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Arbeitsblatt Methodik

Arbeitsblatt Methodik Recherchestrategien Internet Wikis: Kooperative Wissensnetzwerke Suchmaschinen ► nicht nur einen Begriff eingeben, sondern mit mehreren Begriffen suchen, z.B. nicht nur Referate eingeben, sondern mehrere Schlüsselbegriffe, wie z.B. Referate schreiben halten. ► Wer exakt suchen will, z.B. alle Internetseiten finden möchte, in denen die Formulierung „Wie schreibe ich Referate“ enthalten ist, gibt die Begriffe mit Anführungszeichen ein. ► Nicht nur mit Google suchen. Es gibt auch sog. Meta-Suchmaschinen, die sehr viel exakter und in vielen Suchmaschinen zugleich suchen, z.B. http://www.metager.de oder http://www.metacrawler.de Wikipedia ► Das Internetlexikon Wikipedia ist eine gute erste Anlaufstelle für Ihre Recherche. Sie finden dort oft viele Informationen, Bilder und weiterführende Links. ► Bleiben Sie jedoch kritisch: Wikipedia ist ein Lexikon, wo jeder mit einem einfachen Editor Informationen hineinstellen kann, also nicht nur Fachleute. Nicht alle Detail-Informationen in der Wikipedia müssen korrekt sein. Auch wenn die Qualität von der Community der Wikipedianer ständig kontrolliert wird: Am besten überprüfen Sie Daten und Fakten noch einmal anhand anderer Quellen. ► Seriöse Alternative: Der Klassiker Brockhaus als Online-Ausgabe unter http://www.brockhaus.de. Nicht alle Artikel sind kostenpflichtig! Wissensportale ► Nutzen Sie das kostenfreie Portal http://www.wissen.de des Bertelsmann Verlages. Hier finden Sie von Rechtschreibung über Fachartikel auch viele Quizzes, Wissens-Spiele und Filmbeiträge. Für manche der Services müssen Sie sich anmelden – das kostet jedoch nichts. ► Nach Fächern geordnet bietet viel Informationen das Portal http://www.teachsam.de ► Ebenfalls nach Fächern geordnet, mit vielen Lerntipps, sehr gut z.B. für Deutsch/Kommunikation: http://www.lern-online.net Bibliothek Lexika ► In Büchereien finden Sie in einer eigenen Abteilung viele verschiedene Lexika. Zu den allg. Konversationslexika gehören v.a. der Brockhaus oder Meyers Konversationslexikon. ► Speziallexika sind z.B. Wörterbücher, Etymologische Wörterbücher zur Wortgeschichte, oder fachbezogene Lexika zu Politik, Geschichte, Biologie, Physik, Chemie etc. Katalogsuche ► Wenn Sie spezielle Bücher zu Ihrem Thema suchen, schauen Sie im Schlagwortkatalog nach: Nur noch selten müssen Sie in einer Bücherei einen Zettelkasten benutzen. Heute läuft meist alles über eine Suchmaske im Computer. Geben Sie wie im Internet Ihr(e) Suchwort(e) ein und Sie erhalten eine Bücher-Liste ► Neben den Titeln steht eine Signatur, eine Kombination aus Buchstaben und/oder Zahlen. Die Signatur gibt den Standort in den Regalen an. Suche in Büchern ► Jetzt haben Sie einige interessante Bücher aus dem Regal gefischt. Wie finden Sie, was Sie brauchen? Sie können Sie ja nicht alle komplett durchlesen… ► Inhaltsverzeichnis: Dort finden Sie einen ersten Überblick über die Inhalte des Buches. ► Die meisten Fachbücher haben am Ende ein Stichwortverzeichnis/einen Index, oft getrennt nach Personen und Sachworten. Dahinter stehen die Seitenangaben. Workshop © Dr. Stephanie Merkenich | Apple RTC am BK Rheinbach | Stephanie.Merkenich@bkrheinbach.de 10

Arbeitsblatt Methodik Lesetechniken Wikis: Kooperative Wissensnetzwerke Komplizierte Texte verstehen ist ein schwieriges Geschäft. Doch mit der richtigen Methode wird die Entschlüsselung des Inhalts schon viel leichter. Hier einige Methoden zum sinnentnehmenden Lesen. Probieren Sie sie aus, finden Sie die für Sie passende Methode oder kombinieren Sie die Methoden. Die 5-Schritt-Methode 1. Text überfliegen, Gesamteindruck verschaffen 2. Konzentriert Lesen: Wichtiges markieren - Verständnisfragen klären 3. Zeile für Zeile wiederholen – evtl. Nachschlagen von Fremdwörtern & Fachbegriffen 4. Aspekte im Gedächtnis verankern – Stichpunkte 5. Autorenabsicht wiedergeben - Textaussage zusammenfassen Fragenorientiertes Lesen: Die SQ3R-Technik • S urvey: Überblick gewinnen • Q uestion: Fragen an den Text stellen • r ead: Abschnittsweise lesen • r ecite: Rezitieren • r eview: Wiederholen Argumentationen entschlüsseln: Fragen an den Text stellen • Was ist das Problem? • Was ist die Ursache? • Welche Handlungsoptionen werden genannt? • Was ist für den speziellen Kontext adäquat? • Was empfiehlt der Autor zu tun? Suchendes Lesen – Scanning Suche nach Schlüsselwörtern oder Zahlen, die man genau kennt. Wenn man mit den Augen den Text Zeile für Zeile überfliegt, fallen diese ins Auge. Orientierendes Lesen – Skimming Den Text ausgehend von Überschriften, grafischen Hervorhebungen oder Bildern überfliegen. Anschließend werden Thesen zum Inhalt formuliert und diese dann in einem zweiten Lese-Durchgang kontrolliert. Kursorisches Lesen – Receptive Reading Zunächst den Text überfliegen, dann den ersten und letzten Satz jedes Textabschnitts lesen und eventuell Notizen anfertigen. Detailliertes Lesen Der Text wird intensiv gelesen und mit Unterstreichungen von Schlüsselwörtern, Hauptgedanken und Thesen bearbeitet; eventuell mit Notizen. Analytisches Lesen - Responsive Reading Intensive Analyse und Auseinandersetzung mit dem Text oder Teilen davon, um tieferes Verständnis beispielsweise für eine Interpretation zu erlangen. Markierungen und Querverbindungen in einem Mind Map unterstützen das Textverständnis. Argumentatives Lesen Intensive Auseinandersetzung mit dem Text durch Markierungen und Notizen zu den aufgestellten Argumenten, zu Schlussfolgerungen, Bewertungen und Abgabe einer erörternden persönlicher Stellungnahme. Kombiniertes Lesen Stufenweise Anwendung der oben genannten Lesestile auf ausgewählte Textpassagen. Workshop © Dr. Stephanie Merkenich | Apple RTC am BK Rheinbach | Stephanie.Merkenich@bkrheinbach.de 11

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