Aufrufe
vor 5 Jahren

Jahresbericht 2007 - FGE - RWTH Aachen University

Jahresbericht 2007 - FGE - RWTH Aachen University

KURZBERICHTE Neuer

KURZBERICHTE Neuer internationaler Weiterbildungskurs "Sustainable Energy Markets" Dr.-Ing. Dipl.-Kfm. Boris Blaesig; Dipl.-Ing. Simon Ohrem Das European Energy Institute (EEI) – ein virtuelles Institut, dem, neben Prof. Haubrich, 15 weitere Professoren aus ganz Europa angehören – hat sich zur Aufgabe gemacht, in Kooperation Energiefragestellungen wissenschaftlich zu beantworten, politische Entscheidungsträger zu beraten und ein Kompetenzzentrum „Energie“ aufzubauen. In dem Institut sind sowohl Ingenieure, Ökonomen als auch Juristen vertreten, so dass alle Fragestellungen von technischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Seite betrachtet werden können. Als eine seiner Aufgaben sieht das EEI die Entwicklung und Durchführung von Weiterbildungsprogrammen. Im Februar dieses Jahres startete erstmalig der zweijährige Weiterbildungskurs mit dem Namen „Sustainable Energy Markets – An Advanced, Multidisciplinary Training Program“, der von den Mitgliedern des EEI wissenschaftlich betreut wird. Der Kurs besteht aus elf zweiwöchigen Modulen, die jeweils in einer europäischen Stadt abgehalten werden und von denen mindestens acht belegt werden müssen, um den Kurs erfolgreich abzuschließen. Neben den betreuenden Professoren gestalten den Kurs Entscheidungsträger aus Politik und Industrie mit. Dadurch bietet der Kurs den Teilnehmern zum einen die Möglichkeit, ihr Wissen im Bereich der Energiemärkte zu vertiefen, zum anderen ein Netzwerk zu knüpfen, das für die weitere berufliche Laufbahn entscheidende Vorteile bieten kann. Weitere Informationen zum EEI und dem Weiterbildungsprogramm sind unter http://www.eeinstitute.org/ zu erhalten. Berufsbegleitender Masterstudiengang "Energiewirtschaft" Dr.-Ing. Dipl.-Kfm. Boris Blaesig In Kooperation mit der Universität Münster und dem Haus der Technik in Essen, einem Außeninstitut der RWTH, wird ein neuer Masterstudiengang der Fachrichtung „Energiewirtschaft“ entstehen. Dieser Studiengang richtet sich primär an Ingenieure und Naturwissenschaftler mit mehrjähriger Berufserfahrung, die in einem berufsbegleitenden Studium ihr Wissen in Bezug auf Ökonomie und Technik in der Energiewirtschaft aufbauen und vertiefen können. Den Studierenden werden in zwei Jahren neben ausgewählten Grundlagen vor allem praxisnahe Inhalte vermittelt. Berufsbegleitend wird das Wissen in Blöcken von jeweils einer Woche sowie an Freitag- Samstags-Blöcken in Präsenzveranstaltungen vermittelt und durch einen großen Teil Selbststudium ergänzt. Die Veranstaltungen werden von Professoren der beteiligten Universitäten sowie ausgewählten Dozenten aus der Praxis durchgeführt, um die Verzahnung zwischen Praxis und Theorie herzustellen. Eine Masterarbeit soll das Studium durch die selbständige Bearbeitung einer wissenschaftlichen Aufgabenstellung abschließen. Den Absolventen wird nach erfolgreicher Teilnahme der Titel „Master of Science“ von der Universität Münster und der RWTH Aachen verliehen. Der Studiengang wird pro Jahrgang auf 24 Teilnehmer beschränkt. Nach erfolgreicher Akkreditierung bei der ASIIN wird der Studiengang im Juni 2007 erstmalig starten. Die wissenschaftliche Leitung übernehmen Prof. Dr. Ströbele von der Universität Münster und Prof. Dr. Haubrich von der RWTH Aachen. Träger des Studiengangs ist das Haus der Technik, das auch die Anmeldungen entgegen nehmen wird. Nähere Informationen sind unter http://www.iaew.rwth-aachen.de abrufbar. Masterstudiengang „Electrical Power Engineering“ an der RWTH Aachen Dr.-Ing. Xiaohu Tao; Dipl.-Ing. Hermann Egger Der Masterstudiengang "Electrical Power Engineering" stellt ein Angebot für hoch qualifizierte ausländische Kandidaten dar, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in der Energietechnik und -wirtschaft an der RWTH Aachen zu erweitern und zu vertiefen. Das Programm richtet sich an Kandidaten, die bereits einen Bachelor-Grad an einer international anerkannten ausländischen Hochschule erworben haben. Ihnen soll für ihre akademische Weiterbildung eine attraktive Alternative zum Studium an den bisher bevorzugten amerikanischen Hochschulen geboten werden. Die Studienanfänger können zwischen einem englisch- und einem deutschsprachigen Studiengang wählen. Bei beiden beinhalten die ersten drei Semester Vorlesungen, Übungen, Praktika sowie die Teilnahme an technischen Exkursionen. Das vierte Semester besteht aus einem 8-wöchigen Industriepraktikum und einer Masterarbeit, die innerhalb von vier Monaten erstellt werden muss. Nach erfolgreichem Bestehen der Prüfungen wird den Absolventen der akademische Grad eines „Master of Science“ verliehen. Dieser Titel berechtigt zur Promotion. Der seit 1998 in der RWTH Aachen eingeführte Studiengang entwickelt sich mit großem Erfolg. Im Wintersemester 2006/07 haben 26 Studienanfänger aus 8 Nationen das Studium in diesem Studiengang aufge- 132 IAEW – FGE – JAHRESBERICHT 2007

nommen. Damit sind seit Beginn des Programms insgesamt 175 Studierende aus 32 unterschiedlichen Nationen eingeschrieben. Bisher haben über 70 Studierende ihr Studium sehr erfolgreich abgeschlossen, was zum einen auf die herausragende Qualität der Studenten, zum anderen auf die sehr gute Betreuung durch das IAEW zurückzuführen ist. Um den Studenten den Einstieg in das Studium sowie in die fremde Kultur zu erleichtern, können sie an vielfältigen, für sie eigens organisierten Veranstaltungen teilnehmen. So findet z. B. zu Beginn jedes Semesters eine Informationsveranstaltung statt, in der die Studienschwerpunkte dieses Semesters erläutert werden und die Studierenden ihre Fragen mit den Betreuern des Programms diskutieren können. Kurz vor Weihnachten wird ein Besuch des Aachener Weihnachtsmarktes organisiert. Dabei haben die Studierenden die Gelegenheit, ihre Erfahrungen bei Glühwein mit den Betreuern und untereinander auszutauschen. Besichtigung der Stadt Monschau Zusätzlich wurde im November 2006 eine Besichtigung der Stadt Monschau organisiert. Im Rahmen dieser Besichtigung folgten die Studenten auch gerne der Einladung von Professor Haubrich zum gemeinsamen Abendessen, um mit ihm in fachlicher sowie persönlicher Hinsicht ins Gespräch zu kommen. Neues Layout der IAEW-Webseiten Robert Piront Nach Einführung der IAEW-Webseiten vor etwa 15 Jahren und zunehmenden Problemen bei deren Pflege wurde das Layout der IAEW-Webseiten Ende 2006 auf Basis eines Content-Management-Systems (CMS) überarbeitet. Die Vorteile eines CMS sind vielseitig. So bietet sich den Rechnerbetreuern u. a. die Möglichkeit einer dezentralen Wartung des Systems, d. h. die Pflege des KURZBERICHTE Webservers kann plattformunabhängig von jedem Rechner aus erfolgen. Screenshot des Content-Management-Systems Da die alten Webseiten auf Basis von HTML-Befehlen erstellt wurden, die jeder Mitarbeiter nach eigenem Kenntnisstand umgesetzt hat, war ein einheitliches Layout von thematisch gleichen Seiten, wie bspw. den persönlichen Seiten, nicht sichergestellt. Durch das neue System können die Mitarbeiter nun unabhängig von einer bestimmten Programmiersprache die Seiten an Hand von Formatvorlagen erstellen, was eine vereinfachte Überarbeitung der Webseiten möglicht. Durch die Trennung der Inhalte vom Design der Webseiten wird zudem ein konsistentes Design gewährleistet. Weiterhin kann durch Zuweisung von Berechtigungen für bestimmte Nutzergruppen erreicht werden, dass anders als bei den alten Webseiten mehrere Mitarbeiter für den Inhalt einer speziellen Seite verantwortlich sein können. Unautorisierte Veränderungen von Inhalten können über diese Berechtigungen ebenfalls verhindert werden. Mit Verwendung des CMS sind die Webseiten des IAEW nun technisch auf dem neuesten und optisch ansprechendem Stand. Exkursionen Dipl.-Ing. Pablo Frezzi; Dipl.-Ing. M.Sc. Uwe Padberg; Dipl.-Ing. Simon Ohren Auch in den beiden letzten Semestern veranstaltete das IAEW aufgrund des großen Zuspruchs in den vergangenen Jahren zahlreiche Exkursionen für die Studenten. Begleitend zur Vorlesung „Elektrische Anlagen“ fanden dabei insgesamt 4 Exkursionen statt: Das Braunkohlekraftwerk in Niederaußem, das Pumpspeicherkraftwerk in Vianden, die Firma Driescher GmbH in Wegberg und die Firma STAWAG in Aachen wurden besucht. Die Exkursionen dienen der Vermittlung von Einblicken in die Praxis, um theoretische Grundlagen aus den IAEW – FGE – JAHRESBERICHT 2007 133

Trend-Report - (ISF) der RWTH Aachen - RWTH Aachen University
Neuroästhetik - AKWG Aachen - RWTH Aachen University
2. Zirkular - LEK RWTH-Aachen - RWTH Aachen University
rührkessel - Aachener Verfahrenstechnik - RWTH Aachen University
aktuelle Ausgabe (PDF) - IMA,ZLW & IfU - RWTH Aachen University
Broschüre für Partner - CAMMP - RWTH Aachen University
Atmosphärische Neutrinos - Physikzentrum der RWTH Aachen
Wahlzeitung 2011 - Studierendenschaft der RWTH Aachen
Ratgeber Pflege (pdf: 1302 kb) - RWTH Aachen University
Sonderdruck - Institut für Textiltechnik - RWTH Aachen
RWTH-Themen 2009/2 - Aachener Verfahrenstechnik
Supernovae - Server der Fachgruppe Physik der RWTH Aachen
Wahlzeitung 2012 - Studierendenschaft der RWTH Aachen - RWTH ...
Pflegen zu Hause (pdf: 3378 kb) - RWTH Aachen University