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Elisabeth Rammel - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien

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BRANCHENNEWS WIEN

BRANCHENNEWS WIEN Interview: Elisabeth Rammel – die neue Gremialgeschäftsführerin Aus Anlass der Übernahme der Geschäftsführung der beiden Modegremien durch Elisabeth Rammel führte MODE & FREIZEIT INTERN (MFI) ein Interview mit der Weinwurm neuen Gremialgeschäftsführerin. Foto: MFI: Frau Rammel, Sie sind zur neuen Gremialgeschäftsführerin der beiden Modegremien (Groß- und Einzelhandel mit Mode und Freizeitartikeln) bestellt worden. Ein Karrieresprung? Elisabeth Rammel (E. R.): „Karriere“ – ein bedeutendes Wort im Wirtschaftleben – für mich beinhaltet diese Position spannende und interessante Aufgaben und natürlich eine neue berufliche Herausforderung – ja, ich würde es als weiteren Karriereschritt in meinem Berufsleben bezeichnen. Einerseits kehre ich zu meinen Wurzeln in der Modebranche zurück, andererseits kenne ich durch meine langjährige Tätigkeit im WIFI die Wirtschaftskammerorganisation sehr gut und freue mich auf eine intensive Zusammenarbeit mit den Funktionären und MitarbeiterInnen und den über 5000 Mitgliedsbetrieben. MFI: Wieso liegen ihre Wurzeln in der Modebranche? E. R. (lacht): Meine besondere Affinität zur Bekleidung zeigte ich bereits in früher Kindheit. Während meine Großmutter mir die Kinderkleider selbst schneiderte, nähte und bastelte ich bereits Outfits für meine Puppen und Teddybären. Ein weiterer Grund, warum ich nach der AHS-Unterstufe in die Höhere Lehranstalt für Mode und Bekleidungstechnik in Wiener Neustadt wechselte. Um das angestrebte Berufsbild nach der Matura noch abzurunden, legte 10 MODE & FREIZEIT [ıntern] 4|11 ich danach in Baden die Meisterprüfung für Damenkleidermacher ab. Meine Eltern hegten zu dieser Zeit den Wunsch, dass ich mich mit einer kleinen Schneiderei im Ort selbständig mache. Doch ich sammelte meine ersten Berufserfahrungen als Damenkleidermacherin und Direktrice und widmete mich dann aber dem Textilgroßhandel, um als Designerin und Einkaufsassistentin bei namhaften Großhandelsfirmen im MGC Wien zu arbeiten. MFI: Und dann erfolgte der Wechsel ins WIFI und damit in die Aus- und Weiterbildung? E. R.: Ins WIFI ja, aber vor der Aus- und Weiterbildung durfte ich für das Modereferat im WIFI Wien die fachlichen Inputs für die Wiener Modemacher aufbereiten und habe als Trendscout alle internationalen Modemessen, wie z. B. Prêt-à-porter und Haute Couture-Schauen in Paris und Mailand, Pitti Uomo in Florenz oder CPD in Düsseldorf besucht. Im Modereferat war ich auch vor allem im Bereich der Projektentwicklung tätig, wo ich als Projektmanagerin große Modepräsentationen zu organisieren und koordinieren hatte, wie z.B. die Wiener Mode - nacht im Konzerthaus oder Wiener Rathaus, die fashionLOOK – Trendshows der österreichischen Modemacher usw. Dadurch haben sich meine Aufgabengebiete um die Tätigkeit als Moderatorin und als Vortragende über internationale Damen- und Herrenmode für das Fachpublikum, die Innung und auch für Modeschulen erweitert. MFI: Danach haben Sie der Modebranche vorerst den Rücken gekehrt, sind dem WIFI aber zunächst treu geblieben? E. R.: Ja, nach mehr als 13 Jahren habe ich mich von der Bekleidung und der äußeren Schönheit des Menschen der inneren Schönheit zugewandt. Meines Erachtens wird das Erscheinungsbild eines Menschen sehr wohl auch durch die inneren Werte und die Persönlichkeit geprägt. In den letzten 10 Berufsjahren lag mein Schwerpunkt daher in der Erwachsenenbildung, vor allem in den Bereichen Persönlichkeitsbildung, Wellness u. Gesundheit. Um als Trainerin und als Führungskraft im WIFI Wien, dem größten Bildungsinstitut Österreichs, auch erweiterten Aufgaben gerecht zu werden, wie z.B. meiner Mentorentätigkeit in der Wirtschaftskammer Wien, habe ich zahlreiche Aus- und Weiterbildungen im Persönlichkeitsbereich (z. B. Kommunikation, Rhetorik, Konfliktmanagement, Coaching, NLP, Mentaltraining) absolviert. MFI: Haben Sie im WIFI Wien schon ihrer neuen Aufgabe in den Modegremien verwandte Tätigkeiten durchgeführt? E. R.: Ja, denn als Leiterin des Teams Persönlichkeit, Wellness & Tourismus gehör-

ten Tätigkeiten wie Mitarbeiter- und Budgetverantwortung, Optimierung interner Prozesse, Kontaktpflege mit Innungen und Fachgruppen, Markt- und Wettbewerbsanalysen sowie die Umsetzung von Werbemaßnahmen, Kundenberatung und -betreuung zu meinen laufenden Aufgaben. Ich bin deshalb überzeugt, sehr gute Voraussetzungen für meine neue Tätigkeit mitzubringen. Ich bin ehrgeizig, belastbar und möchte mit Verlässlichkeit, Struktur und meiner aufgeschlossenen Art an die neue Aufgabe herangehen. Mir ist es besonders wichtig, praxisnah, bedürfnis- und lösungsorientiert zu arbeiten. Besonderen Wert lege ich auf Teamarbeit, Wertschätzung, Respekt, Ehrlichkeit und Kommunikation auf Augenhöhe. MFI: Ihre neue Aufgabe umfasst ja nicht nur die Mode, sondern mit der Bezeichnung „Freizeitartikel“ auch die ganze Welt des Sports und der -geräte. Haben Sie auch dazu einen positiven Zugang? E. R. (lacht): Ja, der Sportbereich war ein besonderer Grund, mich für die Position der Gremialgeschäftsführerin zu bewerben. Ich liebe den Sport und die Natur und verbringe deshalb den Großteil meiner Freizeit in der Natur, bei Wanderungen durch die österreichische Berglandschaft. Seit dem fünften Lebensjahr betrieb ich Leistungssport in den Bereichen Schifahren und Judo, später erweiterte ich meine Kenntnisse und Fähigkeiten als Freizeitund Outdoorguide. MFI: Wo sehen Sie die Hauptaufgaben Ihrer künftigen Tätigkeit in den Modegremien? E.R.: Bei meiner neuen Aufgabe als Geschäftsführerin der Gremien des Einzelund Großhandels mit Mode und Freizeitartikeln sollen „Branche stärken“, „Interessen vertreten“, „beraten und unterstützen“ für mein Team und mich nicht nur Schlagworte bleiben. Ich möchte möglichst rasch möglichst viele Mitglieder und deren Bedürfnisse kennen lernen und erfahren, welche Ansprüche sie an die Gremien haben, um erfolgreich ihre Betriebe zu managen. Dieser Kernaufgabe werde ich mich in enger Zusammenarbeit mit den Funktionären mit aller Energie, Freude und Entschlossenheit voll und ganz widmen. ZUR PERSON: BRANCHENNEWS WIEN Elisabeth Rammel, im September 1966 in Mödling/NÖ geboren. Aufgewachsen in der Thermenregion Bad Vöslau, Unterstufe im Bundesrealgymnasium in Baden. Reifeprüfung mit ausgezeichnetem Erfolg an der Höheren Lehranstalt für Mode und Bekleidungstechnik in Wiener Neustadt, Meisterprüfung für Damenkleidermacher. Letzte berufliche Position: Teamleiterin für den Bereich Persönlichkeitsbildung, Wellness und Tourismus am WIFI Wien, mit 1. 7. 2011 in Nachfolge von Paul Handler Gremialgeschäftsführerin der Landesgremien des Einzel- bzw. Großhandels mit Mode und Freizeitartikeln. Ihr Motto: „Tue, was du liebst; liebe, was du tust.“ SPORT: Sportorientierung und -ausübung bei Kindern Die Sportorientierung und -ausübung bei Kindern entscheidet meist schon im frühen Alter über die spätere Einstellung zum Sport bzw. die sportliche Betätigung. Prof. Dr. Werner Beutelmeyer, Institutsvorstand des Market Institut/Linz, hat MODE & FREIZEIT IN- TERN die folgenden Grafiken über das Interesse an Sport und Bewegung und die Sportarten, die von Kindern zwischen 6 und 14 Jahren in der Freizeit ausgeübt werden, exklusiv zur Verfügung gestellt. Dabei ist für das Jahr 2011 ein erfreulicher Anstieg der sportlichen Betätigung festzustellen. MODE & FREIZEIT [ıntern] 4|11 11

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