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Tipp - Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

Tipp - Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

Anhang 6 Dieser Entwurf

Anhang 6 Dieser Entwurf muss noch durch arbeits- und tätigkeitsbezogene Angaben ergänzt werden. 60 Betrieb: Betriebsanweisung Nr.: gem. GefStoffV § 14 Tätigkeit: Sanierung von Asbestzementprodukten Tätigkeiten mit krebserzeugenden Stoffen! GEFAHREN FÜR MENSCH UND UMWELT Arbeitsbereich: Arbeitsplatz: Einatmen von faserhaltigem Staub kann zu Gesundheitsschäden führen. Kann die Atemwege, Augen, Haut, Verdauungsorgane reizen. Vorübergehende Beschwerden (Husten, Juckreiz) möglich. Kann Hautveränderungen, Lungenschaden, Magenschleimhautentzündung verursachen. Asbesthaltiger Staub kann Krebs erzeugen! SCHUTZMAßNAHMEN UND VERHALTENSREGELN Ausgebaute Produktreste nicht wiederverwenden. Arbeits-/Sanierungsbereiche von anderen Arbeitsbereichen abgrenzen. Kennzeichnung durch Hinweisschild: „Zutritt verboten, Asbestfasern!“ Staubarme Arbeitsverfahren / -geräte verwenden. Material nicht werfen. Im Sanierungsbereich nicht essen, trinken oder rauchen! Bei der Arbeit Schutzanzug und Partikelfiltermaske tragen. Bei Arbeitsunterbrechungen/Pausen Hände immer gründlich reinigen. Schutzanzug und Atemschutzgerät im Freien ablegen, nach Schichtende im vorgesehenen Abfallbehälter sammeln. Straßenkleidung getrennt von Arbeitskleidung aufbewahren! Arbeitsplatz sauber halten. Nicht mit Druckluft abblasen! Regelmäßig reinigen durch Aufsaugen. Bauwerksöffnungen im Arbeitsbereich geschlossen halten. Zum Auffangen von Bruchstücken entlang der Gebäudeaußenwand Folie auslegen. Bei Pausen Fensterbretter absaugen! Unterkonstruktion und Gerüstlagen bei Schichtende ebenfalls sorgfältig reinigen. Nach Beendigung der Arbeiten nochmal alle Oberflächen feucht reinigen oder absaugen. Nur Staubsauger der Staubklasse H (zusätzliche Anforderungen für Deutschland) verwenden. Spülwasser in die Kanalisation leiten. Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen beachten! Beschäftigungsbeschränkungen beachten! Handschutz: Bei längerem Hautkontakt: Schutzhandschuhe aus chromatfreiem Leder oder Nitrilgetränkte Baumwollhandschuhe. Atemschutz: Partikelfilter P2 (weiß) an Halbmaske oder. Partikelfiltrierende Halbmaske FFP2. Nach maximal zweistündiger Arbeitszeit halbstündige Erholungszeit einlegen. Hautschutz: Für alle unbedeckten Körperteile fetthaltige Hautschutzsalbe verwenden: Körperschutz: Atmungsaktiven Einweg- oder Mehrwegschutzanzug (Typ 5) tragen. VERHALTEN BEI UND IM GEFAHRFALL Bei Störungen (z.B. erheblicher Bruch, weil sich die Nägel nicht ziehen lassen) Arbeit unterbrechen. Weiteres Vorgehen mit dem Aufsichtsführenden abstimmen. Im Schadensfall, z.B. bei Transportunfällen, Unbefugte fernhalten! Zuständiger Arzt: Unfalltelefon: ERSTE HILFE Bei jeder Erste-Hilfe-Maßnahme: Selbstschutz beachten und umgehend Arzt verständigen. Nach Augenkontakt: Bei Augenreizungen nicht reiben, sondern mit viel Wasser spülen. Augenarzt aufsuchen! Nach Hautkontakt: Stark verunreinigte Kleidung ausziehen. Mit viel Wasser reinigen. Nach Einatmen: Frischluft! Nach Verschlucken: Mund mit Wasser ausspülen. Ersthelfer: SACHGERECHTE ENTSORGUNG Asbestzementplatten, kontaminierte Kleinteile, Befestigungen, Staubsaugerinhalte, u.a. Abfälle direkt am Entstehungsort in PE-Säcke oder Big-Bags sammeln und verpacken. Staubentwicklung dabei gering halten. Produktreste / Abfälle ggf. befeuchten. Abfall mit Aufkleber kennzeichnen: „Achtung, enthält Asbest!“ Ausgebautes Material: Schutzkleidung / Filtermaterialien: Die Abholung und Entsorgung erfolgt durch: Tel.: Datum: Unterschrift:

Dieser Entwurf muss noch durch arbeits- und tätigkeitsbezogene Angaben ergänzt werden. Betrieb: Betriebsanweisung Nr.: gem. GefStoffV § 14 Tätigkeit: Zemente, Chromatgehalt kleiner 2 ppm GEFAHREN FÜR MENSCH UND UMWELT Einatmen kann zu Gesundheitsschäden führen. Verursacht Verätzungen. Auch verdünnte Produkte können Reizungen verursachen. Eindringen in Boden, Gewässer und Kanalisation vermeiden! Arbeitsbereich: Arbeitsplatz: SCHUTZMAßNAHMEN UND VERHALTENSREGELN Verspritzen vermeiden! Staubentwicklung vermeiden! Berührung mit Augen und Haut vermeiden! Hautpflegemittel verwenden! Nach Arbeitsende und vor jeder Pause Hände gründlich reinigen! Nach Arbeitsende Kleidung wechseln! Stark verunreinigte Kleidung wechseln! Vor Arbeitsbeginn und nach jeder Pause fetthaltige Hautschutzsalbe auftragen. Beschäftigungsbeschränkungen beachten! Augenschutz: Bei Staubentwicklung oder Spritzgefahr: Gestellbrille Handschutz: Nitrilgetränkte Baumwollhandschuhe. Atemschutz: Bei Überschreitung des Grenzwertes ist Atemschutz mit Partikelfilter P2 (weiß) erforderlich. Hautschutz: Für alle unbedeckten Körperteile fetthaltige Hautschutzsalbe verwenden: VERHALTEN BEI UND IM GEFAHRFALL Produkt ist nicht brennbar. Durch Löschwasser entsteht eine alkalische Lösung, die zu Reizungen führen kann. Zuständiger Arzt: Unfalltelefon: ERSTE HILFE Bei jeder Erste-Hilfe-Maßnahme: Selbstschutz beachten und umgehend Arzt verständigen. Nach Augenkontakt: 10 Minuten unter fließendem Wasser bei gespreizten Lidern spülen oder Augenspüllösung nehmen. Immer Augenarzt aufsuchen! Nach Hautkontakt: Stark verunreinigte Kleidung ausziehen. 15 Minuten mit Wasser spülen. Mit viel Wasser und Seife reinigen. Nach Verschlucken: Kein Erbrechen herbeiführen. In kleinen Schlucken viel Wasser trinken lassen. Keine Hausmittel. Ersthelfer: SACHGERECHTE ENTSORGUNG Abfälle nicht vermischen. Nicht in Ausguss oder Mülltonne schütten! Anbruch- und Restmengen können weiter verwendet werden. Nur nicht verwertbare Reste mit Wasser mischen und aushärten lassen. Ausgehärtete Produktreste: Restentleerte Verpackungen (rieselfrei): Die Abholung und Entsorgung erfolgt durch: Tel.: Datum: Unterschrift: Anhang 6 61

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