Aufrufe
vor 5 Jahren

Jahresbericht 2007 - FGE - RWTH Aachen University

Jahresbericht 2007 - FGE - RWTH Aachen University

KURZBERICHTE Vorlesungen

KURZBERICHTE Vorlesungen zur Energietechnik zu vertiefen und stellen somit einen wichtigen Bestandteil der Ingenieurausbildung dar. Am 5.12.2006 wurde eine Exkursion zum Braunkohlekraftwerk mit optimierter Anlagentechnik (BoA) der RWE Power in Niederaußem durchgeführt. Beim Besuch des 2003 in Betrieb gegangenen Kraftwerksblocks wurde den Teilnehmern zunächst in einem Vortrag die technischen Besonderheiten der neuen Technologie erklärt. Anschließend erfolgte die Besichtigung der Leitwarte, des Kesselhauses und der gesamten Kraftwerksanlage. Beim gemeinsamen Mittagessen bestand die Möglichkeit zu einer intensiven Diskussion. Die Leitwarte im Braunkohlekraftwerk Niederaußem Ebenfalls am 5.12.2006 wurde eine Exkursion zum Pumpspeicherkraftwerk nach Vianden in Luxemburg durchgeführt. Die günstige topographische Lage und geologischen Begebenheiten des Ourtals prädestinieren es als Standort eines Pumpspeicherkraftwerkes. So entstand Anfang der sechziger Jahre das Pumpspeicherkraftwerk Vianden. Anhand eines einführenden Kurzfilms wurde die Historie sowie der prinzipielle Aufbau des Kraftwerkes mit Ober- und Unterbecken aufgezeigt, die über zwei Druckrohrleitungen und Unterwasserstollen miteinander verbunden sind. In einer Präsentation wurden weitere Informationen über den Personalaufwand, die erforderlichen Instandhaltungsmaßnahmen sowie die Anbindung des Kraftwerks an das Höchstspannungsnetz von RWE vermittelt. In einer anschließenden Führung durch die unterirdische Kaverne wurden anhand der einzelnen Komponenten der Maschinensätze die jeweiligen Prozessschritte bei der Energieerzeugung erläutert. Abschließend fand die Besichtigung des Unterbeckens - bestehend aus einem natürlichen Stau und einer Talsperre - sowie des Oberbeckens statt. Eine dritte Exkursion am 5.12.2006 führte die Teilnehmer zur Firma Driescher GmbH in Wegberg. Nach einem einführenden Vortrag, in dem der Geschäftsführer die Geschichte, die Produkte und die Märkte der Firma vorstellte, wurde die Fabrikanlage besichtigt. Die Sektoren, in denen die Trennschalter und SF 6 -isolierte Schaltanlagen hergestellt werden, riefen das besonderes Interesse der Studenten hervor, die Fragen über die unterschiedlichen angewendeten Technologien stellten. Bei einem abschließenden Mittagessen ergab sich die Möglichkeit zur Diskussion. Teilnehmer der Exkursion zur Firma Driescher GmbH Am 16.1.2007 folgte eine weitere Exkursion zur STAWAG in Aachen. Hier wurden zunächst ein HS/MS- Umspannwerk der STAWAG und anschließend die Leitwarte der STAWAG besichtigt, in der nicht nur die Strom-, sondern auch die Erdgas- und Wasserversorgung sowie die Beleuchtung der Stadt zentral geführt werden. Studierendenentwicklung an der RWTH Aachen und am IAEW Dr.-Ing. Tobias Paulun Trotz der guten Berufschancen und interessanten Karriereperspektiven für Elektroingenieure ist die Zahl der Studienanfänger in der Elektro- und Informationstechnik im Wintersemester 2006/07 an den Universitäten und Fachhochschulen erneut rückläufig. Begannen letztes Jahr noch rund 17.700 Studenten das Studium der Elektrotechnik an einer deutschen Hochschule (8.210 Studenten an einer Universität und 9.468 Studenten an einer Fachhochschule), so sind es im Wintersemester 2006/07 nur noch 16.954 (7.868 Immatrikulationen an Universitäten und 9.086 an Fachhochschulen). Nach Schätzungen des VDE werden im Jahr 2007 rund 9.600 Absolventen die Hochschulen verlassen, welche den Bedarf nach Experten in Wirtschaft und Forschung nicht decken können [1]. 134 IAEW – FGE – JAHRESBERICHT 2007

Dieser allgemeine Trend in Deutschland ist auch an der RWTH zu beobachten. Nach einem deutlichen Zuwachs der Studienanfänger in der Elektro- und Informationstechnik in den letzten Jahren haben sich zum Wintersemester 2006/2007 knapp 300 Studenten im 1. Semester eingeschrieben, womit die Zahl der Studienanfänger deutlich gesunken ist. Dies ist auch auf die zu diesem Semester an der RWTH erstmalig erhobenen Studiengebühren für Studienanfänger zurückzuführen. Auch in den Masterstudiengängen ist die Zahl der Neuanfänger im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken. Im Wintersemester 2006/2007 haben 25 Masterstudierende ihr Studium begonnen, zur Zeit sind rund 80 Studierende im Masterstudiengang Electrical Power Engineering an der RWTH Aachen immatrikuliert. Im letzten Jahr haben 16 Studierende ihr Studium an der RWTH Aachen erfolgreich mit einer Diplom- oder Masterarbeit am IAEW beendet. Darüber hinaus wurden 6 Studienarbeiten am IAEW angefertigt, sodass die Zahl der am IAEW betreuten Studenten zwar im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken ist, der Anteil der vom IAEW betreuten Absolventen der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik jedoch insgesamt auf dem Niveau der vergangenen Jahre blieb. Holger Hartel (links) und Georg Honnen-Louven (rechts) bei einer Bootsfahrt mit chinesischen Kollegen Die Zahl der studentischen Hilfskräfte am Institut, die mit einem wöchentlichen Arbeitspensum von 8 Stunden pro Woche in Forschungs- und Industrieprojekten eingebunden sind, liegt bei durchschnittlich 15. Auch an diesen Zahlen zeigt sich das weiterhin große Interesse der Studierenden an der Kombination aus technischen und wirtschaftlichen Fragestellungen. Aufgrund der intensiven Kontakte zu ausländischen Universitäten und Unternehmen war es auch in diesem Jahr möglich, mehreren Studierenden Praktika oder Diplomarbeiten im Ausland zu vermitteln. So konnte Paul Baltes ein Praktikum in England absolvieren. Georg KURZBERICHTE Honnen-Louven und Martin Scheufen konnte ein Praktikum in Argentinien vermittelt werden. Gleich vier Studenten – Harald Bremke, Benjamin Preidecker, Holger Hartel und ebenfalls Georg Honnen-Louven – wurde die Möglichkeit gegeben, ein Praktikum bzw. eine Diplomarbeit in China durchzuführen. [1] VDE: 4 Prozent weniger Studienanfänger in der Elektro- und Informationstechnik twv – Mitteilungen Technisch Wissenschaftlicher Vereine Aachen, Nr. 3/4, Februar/März 2007, 35. Jahrgang, VDI-Verlag Preise und Auszeichnungen Dr.-Ing. Tobias Paulun Im vergangenen Jahr vergab die Otto-Junker-Stiftung zum vierzehnten Mal Preise für hervorragende Studienleistungen in der Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik und in der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH Aachen. In Anwesenheit von Prof. Winfried Dahl, dem Vorsitzenden des Beirats der Otto-Junker-Stiftung, Rechtsanwalt Werner Stegemann, dem Vorsitzenden des Kuratoriums der Otto-Junker-Stiftung und dem Rektor der RWTH Aachen, Prof. Burkhard Rauhut, nahmen die diesjährigen Preisträger, unter ihnen Dipl.-Ing. Simon Krahl und Dipl.-Ing. Tobias Paulun vom IAEW, ihre Ehrungen entgegen. Von links: Dr.-Ing. Tobias Paulun, (IAEW), Rektor Burkhard Rauhut, Dipl.-Ing. Simon Krahl, (IAEW), Professor Winfried Dahl, Dipl.-Ing. Jenny Rudnizki, Rechtsanwalt Werner Stegemann, Dipl.-Ing. Andreas Lützerath Die Otto-Junker-Stiftung wurde 1970 von Dr.-Ing. e. h. Otto Junker, dem Gründer der Otto Junker GmbH in Lammersdorf, ins Leben gerufen. Er fühlte sich stets eng mit der RWTH Aachen verbunden und schätzte den Austausch mit der Wissenschaft. In den vergangenen Jahren hat die Stiftung die Hochschule in zahlreichen Einzelprojekten unterstützt, sie zählt zu den größten Einzelförderern der RWTH Aachen. IAEW – FGE – JAHRESBERICHT 2007 135

Neuroästhetik - AKWG Aachen - RWTH Aachen University
Flyer - RWTH Aachen University
2. Zirkular - LEK RWTH-Aachen - RWTH Aachen University
Symposium - RWTH Aachen University
Symposium - RWTH Aachen University
English (PDF) - RWTH Aachen University
Dokument 1.pdf - RWTH Aachen University
Anatomic Pinball - RWTH Aachen University
Dokument 1.pdf - RWTH Aachen University
Dokument 1.pdf - RWTH Aachen University
Dokument 1.pdf - RWTH Aachen University
Flyer - IMA,ZLW & IfU - RWTH Aachen University
Sonderdruck - Institut für Textiltechnik - RWTH Aachen
SP-Listen - Studierendenschaft der RWTH Aachen
relatif Ausgabe 03 - AStA RWTH-Aachen
Wahlzeitung 2011 - Studierendenschaft der RWTH Aachen
100310 Essen.ai - RWTH Aachen
ERASMUS - RWTH Aachen