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Arbeitsblatt Teamkompetenz Konstruktive Kommunikation Aktiv Zuhören Wikis: Kooperative Wissensnetzwerke Aktiv Zuhören will gelernt sein. Zunächst einmal ist es eine Haltung, die das Gegenüber nicht bewertet, beurteilt. Das heißt, dass der Empfänger versucht dem Sender zusammenfassend zu spiegeln, was er verstanden hat, ohne zu interpretieren oder zu kritisieren. Dann erhält der Sender nämlich die Chance, zu bestätigen, dass der Empfänger ihn richtig verstanden hat, oder eben auch zu präzisieren, um Verständnis zu ermöglichen. Bei der Methode des Aktiven Zuhörens formuliert der Empfänger seine Rückmeldung an den Sender in Ich-Botschaften. Das verhindert, dass er dem Sender unbewusst Vorwürfe macht. So formulieren Sie geschickte Ich-Botschaften: Ich habe Sie so verstanden, dass … oder Wenn ich das richtig verstehe, dann … Feedback geben Konstruktiv Feedback geben nach der Sandwich-Methode heißt: Zunächst das spiegeln, was einem positiv aufgefallen ist. Dann konstruktiv Verbesserungswürdiges benennen. Zum Schluss noch einmal positiv zusammenfassen. Mit einem derart vorgetragenen Feedback kann jeder gut umgehen! Bedanken Sie sich als Feedback-Nehmer dafür bei Ihrem Gegenüber, dann sind beide zufrieden. Kritik in sozialverträglicher Weise äußern Ich sehe Ich höre • Augen sind auf den Sprecher gerichtet • Körper ist dem Sprecher zugewandt • Körper signalisiert Offenheit (keine verschränkten Arme oder Hände vor dem Mund) • Freundlicher Gesichtsausdruck • Keine herabwürdigende Mimik wie Stirnrunzeln, Nase rümpfen, Mundwinkel nach unten Netiquette: Kommunikations-Knigge für’s Internet Positive Rückmeldung • Mir ist positiv aufgefallen, dass … • Mir hat sehr … sehr gut gefallen. • Super finde ich … Konstruktive Verbesserungsvorschläge • Mir ist aufgefallen, dass … • Mich hat verunsichert, dass …. • Nicht richtig verstanden habe ich … • Hier würde ich gerne nochmal nachfragen … • Ich könnte mir vorstellen, dass … • In diesem Punkt wären Verbesserungen denkbar. Netiquette bedeutet: Etikette - also Benimmregeln - für das Netz, das Internet. Gerade in einem demokratischen Medium wie dem Wiki, wo jeder an jedem Artikel arbeiten kann, ist Höflichkeit wichtig! Löschen Sie nicht einfach etwas aus einem von jemand anderem verfassten Artikel weg, sondern stellen Sie Änderungen zur Diskussion. Nutzen Sie dafür den Diskussions-Reiter am oberen Seitenrand. Wenn Sie zu einem gemeinschaftlichen Änderungswunsch gelangen, dann kann die Artikelvorlage eines Ihrer Mitschüler auch geändert werden. Auch in der virtuellen Welt des Internet sollten Sie sich höflich verhalten und die Regeln der gepflegten Kommunikation beachten, wie im „richtigen Leben“ auch. Beschimpfungen und Verleumdungen sind tabu! Bleiben Sie auch sprachlich „sauber“: Erst denken, dann posten! Für alle, die es genau wissen wollen: Es gibt eine Info-Seite zum guten Ton im Internet: http://www.netplanet.org/netiquette/ Workshop © Dr. Stephanie Merkenich | Apple RTC am BK Rheinbach | Stephanie.Merkenich@bkrheinbach.de 16

Arbeitsblatt Teamkompetenz Konfliktlösung Nur ein Streit ohne Sieger ist ein gewonnener Streit. Wikis: Kooperative Wissensnetzwerke Konflikte in Gruppen sind ganz normal. Sie sind Teil der Gruppendynamik und führen nach einer erfolgreichen Bewältigung meist zu einer produktiven Arbeit. Konflikte entstehen dann, wenn die betroffenen Parteien voneinander abhängig sind und eine oder beide Parteien zum gleichen Zeitpunkt Handlungen beabsichtigen oder durchführen, die zur Folge haben (könnten), dass sich die andere Partei behindert, blockiert, bedroht oder verletzt fühlt. Die Auslöser, die zum Konflikt führen, können z.B. Werte, Visionen, Ziele, Einstellungen, Motive, Wahrnehmungen oder Verhaltensweisen sein. Solange ein Konflikt existiert, hält er die Gruppe davon ab, Ziele gemeinsam anzugehen, Aufgaben koordiniert abzuwickeln und Beziehungen vertrauensvoll zu gestalten. Deshalb ist eine konstruktive Konfliktlösung wichtig. Zwei Strategien zur Konfliktlösung: • Pokerstrategie: In jedem Konflikt gibt es Sieger und Verlierer. Es muss sich auf Kosten der anderen Partei durchgesetzt werden – wenig sinnvolle Strategie. • Problemlösestrategie: Jeder Konflikt stellt ein Problem dar, das grundsätzlich lösbar ist und dessen gemeinsame Lösung beiden Seiten Vorteile bringt – konstruktive Strategie! Bei der Problemlösestrategie kommt ein neutraler Moderator ins Spiel: Er ist nicht Teil des Teams und versucht von außen zu vermitteln. Dabei kann er nach folgendem Muster vorgehen: Problembenennung und -betroffenheit • Was ist das Problem? • Warum halten Sie (und Ihre Gegenüber) das Problem für (k)ein Problem? • Für welche anderen Beteiligten ist das Problem ebenfalls (k)ein Problem? Warum? • Wer würde sich am ehesten damit abfinden, wenn das Problem unlösbar wäre? • Wann trat das Problem zuletzt nicht auf? Operationaliserung von Gesprächszielen • Woran würden Sie erkennen, dass Sie ihr Ziel erreicht oder dass sich die Situation verändert hätte? • Wenn eine gute Fee über Nacht das Problem wegzaubern würde: Woran (und wann?) würden Sie bemerken: Ahh, das Problem ist gelöst? Zirkuläre Fragen stellen • Was meinen Sie, wie Ihr Gegenüber Ihre Position oder ihre Ziele beschreiben würde? • Wie würde Ihr Gegenüber die Situation (das Problem) sehen? Warum würde er sie (es) anders sehen können? • Wie können Sie mir (oder Ihrem Gegenüber) helfen, dass ich (oder Ihr Gegenüber) Ihnen helfen kann? • Was könnte Ihr Gegenüber realistischerweise tun, um Ihre Ziele zu unterstützen, ohne seine aufzugeben? Worst Case-Folgen • Was wäre, wenn man die Sache so weiter laufen lassen (oder auch: gar nichts tun) würde? • Wie würden sich die verschiedenen Lösungsversuche auswirken? • Wie beurteilen Sie die Folgen, wie würde sie Ihr Gegenüber beurteilen? • Wie könnte man das Problem noch steigern? • Wie könnte man die ganze Sache scheitern lassen oder sabotieren? • Wer könnte am meisten dazu beitragen? Zwölf Regeln der Konfliktlösung 1. Gegenseitige Achtung/Respekt. 2. Suchen Sie nach einem gemeinsamen Nenner. 3. Bedürfnisse, Wünsche und Sorgen festhalten. 4. Das Problem oder die Streitfrage neu formulieren. 5. Ein annehmbares Ergebnis für alle finden. 6. Halten Sie Alternativen bereit und bleiben Sie flexibel. 7. Bleiben Sie offen für neue Ideen. 8. Seien Sie positiv. 9. Gemeinsam das Problem lösen. 10. Streichen Sie das Wort aber aus Ihrem Wortschatz. 11. Wenn Ihre Vorgehensweise nicht funktioniert, dann verändern Sie etwas. 12. Tief einatmen. Workshop © Dr. Stephanie Merkenich | Apple RTC am BK Rheinbach | Stephanie.Merkenich@bkrheinbach.de 17

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