Aufrufe
vor 5 Jahren

Jahresbericht 2007 - FGE - RWTH Aachen University

Jahresbericht 2007 - FGE - RWTH Aachen University

Diplom- und

Diplom- und Masterarbeiten DIPLOM-, MASTER- UND STUDIENARBEITEN Die Diplomarbeit mit einer Bearbeitungszeit von 6 Monaten bildet in der Regel den Abschluss des Elektrotechnikstudiums mit 5 Jahren Regelstudienzeit. Demgegenüber dauert die Masterarbeit des Studiengangs "Electrical Power Engineering" 4 Monate bei einer Regelstudienzeit von 2 Jahren. Hierbei wird von Seiten der Betreuer streng auf selbstständiges Arbeiten und Einhaltung von Zeitrahmen und Thema geachtet. Der Abschlussvortrag in freier Rede mit anschließender Diskussion geht in die Bewertung der Arbeit ein. Nachfolgend sind die im Berichtszeitraum abgeschlossenen Diplomarbeiten und Masterarbeiten aufgelistet. Harald Bremke Generierung charakteristischer Versorgungsaufgaben für Mittel- und Niederspannungsnetze Die Kosten für Netze der MS- und NS-Ebene werden von der zu erfüllenden Versorgungsaufgabe beeinflusst. Um Untersuchungen zu kostentreibenden Merkmalen von Versorgungsaufgaben durchführen zu können, müssen synthetische Versorgungsaufgaben mit vordefinierten Merkmalen generiert werden. In dieser Arbeit soll ein bestehendes Verfahren zur Erstellung synthetischer Versorgungsaufgaben unter Berücksichtigung aller für MS- und NS- Netze relevanten Einflussgrößen weiterentwickelt werden. Daoxiong Zhang Strategien zur Optimierung der Zuverlässigkeitsanalyse in ausgedehnten Verteilungsnetzen In dieser Arbeit sollen die Arbeitsabläufe der Zuverlässigkeitsberechnungen mit PSS/SINCAL und dem integriertenZuverlässigkeitsberechnungsmodul ZUBER der Forschungsgemeinschaft für Elektrische Anlagen und Stromwirtschaft e.V. (FGH) für die Untersuchungen in Mittelspannungsnetzen vereinfacht werden. Insbesondere umfasst dies Maßnahmen zur Vereinfachung der Datenerfassung und Netzmodellierung für Standardnetzkonfigurationen. Sebastian Klabes Spannungsebenenübergreifende Planung elektrischer Verteilungsnetze unter Berücksichtigung dezentraler Einspeisung Derzeitige Verfahren zur Planung elektrischer Netze beschränken sich auf die Optimierung einer Spannungsebene. Der Nutzen einer gemeinsamen Planung mehrerer Spannungsebenen stellt weiterhin eine offene Fragestellung dar. Die derzeitig beobachtete zunehmende Integration dezentraler Eigenerzeugungsanlagen (DEA) in die Verteilungsnetze muss zukünftig auch im Planungsprozess Berücksichtigung finden. Ziel dieser Arbeit ist deshalb die Erweiterung eines Verfahrens zur Grundsatzplanung von HS- und MS-Netzen unter besonderer Berücksichtigung der DEA. Luis Alberto Garcia Palomino Erstellung und Ergebnisverifikation eines elektrischen Netzmodells in den Netzberechnungsprogrammen NEPLAN und SIMPOW In dieser Arbeit werden die IEEE-Reglermodelle der Programme NEPLAN und SIMPOW hinsichtlich dynamischer Simulationen im Zeitbereich und dem Kleinsignalverhalten verglichen. Hierzu wird ein Industrienetzmodell in beiden Programmen aufgenommen und anhand dieses Netzes werden Berechnungen und Simulationen durchgeführt. IAEW – FGE – JAHRESBERICHT 2007 143

DIPLOM-, MASTER- UND STUDIENARBEITEN Sebastian Hoppenrath Entwicklung von Planungskriterien für die rechnergestützte Ermittlung von wirtschaftlich optimalen Netzstrukturen Mit der Einführung einer Regulierungsbehörde für den Strom- und Gasbereich ist der Kostendruck auf Gasverteilungsnetzbetreiber gestiegen. Damit sind sie gezwungen, Einsparpotenziale in ihren Netzen zu erschließen, um eine Effizienzsteigerung zu erreichen. Im Rahmen dieser Arbeit sollen alternative Netzstrukturen anhand von homogenen Versorgungsaufgaben bezüglich ihrer Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit untersucht werden. Dabei sind die vorhandenen Kopplungen zwischen den Netzebenen geeignet zu berücksichtigen. Mithilfe der gewonnenen Erkenntnisse sollen anschließend Planungskriterien für die Ermittlung kostenoptimaler Netze für eine gegebene Versorgungsaufgabe formuliert werden. Caroline Nansubuga Beeinflussung kritischer Spannungseinbrüche durch Netzstruktur und Gerätebestand Die Spannungskonstanz am Anschlusspunkt der Kunden ist ein wichtiges Merkmal der Versorgungsqualität. Spannungseinbrüche, die vor allem durch elektrische Fehler im Netz hervorgerufen werden, können bei sensitiven industriellen Kundenanlagen teure Produktionsausfälle verursachen. In dieser Arbeit werden unterschiedliche Möglichkeiten bewertet, die Netzspannungsqualität bezüglich Spannungseinbrüche zu verbessern. Dabei werden die Auswirkung von unterschiedlichen Netzstrukturen, Sternpunktbehandlung des Netzes sowie die im Netz eingebauten Schutzeinrichtungen auf die Ausfallhäufigkeit am Kundenanschluss untersucht. Nils Habedank Vergleichende Untersuchungen verschiedener Risikomanagementmethoden in der Stromerzeugungs- und Handelsplanung Mit der Liberalisierung des Marktes für elektrische Energie und der daraus resultierenden Intensivierung des Stromhandels sind die Risiken, denen Energieversorgungsunternehmen ausgesetzt sind, deutlich gestiegen. Dies wird verstärkt durch die jetzt fehlende Möglichkeit, durch entsprechende Preisanpassungen Kosten auf die Endverbraucher abzuwälzen. Daher ist die Bedeutung des Risikomanagements gewachsen. Sind die Risiken identifiziert und analysiert, besteht die Aufgabe des Risikomanagements darin, die Steuerung des Risikos mit verschiedenen Instrumenten vorzunehmen. Dabei gibt es die Möglichkeit, Risiken zu akzeptieren, zu vermeiden, zu mindern oder zu übertragen. Ziel dieser Arbeit ist es, verschiedene Risiken durch ausgewählte Instrumente in der Stromerzeugungs- und Handelsplanung in einem integrierten oder alternativ einem nachgeschalteten Optimierungsschritt zu reduzieren. Xiaohan Wu Untersuchung von Einflussgrößen auf die Berechnung der harmonischen Netzimpedanz von Wechselspannungsnetzen in der Umgebung von HGÜ-Umrichterstationen Zur Berechnung der harmonischen Netzimpedanz wird das umliegende Wechselspannungsnetz einschließlich sämtlicher Netzelemente in einem Modell nachgebildet. In dieser Arbeit soll der Einfluss der Modellierung dieser Netzelemente auf die harmonische Netzimpedanz untersucht werden. Besondere Beachtung soll dabei die Modellierung von Generatoren, Leitungen und Lasten in der Umgebung von HGÜ-Umrichterstationen zukommen. 144 IAEW – FGE – JAHRESBERICHT 2007

Trend-Report - (ISF) der RWTH Aachen - RWTH Aachen University
Neuroästhetik - AKWG Aachen - RWTH Aachen University
2. Zirkular - LEK RWTH-Aachen - RWTH Aachen University
rührkessel - Aachener Verfahrenstechnik - RWTH Aachen University
aktuelle Ausgabe (PDF) - IMA,ZLW & IfU - RWTH Aachen University
Broschüre für Partner - CAMMP - RWTH Aachen University
Atmosphärische Neutrinos - Physikzentrum der RWTH Aachen
Wahlzeitung 2011 - Studierendenschaft der RWTH Aachen
Sonderdruck - Institut für Textiltechnik - RWTH Aachen
Ratgeber Pflege (pdf: 1302 kb) - RWTH Aachen University
RWTH-Themen 2009/2 - Aachener Verfahrenstechnik
Pflegen zu Hause (pdf: 3378 kb) - RWTH Aachen University
Wahlzeitung 2012 - Studierendenschaft der RWTH Aachen - RWTH ...
Supernovae - Server der Fachgruppe Physik der RWTH Aachen