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Flieg und Flatter - Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen ...

Flieg und Flatter - Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen ...

allen ca. 45.000

allen ca. 45.000 Teilnehmern des bundesweiten Wettbewerbs gewann eine Naturfreundin aus Gelnhausen den zweiten Preis: eine 7-Tage-Seereise entlang der norwegischen Fjorde bis zum Nordkap für 2 Personen. Wie´s der Zufall will, hat der Sponsor der NABU-Aktion, das Skandinavische Reisebüro, Martin Hormann als naturkundlichen Reiseleiter, genau für diese Reise engagiert. Für naturliebende Menschen stellt die Reise mit dem Hurtigrutenschiff sicherlich ein non plus ultra dar – ein Erlebnis, welches man niemals vergisst. Im Nachfolgenden ist die einzigartige Landschaft und der Reiseverlauf beschrieben. (ho) Norwegens einzigartige Natur mit dem Postschiff erleben Sie gilt als die schönste Seereise der Welt – die Fahrt mit einem Hurtigruten-Schiff zwischen Bergen, der alten Hansestadt, und Kirkenes, dem entlegenen Ort an der russischen Grenze. Die Hauptattraktion der Reise ist die wunderschöne Natur: Pausenlos wechseln sich schroffe Felswände mit sanften Hügeln ab, massive Bergketten folgen grünen Tälern, malerischen Inseln oder lieblichen Schären. Norwegen ist für den Naturfreund ein einzigartiges Land. Die Verbindung des Hochgebirges mit dem Atlantik, vor allem die meererfüllten ehemaligen Gletschertäler, die Fjorde, setzen die großartigsten Akzente. In jedem Fall sind die norwegischen Fjorde eines der eindrucksvollstenNaturphänomene, das Skandinavien bzw. Europa überhaupt aufzuweisen hat. Eine Reise mit den Hurtigruten präsentiert jede Facette der ab- wechslungsreichen Natur und Kultur zwischen dem im Sommer fast mediterran anmutenden Treiben im Süden und dem karger werdenden Nordnorwegen jenseits des Polarkreises. Dass man mit dem Postschiff das ganze Jahr zum Nordkap fährt, während sonst ähnliche Breiten lange Zeit im Eis erstarren, ist eine unvergleichliche Klimaanomalie im Gefolge des Golfstromes. In diesem Land dringt nicht nur die Wärme am höchsten in den Norden vor, sondern auch die Arktis am weitesten südwärts. Sie endet erst östlich Bergen, dem Ausgangspunkt unserer 8-tägigen Schiffsreise, im Nationalpark Hardangervidda. Eine Reise auf den Hurtigruten- Schiffen ist eine Reise ohne Ziel; die Reise selbst ist das Ziel! Demnach richtet sich auch das naturkundliche Programm. Während der langsamen Fahrt, vorbei an Fjorden und Vogelinseln, wie z.B. der Insel Runde (2. Tagesetappe), bleibt genügend Zeit für die Vogelbeobachtung. Mit dem Spektiv hat man vom Schiffsdeck eine gute Sicht auf die Brutfelsen tausender von Seevögeln, wie z.B. Papageitaucher, Trottellummen, Tordalken, Basstölpeln, Krähenscharben und Dreizehenmöwen. Auf dem Plateau der kleinen Insel sind Schmarotzerraubmöwen und – eine weitere Kostbarkeit – die Große Raubmöwe oder Skua zu beobachten. Das Entdecken und Bestimmen der unterschiedlichen Seevogelarten ist nicht immer ganz leicht, deshalb wird Sie der Reiseleiter aufmerksam machen und Ihnen die Eigenart und Faszination der Avifauna näher bringen. Für Ornithologen ist die Reise ein Superlativ und dies nicht nur wegen der riesigen Seevogelkolonien, sondern auch wegen der hohen Bestände von Seeadlern, die im Bereich von Bodø weltweit die höchsten Sied- - 14 - lungsdichten erreichen. Die Inselgruppen der Lofoten und Vesterålen sind ein herausragendes Gebiet für Wal- und Robbenbeobachtungen. Unter den Bartenwalen ist der Zwergwal am häufigsten. Regelmäßige Gäste vor der Insel Andøya sind Pottwale. Die Vogelbestände im Gebiet gehören zu den bedeutendsten in ganz Fennoskandien. Auch der letzte Tag auf dem Schiff bietet naturkundliche Highlights. Wir passieren die Halbinsel Varanger im äußersten Norden Norwegens. Wald fehlt hier so gut wie vollständig, nur in wenigen geschützten Tälern gibt es Fjällbirkenwald. Neben mehreren großen Vogelbergen, die Seevögel magisch anziehen, ist es vor allem die ungewöhnliche Mischung aus Fjell- und Küstenvögeln, die Varanger so bekannt machen. Entlang der Küste kann man auf der einen Seite See- und Watvögel beobachten, während auf der anderen Seite Fjellarten wie Schneehühner, Ohrenlerchen, Falkenraubmöwen oder Schnee-Eulen vorkommen. Der Schwertwal ist in diesen Gewässern regelmäßiger Gast. Haben Sie der Reiseablauf bzw. die Beschreibungen der schönsten Schiffsreise der Welt neugierig gemacht? Wenn ja, dann wenden Sie sich bitte an Martin Hormann (hormann-mainzlar@tonline.de) oder direkt an das Skandinavische Reisebüro in Hamburg (040-3600150). Weitere Infos schicken wir Ihnen gerne zu! (www. skandinavisches-reisebuero.de). (ho)

Neuer Mitarbeiter an der VSW Seit September arbeitet Bodo Rittershofer an der VSW und verstärkt das Team. Er wurde vom Umweltministerium, wo er seit Januar einen befristete Stelle hat, an die Vogelschutzwarte abgeordnet und übernahm die Betreuung der PVS-Mitarbeiter, die Beiträge zur Umsetzung der EG-Vogelschutzrichtlinie, die Datenverarbeitung in Verbindung mit NATIS und GIS (wobei GIS derzeit nicht zur Verfügung steht), sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Bodo Rittershofer ist Diplom- Forstwirt (univ.) und hat, unterbrochen von einer halbjährigen Krankenvertretung am Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bonn als Referent im Referat „Forstliche Erzeugung, Vermarktung, Forstschutz“, fast 13 Jahre als Freiberuflicher Forst-Sachverständiger bundesweit, mit Schwerpunkt im Raum Würzburg, gearbeitet. Er hat überwiegend Forsteinrichtung, Forstinventur, Waldbewertungen und Standorterkundungen gemacht. Seine Tätigkeit als Sachverständiger war u.a. als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft und des Ökologischen Jagdverbandes immer sehr naturnah ausgerichtet. Er konnte private Waldbesitzer davon überzeugen, seltene Baumarten zu fördern bzw. zu pflanzen, wertvolle Waldflächen aus der Nutzung zu nehmen und (ur-)alte Bäume (meist mit Spechthöhlen) stehen zu lassen, z.T. auch durch Vermittlung von Vertrags-Naturschutz-Mitteln. Nebenbei, als zweites Standbein, hat er als freier Journalist für verschiedene Tages- und Fachzeitungen geschrieben, vorübergehend als Teilzeitkraft Versuchsflächen für schnellwachsende Baumarten für die Bay. Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft betreut sowie im Projektmanagement beim Landschaftspflegeverband Kitzingen gearbeitet. Darüber hinaus hat er arbeitslosen Jugendlichen Waldarbeit und Ökologie näher gebracht, eine Umweltstation im Wildpark Sommerhausen mitaufgebaut und als Dozent in der Erwachsenen-Umweltbildung gearbeitet und sich in der Umweltpädagogik mit Schülern, Pfadfindern und Kindern engagiert. Aufgrund der Forstreformen wurde die Auftragslage so schlecht, dass er sich nach einer neuen Tätigkeit umsehen musste um das Auskommen seiner Familie zu sichern. Wer mehr wissen will: www.rittershofer.com (bri) Buchbesprechung: "Taschenbuch für Vogelschutz". Herausgegeben von Klaus Richarz, Einhard Bezzel und Martin Hormann, 616 Seiten, 198 Abbildungen, 29 Tabellen, Aula- Verlag Wiebelsheim, ISBN 3- 89104-653-7, 29,65 Euro. Der Vogelschutz musste sich zwangsläufig zum umfassenden Naturschutz entwickeln. Warum? Vögel sind nur zusammen mit anderen Lebewesen und ihren Lebensräumen zu verstehen, und dazu gehören auch die Menschen mit ihren vielschichtigen Aktivitäten und Abhängigkeiten. Wer Vögeln ernsthaft helfen will, braucht daher umfangreiche und solide Informationen. Im "Taschenbuch für Vogelschutz" werden diese Informationen auf über 600 Seiten geliefert. Doch keine Sorge. Das Buch ist zwar gewichtig, aber es ist mit seinem flexiblen Einband überraschend handlich, eben ein Taschenbuch. Dank eines Sach- - 15 - und Artenregisters findet man sich schnell zurecht. Alle 14 Kapitel sind verknüpft, können aber auch getrennt in beliebiger Reihenfolge studiert werden. Von den historischen Wurzeln des Vogelschutzes, über besondere Gefährdungen der Vögel und Schutzmaßnahmen bis zu den Problemen, die Vögel machen können, werden die wichtigsten Bereiche erörtert. Immer wieder kommt die Praxis zu ihrem Recht, also genau das, was wohl die meisten Vogelschützer interessiert. Auch vor strittigen Themen wie Landwirtschaft, Jagd, Fischerei, Verkehr, Siedlungsbau drückt man sich nicht. Gerade bei diesen Themen zeigt sich, dass Fortschritt nur durch geduldiges Argumentieren mit nachprüfbaren naturwissenschaftlichen Fakten erreicht werden kann. Zwar lässt sich Vogelschutz naturwissenschaftlich nicht begründen, aber ohne naturwissenschaftliche Basis verkommt er zur Ideologie, die schnell in einer Sackgasse endet. Deshalb muss man den renommierten Herausgebern dankbar sein, dass sie weitere 26 (!) Fachleute als Mitarbeiter für ihr Taschenbuch gewinnen konnten. Dieser konzentrierte Sachverstand, der unter anderem durch über 50 Seiten Literaturhinweise untermauert wird, ist für die Praxis besonders wertvoll. Natürlich kann ein Taschenbuch nicht alles. Aber bei einer Neuauflage sollte ein Kapitel 'Wie verbessern wir die Artenkenntnis?' aufgenommen werden. Die nämlich wird nicht besser, sondern immer lausiger. Und was man nicht kennt, das kann man nicht schützen. Aber auch schon jetzt füllt das "Taschenbuch für Vogelschutz" eine große Lücke und sollte zu jedem ernsthaften Naturschützer gehören. (Dr. Friedrich Buer, Neustadt/Aisch)

Präsentation der Staatlichen Vogelschutzwarte
Deutsch - Staatliche Schlösser und Gärten Hessen
englisch - Staatliche Schlösser und Gärten Hessen
Im Zeichen der Hippe - Staatliche Schlösser und Gärten Hessen
In Hessen unterwegs (1)
Flieg und Flatter - Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen ...
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Flieg und Flatter - Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen ...
Flieg und Platter - Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen ...
Wir laden herzlich ein zum - Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen ...
Maßnahmenblatt Rotmilan - Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen ...
Flieg und Ffatter - Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen ...
D er G arten ro tschw anz - Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen ...
Gemeinsamer Erlass zur - Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen ...
Maßnahmenblatt Uhu - Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen ...
Haselhuhn-Genetik - Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen ...
Dohle-Vogel des Jahres - Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen ...
Artenhilfskonzept Bekassine - Staatliche Vogelschutzwarte für ...
Maßnahmenblatt Schwarzstorch - Staatliche Vogelschutzwarte für ...
Artenhilfskonzept für den Kiebitz - Staatliche Vogelschutzwarte für ...
Gartenrotschwanz Stand 06-2013 - Staatliche Vogelschutzwarte für ...
Großer Brachvogel_Stand_11-2011 - Staatliche Vogelschutzwarte ...
Rotmilan - Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz
Aktuelles aus der Vogelschutzwarte - Staatliche Vogelschutzwarte ...
Schwarzstorch_Stand 02-2012 - Staatliche Vogelschutzwarte für ...
Aktuelles aus der Staatlichen Vogelschutzwarte Brandenburg - LUGV
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Artgutachten für den Uhu (Bubo bubo) in Hessen - Staatliche ...
lyer - Staatliche Schlösser und Gärten Hessen