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Von der Tierwelt des Rosentales.

Von der Tierwelt des Rosentales.

turwissenschaftlicher

turwissenschaftlicher Verein für Kärnten, Austria, download unter www.biologiezentrum — 128 — Arten: Bombns mastrucatus, terrestris (forma terrestris und lucoruin), soroensis (var, proteus), pratorum, rajellus, lapidaritts, ügrorum, hypnorum, sylvarum, variabiüs (var. notomelas und tristis), pomorum (v. elegans), hortomtn (var. argillaceus und ruderatus) und subterraneus, also nur Bombns confusus und muscorum nicht. Für unser Gebiet erscheint mir der große, einer schwarzen, rotaftrigen Steinhummel ähnliche, aber durch die gezähnten Unterkiefer verschiedene Bombus mastrucatus Oerst. als ausgesprochene Gebirgsform charakteristisch, die ich im Loiblnnd Bärental, auf dem Kahlkogel, Ferlacher Horn und Hochobir, aber auch im Sattnitzzuge nicht selten vorfand. Vielleicht ist mir einmal ein Eingehen auf die Kärntner Hummelfauna möglich. Auf die Psityrus-Arten (Schmarotzerhummeln) und auf die zahlreichen Kleinbienen unseres Gebietes, die zierlichen und feinen Andrena-, Eticera-, Anthophora- und andere Arten, jetzt auch nur anführend einzugehen, ist nicht Platz und Zeit. Ich führe als jedem auffällige Erscheinungen nur noch die große schwarze Holzbiene (Xylocopa violacea) im Sattnitzzuge und den häufigen Fund der zierlichen, gestielten Nester der französischen Feldwespe (Polistes gallica; Sattnitz, Turia, Kottla) an. Auch die Fliegenfauna des Rosentales wäre dankbares Neuland, denn Wilhelm Tief hat sich hauptsächlich an die Umgebung von Villach gehalten und die Karawanken werden in seinen Listen (Jahresschrift Staatsgymnasium Villach 1887, 1888) und von den Bearbeitern seines dipterologischen Nachlasses (Frauscher, „Car." 1898, Strobl, Jahrbuch 26, 1900) kaum erwähnt; in seinen „Seltenen Dipterenfunden aus Kärnten" (Jahrbuch 18, 1886) nennt er die sehr seltene, durch ihre Augenbildung ganz absonderliche Lidmücke Blepharocera fasciata Schin. aus dem Rosentale (Maria Elend). Mein eigenes kleines Dipterenmaterial aus dem Gebiet ist größtenteils unbestimmt. Daß man die unvermeidliche bienenähnliche Schlammfliege (Eristalis tenax L.) vom ganzen Rosental durch das Bärental bis zur Matschacher Alpe hinauf verfolgen kann, ist wohl keine wesentliche Feststellung. Über die Schnabelkerfe (Wanzen und Zirpen) des Gebirges finden sich in Karl Prohaska's wertvollem „Beitrag zur Kenntnis der Hemipteren Kärntens" („Car." 1923) nicht wenige Funde auch aus dem Rosental, zum Teil von mir besonders in den Drauauen gemacht, angeführt; ebenso finden sich einzelne Fundangaben (Sattnitz, Drauauen) in meinem „Beitrag zur Kenntnis der Wasserwanzen Kärntens" („Car." 1925). Die Netzflügler (Köcher-, Flor-, Wasserflor-, Kamelhals- und Schnabelfliegen, die Ameisenlöwen) und die Scheinnetzflügler (Eintagsfliegen, Steinfliegen usw.) haben bisher

turwissenschaftlicher Verein für Kärnten, Austria, download unter www.biologiezentrum — 129 — auch keine eingehende Bearbeitung gefunden; meine kleinen Beiträge hiezu („Car." 1922 und 1923) enthalten auch einige in unserem Gebiet, besonders bei der Annabrücke gesammelte Arten. Der interessanteste Fund ist jedenfalls der eines Schmetterlingshaften (Ascalaphus macaronius. Scop.) bei Unterferlach, weil dieser schöne, buntgefärbte Netzflügler zu den südlichen Zügen unserer Rosentalfauna zu rechnen ist („Car." 1923). Besser steht es mit der Kenntnis der Wasserjungfern, die in den „Kärntnerischen Libellenstudien" („Car." 1905, 1906, 1908) zum Teil genannt sind. Besonderer Libellenreichtum ist von unserem Gebiete mit seinen meist stark fließenden, Libellenlarven wenig zusagenden Wässern nicht zu erwarten. Auch hier bieten die Drauauen (Weizelsdorf, Annabrücke) mit ihren Seitenarmen und Lachen reichlichere Entfaltungsmöglichkeit und neben den gewöhnlichen Formen, den beiden blauflügligen Bachjungfern (Calopteryx splendens und virgo), der Plattbauchlibelle (Libellula depressa), dem Vierfleck (Libellula 4-maculata) und den häufigen Kleinlibellen (Agrioniden), finden sich auch rarere Arten, wie das mit schönem braunem Flügelband geschmückte Sympetrunt pedemontanam und die zarten, orangefarbigen Farbenformen von Enallagma cyathigerum und Ischnura pumilio. In den schattigen Wäldern der Sattnitz und des Waidischtales fliegen die kräftigen, schwarz-gelb gezeichneten Oomphus vulgatissimus und forcipatus und der noch elegantere Cordulegaster bidentatus; nicht selten sieht man aber auch in größeren Waldhöhen, im Bärental, noch ob der Stouhütte, Großlibellen, Aeschna-Arten, weitab vom Wasser fliegen, leider hoch und rasch genug, um „unnahbar euren Schritten", aber auch jedem Fangnetze zu bleiben. Ein besonders anmutiges Libellenwasser ist aber der Waidischsee, der, wenige Minuten vom Wege abseits, mehr wie ein stiller Waldweiher denn ein See, im Fichtengrün liegt. Hier fliegen der königliche Anax Imperator, die häufige Großlibelle Aeschna cyanea, die weißstirnige und -lippige Leucorrhinia albifrons, die erzschimmernde Cordulia aenea und das elfenzarte, feuerrote Pyrrhosoma nymphula. Hier habe ich einmal, im Juli 1927, eine hübsche „gemischtsprachige" Feststellung gemacht, die einen Beitrag zur sprachlichen Verbundenheit der deutschen und windischen Kärntner abgeben mag. Die Libellen haben eine 'auffällig große Zahl von Volksnamen; einerseits sind sie nicht so seßhaft, daß man ihre Erscheinung gleich der von Käfern, Schmetterlingen, Hummeln usw. mit Muße betrachten, einheitlich benamsen und dann im Namen weiter unterteilen könnte, anderseits ist ihr Wesen doch zu augenfällig, als daß das be

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