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2011 (pdf, 4 MB) - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

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Neues aus dem Labor Baur

Neues aus dem Labor Baur und Budnik, Pneumologie 2009 63:656-661 Budnik LT, Preisser AM, Permentier H, Baur X. Is specific IgE antibody analysis feasible for the diagnosis of methylenediphenyl diisocyanate-induced occupational asthma? International Archives on Environmental and Occupational Health, 2012 Budnik LT , Kloth S , Baur X: Wie schwierig ist die Gefährdungsbeurteilung beim Umgang mit Import- Containern? Zbl Arbeitsmed 2010; 60. 238–240 Budnik LT, Kloth S, Velasco-Garrido M, Baur X. Prostate cancer and toxicity from critical use exemptions of methyl bromide: Environmental protection helps protect against human health risks, meta-analysis on carcinogenic risk, Environmental Health, 2012 Fahrenholtz S, Hühnerfuss H; Baur X; Budnik LT. Determination of phosphine and other fumigants in air samples by thermal desorption and 2D heart-cutting gas chromatography with synchronous SIM/Scan mass spectrometry and flame photometric detection., J Chroomatogr A 2010,1217(52): 8298-8307 Budnik LT, Fahrenholtz S, Kloth S, Baur, X.Halogenated hydrocarbon pesticides and other volatile organic contaminants provide analytical challenges in global trading. J Environ Monit, 2010,12(4): 936-942, plus Suppl Budnik LT, Baur X. Biomonitoring of Toxic Substances in the Work Environment: A Complex Diagnostic Scheme with Many Players, Praeger Handbook of Environ-mental Health, USA, Editor Robert H. Friis, Volume 4, Chapter 2, 2012 Fahrenholtz S, Hühnerfuss H, Baur X, Budnik LT. Messung von Phosphorwasser-stoff neben flüchtigen organischen Substanzen mittels Gaschromatographie. Zbl Arbeitsmed; 2012 Kloth S, Baur X, Budnik LT. Ist das Biomonitoring bei der Ermittlung von Begasungsmittelintoxikationen und Exposition sinnvoll? Zbl Arbeitsmed; 2012. . 143

Asbestbedingte Erkrankungen an Bord Asbestbedingte Erkrankungen an Bord Xaver Baur, Ralf Wegner, Alexandra M. Preisser Im Schiffbau wurden im vergangenen Jahrhundert bis etwa Mitte der 70er Jahre im großen Umfang asbesthaltige Materialien v.a. zum Brandschutz und zu Isolierzwecken eingesetzt. Es sind mehr als 300 Verwendungszwecke bzw. -produkte bekannt, die von den Schiffswerften im Bau praktisch jeder Art von Schiff Verwendung fanden, also vom Fischereifahrzeug über Kreuzfahrtschiffe bis hin zu U-Booten und Flugzeugträgern. Die Zubereitung und Anbringung dieser Produkte fand großteils unter beengten lokalen Gegebenheiten mit eingeschränkter Luftzirkulation statt (Harries 1968; Harries 1971; Jemal, Grauman et al. 2000; Puntoni, Merlo et al. 2001; Hilliard, Lovett et al. 2003; Bianchi and Bianchi 2004). Bei Reparaturarbeiten und der Abwrackung ausgedienter Schiffe gibt es z. T. bis heute erheblichen Asbest-Kontakt (Selikoff 1972; U.S. Environmental Protection Agency 2006). Vorgenanntes ist auch der Grund, weshalb in Küstenstädten wie Hamburg und Bremen mit früher zahlreichen Werften asbestbedingte Berufskrankheiten (Tabelle 1) auch heute noch (mittlere Latenzzeit über 30 Jahre) in besonders großer Zahl auftreten (Baur 2011). Weniger bekannt ist, in welchem Ausmaß die übliche Seemannstätigkeit an Bord mit einer Exposition gegenüber Asbest assoziiert war und heute noch ist. Der BK-Report 1/2007 „Faserjahre“ (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung 2007) führt in Tabelle 7.21 bei überwiegendem Aufenthalt im Maschinenraum von Schiffen mit asbesthaltigen Einrichtungen (kein direkter Umgang mit Asbest (bezogen auf 8 Stunden) eine Faserkonzentration (90 %-Wert) von 8.000/m 3 an. In der Anlage 8 dieses Heftes wird für den Aufenthalt im Unterkunftsbereich von Schiffen mit asbesthaltigen Einrichtungen von einer Konzentration von unter 5000 F/m 3 ausgegangen (es ist nicht bekannt, auf welchen Schiffen unter welchen Bedingungen entsprechende Messungen erfolgten). Es ist aber anzunehmen, dass je nach Wetterlage und den damit verbundenen Bewegungen, Erschütterungen, Verziehungen des Schiffsrumpfes sowie der permanenten Vibrationen durch die Schiffsmotoren intermittierend deutlich höhere Belastungen auftreten (vgl. auch Tabelle 2). Selikoff und Mitarbeiter (Selikoff, Lilis et al. 1990; Selikoff, Lilis et al. 1990a; Selikoff 1990b) die 3.324 Röntgen-Thoraxbilder US-amerikanischer Seeleute der Jahre 1985-87 auswerteten, fanden in 34,8% parenchymale und/ oder pleurale Veränderungen (in 16,7% ILO Kategorie ≥ 1/0, in 24,9% Pleuraplaques/-fibrose). Dabei war eine Abhängigkeit von der Beschäftigtendauer und von der ausgeübten Tätigkeit an Bord festzustellen: Die Prävalenz betrug unter Beschäftigten im Maschinenraum 42,5%, in anderen Bereichen einschließlich Deck 36,6%, bei Stewards 28,4%, bei verschiedenen Tätigkeiten 36,6%. Im Folgenden werden in den letzten zwei Jahren von uns untersuchte und begutachtete Erkrankungsfälle dargestellt, die bei langjährigem Aufenthalt an Bord ein Risiko insbesondere für asbestbedingte Pleuraplaques und das Mesotheliom aufzeigen. Z.T. wurde im Berufskrankheitenverfahren unverständlicherweise die berufliche Asbestbelastung angezweifelt. Fallbeispiele: 1. Patient M. C., m. * 1942 Vorgeschichte: Keine Besonderheiten Aktuelle klinische Anamnese: Seit 2002 Reizhusten, seit 2008 geringe Atemnot bei stärkerer Belastung (> 2 Stockwerke). Berufsanamnese 1965 - 2002 Feuerwehrmann, Maschinist (Wartung und Bedienung auf/von Lösch- und Rüstwagen). Kontakt mit Asbesthandschuhen, -löschdecken, -hitzeschutzanzügen. 1976 - 1994 zu 30 bis 50 % eingesetzt als Bootsmaschinist und 144

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