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2011 (pdf, 4 MB) - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

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Hygieneüberwachung auf

Hygieneüberwachung auf Kreuzfahrtschiffen prägt sind, sondern nachvollziehbar sind und Überwachung sowie Zertifikatserstellung zuverlässig und mit Sachverstand erfolgt. Dagegen sind Diskrepanzen zwischen den europäischen Ländern beim behördlichen Umgang mit Krankheitsmeldungen an Bord für die Reisenden und Reedereien schwer verständlich. Nach den Internationalen Gesundheitsvorschriften der WHO muss ein Kapitän jede nicht-traumatische Erkrankung und jeden Todesfall an die Hafengesundheitsbehörden vor Einlaufen melden. Zum Beispiel kann eine Häufung von Durchfallerkrankungen an Bord, kann dies in einem europäischen Hafen zu einer hochqualitativen Beratung, gegebenenfalls Ausbruchuntersuchung mit Probennahmen während der Liegezeit führen; in einem anderen Hafen kann dieselbe Meldung zu einer Quarantäne des Schiffes führen oder zu keinerlei Reaktion und Hilfestellung. Das Europäische Projekt ShipSan TrainNet, aber auch die WHO arbeiten daher intensiv an fachlichen Empfehlungen, die die Behörden der Länder und die Reedereien bei einer Risikoeinschätzung von Ereignissen an Bord und den geeigneten Gegenmaßnahmen unterstützen. In Deutschland stimmen sich die hafenärztlichen Dienste in ihrem Arbeitskreis der Küstenländer für Schiffshygiene ab. Alle Organisation eint das Ziel, die Öffentliche Gesundheit zu schützen, ohne dass der Reiseverkehr und Handel unverhältnismäßig verzögert wird. An dem Projekt ShipSan TrainNet sind neben den europäischen Mitgliedsstaaten auch die Kreuzfahrtindustrie, u.a. die „European Cruise Line Association“, das U.S. amerikanische Vessel Sanitation Program und die WHO beteiligt. Als Vorbilder für eine europäische Strategie bei der Hygieneüberwachung auf Schiffen wurden u.a. die Port State Inspections nach dem Pariser Memorandum of Understanding herangezogen. Inzwischen liegt das „European Manual for Hygiene Standards and Communicable Diseases on Passenger Ships“ in seiner dritten Fassung vor. Es enthält detaillierte Angaben zur Hygiene an Bord von Schiffen, z.B. bzgl. Trinkwasser, Schwimmbädern, Bordhospital, Abfall, Küchen, Kindergärten, Wellnessbereich etc. Darüber hinaus gibt es ausführliche Empfehlungen zur Vorbeugung und Bekämpfung von Grippe- oder Durchfallepidemien und zu Legionellen. Das ShipSan Train- Net Manual kann eingesehen heruntergeladen werden unter: http://www.shipsan.eu/trainet. Weiterhin sind ein umfangreiches Trainingsprogramm für Gesundheitsbehörden und Reedereimitarbeiter und ein Kommunikationsnetzwerk der Hafenärztlichen Dienste in Europa entstanden. Aus Deutschland wurden Inspektoren aus Kiel und Hamburg in Griechenland geschult. Das Hamburg Port Health Center ist langjähriger Partner in dem EU Projekt. Bildnachweis: http://www.shipsan.eu/traine 153

Hygieneüberwachung auf Kreuzfahrtschiffen Bedeutung des EU Projekts ShipSan TrainNet für die Kreuzfahrtindustrie, Passagiere und Gesundheitsbehörden in Europa Das Projekt wendet sich vorrangig an staatliche Stellen, deren Expertise in der Schiffshygiene und Zusammenarbeit in Europa verbessert werden soll.Mit dem „European Manual for Hygiene Standards and Communicable Diseases on Passenger Ships“ haben sich Behörden und Wirtschaft in Europa auf einheitliche Richtlinien bei der Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten auf Kreuzfahrtschiffen geeinigt. Das öffentlich verfügbare Manual bildet somit schon jetzt den „Stand der Wissenschaft“ und einen europäischen Konsens ab, der mit den WHO und U.S. amerikanischen Standards abgestimmt ist. Es wird von vielen Hafenärztlichen Diensten und auch Reedereien für ihre qualitätssichernden Maßnahmen und die Überwachungen zugrundegelegt. Auch wenn die zukünftige rechtliche Verortung des EU Projekts ShipSanTrainNet noch nicht vorherzusehen ist, sollten sich alle Verantwortlichen in den Reederein und Behörden im Rahmen ihrer Sorgfaltspflichten mit diesen Standards auseinandersetzen und nur in fachlich nachvollziehbaren Einzelfällen von dem dort vorgelegten Hygienestandard abweichen http://www.ship-sanitation.de. , 154

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