Aufrufe
vor 5 Jahren

RBG-Antriebe mit Anspruch - MM Logistik

RBG-Antriebe mit Anspruch - MM Logistik

Bilder: Bekuplast

Bilder: Bekuplast LAGERTECHNIK BEHÄLTER Behältermanagement per RFID In der Zukunft wird bei der Behälterkennzeichnung der RFID-Anteil steigen. 30 MM Logistik · 5/2008 Das Potenzial beim Behältermanagement mittels RFID wird im Allgemeinen als groß angesehen. Im Vergleich zu anderen Markierungssystemen –wie zum Beispiel dem Barcode –steckt die RFID-Technik noch in den Anfängen. REINHOLD SCHÄFER Wenn vonder RFID-Technik (Radio Frequency Identification) bei Logistikfragen die Rede ist, denken vieleauchanden Barcode. Denn bei diesen Systemen gibt esauch einige Gemeinsamkeiten: Beide Systeme sinddazu da,Waren schnellund einfach identifizieren zu können. Barcodes kennt man im Handel, der Industrie und Lagern schon lange. Genaudorthat auch die RFID-Technik ihren Haupteinsatzort, denn dort, woDaten von Artikeln oder Warenschnellaufgenommenwerden müssen, ist eine sinnvolle Anwendung dieser Systeme gegeben. Gerade beim Behältermanagement mit RFID könnten sich große Vorteile ergeben. Jürgen Schultz, Vertriebsleiter der Bekuplast GmbH inRinge stimmt der Aussage, dass das Potenzial der RFID-Technik groß ist, nureingeschränktzu: „Das Potenzial ist groß, entscheidend ist, obdie Technikdahintereinwandfrei funktioniert, um dieses große Potenzial auszuschöpfen.“ AlsVorteil beim Behältermanagement mittels RFID-Technik sieht er Pulklesungen, ein schnelles Erfassen der Daten und dadurch Einsparung vonZeit. Darüberhinauskönne man Jürgen Schultz, Vertriebsleiter der Bekuplast GmbH in Ringe: „ImGroßen undGanzensteht die Behälteridentifizierung mitRFID, vorallem hinsichtlich Inmouldlabel, noch in denAnfängen.Unsere Erwartungen fürdie nächstenJahre gehen allerdings vondeutlichenUmsatzsteigerungenaus.“ damit den Behälterinhalt besser identifizieren, die Rückverfolgung verbessern,die Transparenz unddie Qualitätssicherung optimieren und den Bestand besser verfolgen. Auch habe mansoeinelückenloseDokumentation. Als weiteren Vorteil sieht Jürgen Schultz, dass die Datenträger so-

wohlles- alsauchbeschreibbar sind unddie Datenstets aktuellsind. Deshalb ist es möglich, weitergehende Informationenauf dem Transponder unterzubringen, auch wenn er mit der Ware schonunterwegs ist. „Auchder Behälterschwundwird reduziert“, denn mitder RFID-Technik könne man genau lokalisieren, welcher Behälter wo hingeht. Die Warenverfügbarkeit könne verbessert unddie Effizienz gesteigertwerden. Es gebe aber auch Verbesserungen hinsichtlichder Prozessoptimierung, der Fehlerreduzierung und der Fälschungssicherheit. Eventuell könne das System sogar besser vor Diebstahl schützen. Auf jeden Fall sieht Schultzdurch den Einsatz vonRFID auch Möglichkeitenzur Serviceoptimierung. Ingesamt gesehen werden durch den RFID-Einsatz auf jeden Fall die Kostengesenkt. Aber der Bekuplast-Vertriebsleiter sieht auch noch Entwicklungsbedarf beider RFID-Technik: „Die Lesesysteme, die so genanntenReader,sind noch nicht ausgereift.“ Und imLebensmittelbereich ist es laut Schultz erforderlich, dass die Behälteridentifizierung fest mit dem Behälter verbunden sein muss,damit die Identifizierung bei den regelmäßigen Waschvorgängennicht abgelöstwerden kann. EineMöglichkeitwärees, dasLabel fest mitdem Kunststoffbehältnis bereits im Herstellungsprozess(Spritzgießprozess) zu verbinden (InmouldlabelingIML): „Hier laufen die Entwicklungen auf Hochtouren undsie sinddem Experimentierstatusschon entwachsen. Es bleibt aber TECHNIK die Fragenachder Lebensdauer dieser Label“, erläutert der Bekuplast- Vertriebsleiter. Gerade bei Einweglösungenstoße die Technikaus Kostengründen an ihre Grenzen.“ „Im Großen und Ganzen steckt die Behälteridentifizierungmit RFID (vor allem hinsichtlichIML) noch in den Anfängen, einigeProjektebeziehungsweise sehr umfangreiche Tests sind bis dato realisiert“, sagt Schultz. DerUmsatzanteil sei aktuell aber noch relativ gering. „Unsere Erwartungen für die nächsten Jahre gehen allerdingsvondeutlichenSteigerungenaus.“ Fürdie Anwender gilteshinsichtlichder Verfahren, zwischen Klebelabel, Inmouldlabel undDirect-Prin- BEHÄLTER Vergleich RFID gegen Barcode Der gemeinsame Vorteil von Barcodes und der RFID-Technik ist, dass Daten codiert und von einem Lesegerät schnell gelesen werden können. Ein nochmaliges Eintippen von Artikelnummern, Mengen oder anderen Identifikationsmerkmalen entfällt, was natürlich eine Zeit- und Kostenersparnis einbringt. Außerdem ist es so in großen Lagern möglich, den Überblick zu behalten. Das sichert auch die Bestände. Ein Nachteil beim Barcode ist, dass ein Lesegerät in die Nähe des Barcodes gehalten werden muss, damit dieses die Daten ablesen und übermitteln kann. Der Abstand zwischen Lesegerät und Barcode hängt dabei vom entsprechenden System ab und liegt zwischen 30 cm und 2m. Bei der RFID-Technik wird der Transponder, der die Daten beinhaltet, erst aktiv, wenn er ein Funksignal erhält. Er sendet seine Daten erst dann an das entsprechende Lesegerät, und das über teilweise große Distanzen. Beim Transponder handelt es sich um einen Chip, der seine Informationen auf Abruf sendet. Man unterscheidet dabei zwischen aktiven und passiven Transpondern, wobei die Entfernung zwischen Transponder und Lesegerät zwischen 10 cm und mehreren 100 m variieren kann, abhängig davon, ob es sich ting auszuwählen, so Schultz. Hinsichtlich der Identifikationssysteme gebe es: ▶ die reineKlarschrift (fortlaufende Nummerierung) ▶ den 1-dimensionalen Barcode (EAN 128, Code 128 oder andere EAN-Codierungen, Interleaved2/5) und ▶ den 2-dimensionalen Barcode (Datamatrix). Eines weiß Jürgen Schultz schon heute ganz genau: „Der Umsatz mit Behältern ohne Markierung liegt bei unter 50% mit fallender Tendenz.“ MM LAGERTECHNIK um ein aktives oder passives System handelt und wie die Umgebungsbedingungen sind. Im Vergleich zu Barcodes sind die Transponder weniger anfällig. Sie sind lageunabhängig, haben keine Störungen bei Verschmutzungen und funktionieren auch noch, wenn sie etwas beschädigt sind. Wichtig ist auch noch zu wissen: Während ein Barcode lediglich die Art eines Produktes bezeichnet, kann ein Transponder viel genauere Daten anzeigen. Der Barcode auf einem Gerät kann zum Beispiel die Information weitergeben: Bohrmaschine aus Großbritannien übermitteln. Ein Transponder zeigt dagegen an, um welche Maschine es sich im Einzelnen handelt und wann diese gefertigt wurde. Damit ist es zum Beispiel möglich, genau zu verfolgen, wann genau diese Maschine das Werk verlassen hat, wo sie Zwischenstation gemacht hat und wo sie gekauft wurde, denn durch die Daten auf dem Transponder können dann Datenbanken abgefragt werden, die zusätzliche Informationen bereitstellen. Für Logistik-Unternehmen und den Handel sind solche Informationen sehr wertvoll. Datenschützer sehen allerdings einige Probleme. Datenschutzrechtlich halten sie das Barcode- System für weit weniger kritisch als das RFID- System. MM Logistik · 5/2008 31

Kosten runter mit effizienten Antrieben - MM Logistik - Vogel ...
Online-Handel immer komfortabler - MM Logistik
„Wellenreiten“ auf Transfer-Röllchen - MM Logistik - Vogel Business ...
Controlling für Logistikdienstleister - MM Logistik
find das passende Der Spezialmarkt für Nutzfahrzeuge - MM Logistik
40-Mio.-Euro-Auftrag aus Los Angeles - MM Logistik
SKF mit „Trucknology Supplier 2007“ für hohe Qualität ... - MM Logistik
Zusammenspiel der Krane - MM Logistik - Vogel Business Media ...
7. 10. 2011 Brno - MM Logistik - Vogel Business Media
Top Produkt Handel 2009 - MM Logistik - Vogel Business Media
Schwerlasten unter Strom - MM Logistik - Vogel Business Media
innovative intralogistics - MM Logistik - Vogel Business Media ...
Palette kommt filialgerecht - MM Logistik - Vogel Business Media
Sie haben das Warensortiment, wir die passende ... - MM Logistik
Pick-by-Voice - MM Logistik - Vogel Business Media GmbH & Co. KG
Virtual Reality macht schlank - MM Logistik - Vogel Business Media
Stückgut sicher vereinzeln - MM Logistik - Vogel Business Media
MM Logistik 5/2013 - HDS International Group