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RBG-Antriebe mit Anspruch - MM Logistik

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Bild: DB DISTRIBUTION

Bild: DB DISTRIBUTION GÜTERVERKEHR GELFO KRÖGER 40 MM Logistik · 5/2008 Duisburg – Drehscheibe trimodaler Warenströme Im Zuge des global rasant ansteigenden Containertransports wächst nicht nur die Bedeutung der großen Seehäfen, sondern auch die der sogenannten Hinterlandhäfen. Zurzeit wird der Duisport zur zentralen Drehscheibe des trimodalen Güterverkehrs in Europa ausgebaut. Der Duisburger Hafen ist der größte Binnenhafender Welt.Aufgrund seiner geografischen Lage und seiner hervorragenden Verkehrsanbindung ist erals Standort fürLogistiker sehr interessant. Durch die Nähe zu den großen WesthäfenAntwerpen, Rotterdam, Amsterdam (ARA) undZeebrügge laufen bereitsheute gewaltigeGütermengenauf Duisburg zu,die künftigweiterstark wachsen werden. Nurmit einer trimodalen Ausrichtung undeinem leistungsstarkenkombiniertenVerkehr (KV)sinddieseMengenzubewältigen. Die Häfen imHinterland sind längst keine reinen Anlaufstellen für Binnenschiffe mehr. In den vergangenen Jahren haben sie sich zu leistungsstarken Umschlagplätzen entwickelt, die die Verkehrswege Straße,Schieneund Was- GelfoKrögerleitetden Bereichexterne Kommunikation der DB Logistics in Berlin, Tel. (030) 297-5 40 23, gelfo.kroeger@dblogistics.de � Als größter Binnenhafen der Welt gewinnt der Duisport zunehmend an Bedeutung als Umschlagplatz für den trimodalen Güterverkehr aus den Westhäfen. Schiff –Lkw –Güterzug: Am De-Ce-Te-Terminal werden die Waren für regionale Kunden von den Binnenschiffen aus den Westhäfen auf Lastwagen geladen oder im benachbarten Umschlagterminal für den kombinierten Verkehr auf die Schiene gebracht. Kontinentale Drehscheibe: Seit 2007 wird Duisburg zum zentralen Hinterlandhub ausgebaut. Das erweiterte Duss-Terminal Duisburg- Ruhrort, das De-Ce-Te-Terminal im Südhafen und das KV-Hub Rhein- Ruhr sollen zu einer europäischen, trimodalen Drehscheibe für den Straße-Schiene-Schiff-Verkehr werden. � �

serweg vernetzen undeinen schnellen, reibungslosen Güterumschlag ermöglichen. Straßen werden bald bis an ihre Grenzen ausgelastet sein Derentscheidende Vorteildes trimodalen Standorts Duisburg ist seine hervorragende Anbindung an die transeuropäischen Verkehrsnetze. Über den Rhein werden die Westhäfen erreicht, inentgegengesetzter Richtung besteht über Rhein und Donau eine Verbindung mit dem Schwarzen Meer. DerunmittelbareZugang zu zahlreichen Fernstraßen ermöglicht einen–wegen Stausinzwischen allerdings häufig eingeschränkten–Gütertransport per Lastkraftwagen. Zudem ist eine direkte Schienenanbindung andas europäische Fernstreckennetz sowohl inNord-Südals auch inWest-Ost-Richtung und damitzuden transeuropäischenNet- � Schiene –Lkw: Im Duss-Terminal (Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene – Straße mbH) wird maritime und kontinentale Ladung von Zügen aus dem Hinterland auf Lkw umgeschlagen und ins nahe Umland weitertransportiert. zen vorhanden. DasBundesverkehrsministerium erwartet nach aktuellen PrognoseneineZunahme des Transportaufkommens in Deutschlandbis 2025 um fast 50%. Die Infrastruktur der Kraftfahrstraßen und Autobahnen wird dadurch bis anihre Grenze belastet werden. Eine Ausweitung ist nur noch ingeringem Umfang möglich. BundesverkehrsministerTiefensee will mitdem 2005 im Koalitionsvertrag vereinbarten Masterplan den Güterverkehr unddie Logistik nachhaltiger gestalten, besonders durch � GÜTERVERKEHR die bessere Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger und eine ressourcenschonendeOrganisationder Transportkette. Das Potenzial der Schiene wächst mit den Westhäfen Ziel dieses Masterplans ist es, den Standort Deutschland als Produktions- undLogistikstandort gleichermaßen zu stärkenund damitauchzu mehrWettbewerbsfähigkeit,Wachstumund Beschäftigungzugelangen, und zwar durch kürzere Wege, eine bessere Effizienz durch weniger DISTRIBUTION Schiene –Schiene: Ab 2012 sollen auf den sieben 700 m langen Gleisen des KV-Hub Rhein-Ruhr Güterzüge aus den Westhäfen umgeschlagen werden. Neu zusammengestellte Züge sollen dann nach festen Fahrplänen Ziele in ganz Europa ansteuern. � Knotenpunkt am Rhein: Aufgrund seiner geografischen Nähe zu den großen Seehäfen Rotterdam, Amsterdam, Antwerpen und Zeebrügge sowie seiner guten Verkehrsanbindungen soll Duisburg bis 2015 ein Umschlagplatz für fast 40 Mio. Ladeeinheiten pro Jahr werden. Das Drehscheibenkonzept der Bahn soll allen auf Duisburg zulaufenden Containern einen direkten Anschluss an das kontinentale Schienennetzwerk bieten. Bild: DB � � MM Logistik · 5/2008 41

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