Aufrufe
vor 5 Jahren

Elisabeth Rammel - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien

Elisabeth Rammel - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien

VERANSTALTUNG |

VERANSTALTUNG | Expertenforum Einzelhandel möglich. Jeder Unternehmer sollte sich zunächst folgende Kernfragen stellen: Wer ist unser Kunde? Wer ist nicht unser Kunde? Warum kaufen Kunden? Warum kaufen Sie nicht? Mit welcher Stimmung und welchem Eindruck verlässt er den Laden? Welchen Kunden „raubt“ uns das Internet? Warum muss er gerade zu uns kommen? Die „ultimative“ Frage aber ist: „Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie uns aktiv an einen Freund oder Bekannten weiterempfehlen werden?“ Schließlich ist für sein Geschäft die aktive Weiterempfehlung ein besonders wichtiger Erfolgsfaktor. Dies wird vor allem durch die richtige Einstellung der Mitarbeiter und eine entsprechend gelebte Unternehmenskultur verwirklicht. Die Eckpfeiler der Unternehmenskultur bei Bründl sind Respekt („Jeder behandelt den anderen, wie er selbst behandelt werden möchte, gleich ob Kollege, Kunde, Lieferant oder Partner!“), Disziplin („Wir sind uns bewusst, dass wir nur mit Disziplin und vollem Einsatz das erreichen, was wir wollen), Verantwortung („Unser Teamgeist beruht auf einem hohen Maß gegenseitiger Hilfsbereitschaft“), Konsequenz („Wir handeln konsequent. Wir machen keine halben Sachen. Wir hinterfragen ständig zur laufenden Optimierung. Wir wollen die Evolution und die Revolution. Kurz: Wir sind ZUR PERSON: CHRISTOPH BRÜNDL Christoph Bründl will authentisch sein und erteilt dem „Karaoke-Marketing“ eine klare Absage: dazu werden „Werte“ wie Disziplin, Respekt, Freude, Mut und Mitverantwortung konsequent umgesetzt. Als Familienunternehmen seit 1956 denkt und handelt Intersport Bründl in Generationen. Das Wichtigste dabei ist: Sinnstiftung für den Job geben. 14 MODE & FREIZEIT [ıntern] 4|11 Beim 2. Expertenforum Einzelhandel trafen sich die einzelhandelsrelevanten Branchen der Sparte Handel Wien und aus ganz Österreich Gäste vom Bundesgremium des Mode und Freizeithandels konsequent und bleiben dabei dennoch locker. Wir denken und handeln über Generationen hinweg“), Freude („Unsere Berufung ist unser Beruf. Wer Leidenschaft in seinem Herzen trägt, kann das Feuer bei anderen entzünden“) und Mut („Wir vertrauen auf unsere Kreativität“). Die Sonderkonjunktur des Erlebnis-Shoppings Eine große Rolle spielt bei der Authentizität im Unternehmen auch die Identität des Kunden, der sich in den letzten Jahren massiv verändert hat und sich heute informierter, wehrhafter, individueller, „Online“-orientiert, unberechenbarer und verführungsbegieriger präsentiert. Deshalb erlebt die „Sonderkonjunktur des Erlebnis- Shoppings“ einen neuen Frühling. Die Faszination des Spürens, Fühlens, Inspirierens geht dabei einher mit der Tatsache, dass Shopping immer mehr ein ganzheitliches Event werden muss mit einem authentischen Stimmungsmanagement. Zu dieser Wiederentdeckung des Marktplatzes gehören eben auch Emotionen, die großteils von besonderen Menschen kommen. Daraus resultiert für Bründl als letzte Konsequenz, dass es „mehr menscheln muss“. Grundvoraussetzung dafür ist aber, dass die Mitarbeiter Fans des eigenen Unternehmens sind, denn „nur begeisterte Mitarbeiter können Kunden begeistern“, weiß Bründl bestens aus eigener Erfahrung. Bei allen innovativen Shopdesigns und Werbemaßnahmen passiert ja schließlich der Showdown des „Moments der Wahrheit“ ausschließlich auf der Verkaufsfläche, wo Kunde, Ware, Verkäufer und die Bühne (inszeniertes Shoppingerlebnis) perfekt zusammenspielen müssen. Als größte Herausforderungen für die Zukunft sieht Bründl Schnelligkeit („Schneller lernen und entscheiden!“), Glaubwürdigkeit („Werte glaubwürdig leben!“), Nachhaltigkeit („Denken und Handeln in Generationen!“), Erlebnisorientierung („Stimmungsmanagement!“) und Veränderungsbereitschaft („Mehr Mut und Herz zum ANDERS Sein!“). Lieber Herr Bründl, ich war gestern auf Ihrem sensationellen Vortrag im Raiffeisen Forum. Leider habe ich Sie danach nicht mehr erwischt, sonst hätte ich Ihnen gerne persönlich zum gelungenen Vortrag gratuliert. Eigentlich hatte ich gestern Abend schon Fernseher & Couch vor mir gesehen, habe mich aber in letzter Minute dann doch entschieden, zum Vortrag zu kommen. Und es hat sich auf jeden Fall gelohnt – Ihr Vortrag war sehr interessant, aufschlussreich, amüsant und sympathisch in einem! Ich bin bei einem großen internationalen Handelskonzern tätig, in einem Flagship Store in der Wiener Innenstadt, der eine Kombination aus Erlebnis & Shopping darstellt. Ich habe sehr viele Parallelen zu unseren Konzepten entdeckt – aber auch viel Neues, das zum Nachdenken motiviert. Ihre L. H. Die Präsentation von Christoph Bründl sowie weitere Infos finden Sie unter wko.at/wien/handel zum Download.

Richtig werben | VERANSTALTUNG Kunden.Richtig.Werben. Internet, E-Mail und digitale Medien verändern nicht nur unsere Einkaufsgewohnheiten, sondern auch unsere Kommunikationswege. Eine veränderte Kommunikation für den Erfolg der Zukunft braucht neue Ideen. An einem B2B-Abend im Zeichen der „Werbung“ wurde Wiener Handelsunternehmen die breiter gewordene Palette an Kommunikationsmöglichkeiten für deren Kundenansprache aufgezeigt, als Basis für mehr Möglichkeiten und mehr Chancen im eigenen Umfeld. „Das Schlagwort ist Diversität, denn nur wer die vielfältigen Möglichkeiten kennt, auf seine Zielgruppe zuzugehen, kann diese auch optimal ansprechen“ meinte WKW-Präsidentin Brigitte Jank zum gemeinsamen Infoabend der Sparte Handel und der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation. Die Gastgeber, Spartenobmann Erwin Pellet und Fachgruppenobmann Michael Himmer, freuten sich über ein volles Haus und meinten in ihren Begrüßungsworten: „Der überwältigende Besuch zeigt den großen Bedarf an einem derartigen B2B-Abend zum Erfahrungsaustausch zwischen den Wiener Handels- und Werbeunternehmen.“ Den Besuchern wur - de an dem Abend die Disziplinen der Kommunikation mit unterhaltsamen und relevanten Beispielen aus der Welt der Werbung vorgestellt: von klassischer Werbung unter Einsatz aller Medien wie TV, Radio, Outdoor, POS und Print mit optimiertem Media-Einsatz, über Direct-, bzw. Dialog- Marketing, Event-Marketing und Public Relations bis hin zu Social Media wie Facebook oder Twitter. Es geht um „Emotionales Involvement“ Gerhard Martinek – Geschäftsführer von Rock & Partner - demonstrierte am Beispiel einer Full-Service-Agentur, wie eine Agentur funktioniert, was sie anbietet und wie das in der Umsetzung aussieht. Gemäß dem Motto „Die Arbeit einer Agentur kann immer nur so gut sein wie das Briefing“, betonte er die Bedeutung eines möglichst exakten Briefing-Gesprächs, wo vor allem die folgenden Fragen geklärt werden sollten: Wer bin ich? Wo will ich hin? Wie will ich da hin? Wann will ich dort ankommen? Für Martinek ist das Zauberwort guter Werbung „Emotionales Involvement“, sie muss packen, mitreißen, begeistern, berühren, unterhalten, beschäftigen, kurz, Emotionen wecken. Der richtige „Kanal“ ist entscheidend Walter Zinggl – Geschäftsführer von Maxus – zeigte, wie man sich im Dschungel der klassischen Medien am besten zurechtfindet, wann welches Medium am effizientesten ist und entzaubert den Hype um Social Media: was sie wirklich können und tatsächlich bringen. Essentiell für die optimale Mediaplanung sei eine möglichst gute Zielgruppendefinition (Wie und was (er)leben diese Kunden, mit wem leben sie, was ist wichtig für sie, wo leben sie, womit verdienen sie ihr Geld, wie viel Geld verdienen sie, wofür geben sie ihr Geld aus, wer beeinflusst sie, was lieben sie, was hassen sie). Schließlich „ist eine richtige Botschaft durch den falschen Kanal gesendet simple Geldvernichtung“. Den richtigen „Kanal“, als das „Me- MODE & FREIZEIT [ıntern] 4|11 15

Download PDF - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
Download PDF - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
Download PDF - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
Mode & Freizeit [intern] - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
Download PDF - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
NEWSLETTER - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
ServIce - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
Download PDF - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
ServIce - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
MARKTnEWs - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
MFI_W_0211.qxd:Layout 1 - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer ...
TOURISmUS FREIzEIT - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
Download PDF - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
Juli 2011 - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
Download PDF - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
junge wirtschaft wien - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
Download PDF - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
Download PDF - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
Download PDF - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
Download PDF - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
Download PDF - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
Download PDF - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
Download PDF - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
junge wirtschaft wien - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
Download PDF - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
Ihre Meinung ist uns wichtig! - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer ...
Download PDF - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
Download PDF - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
Download PDF - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien
Download PDF - e-reader.wko.at - Wirtschaftskammer Wien