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2011 (pdf, 4 MB) - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

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Workshop

Workshop 2011 „Sicherer Umgang mit Import-Containern“ führend in der Erforschung der gesundheitlichen Bedrohung durch den globalisierten Warenhandel ist, die auch Aktivitäten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf diesem Gebiet koordiniert, und gleichzeitig durch seine Hafen- und Flughafenärztlichen Aufgaben unmittelbar für den Gesundheitsschutz der Seeleute, der Passagiere und dem allgemeinem Seuchenschutz international und für die hier lebenden Menschen tätig ist. Ich bin sicher, der heutige Tag wird wieder ein Baustein sein, um den Gesundheitsschutz der arbeitenden Menschen, aber auch der Konsumentinnen und Konsumenten weiter zu verbessern. Ich wünsche Ihnen – in diesem Sinne –einen erfolgreichen Workshop. Prof. Dr. med. Xaver Baur, Director of the ZfAM Einführung durch den Vorsitzenden Sehr geehrter Herr Staatsrat, sehr verehrte Damen und Herren, zu unserem diesjährigen Workshop begrüße ich Sie herzlich. Das aktuelle Themenspektrum ist breiter angelegt als in den vorausgegangenen Jahren. Neben den nach wie vor erst teilweise, aber noch nicht abschließend zu beantwortenden Fragen der Gefahrstoffanalytik und dem Spektrum der zu berücksichtigenden Noxen sowie der klinischen Frühdiagnostik werden wir dieses Mal auch die potentielle Gefährdung durch radioaktiv kontaminierte Container und transportierte Waren beleuchten. Fukushima, die zweite nukleare Umweltkatastrophe im Rahmen der friedlichen Nutzung der Kernenergie unterscheidet sich von dem Tschernobyl-Desaster 1986 in verschiedener Hinsicht, u. a. dass Europa jetzt nicht direkt durch die radioaktive Kontamination betroffen war, das Desaster sich über einen längeren Zeitraum entwickelte und weltweit bei hoher Sensibilität eine Vielzahl von Vorsichtsmaßnahmen initiiert werden konnten. Dies betraf auch die Beobachtung der radioaktiven Belastungen der Atmosphäre und des Meeres, aber auch den internationalen Warentransport. Zu Letzterem werden wir heute eine Reihe interessanter Details hinsichtlich erfolgversprechender präventiver Strategie erfahren. Glücklicherweise, das darf ich vorweg sagen, stellten wir keine höhergradigen Belastungen dabei fest. Es bleibt zu hoffen, dass die gewonnenen Kenntnisse und die ausgearbeiteten Präventionskonzepte nie zur Anwendung gebracht werden müssen. Zu besonderem Dank sind wir den Referentinnen und Referenten, die mit ihren Einsatz und ihren Beiträgen den heutigen Workshop ermöglichen, verpflichtet. Danken möchte ich auch all den Vertreterinnen und Vertretern aus den verschiedensten Bereichen, so Ärzten und Wissenschaftlern, Mitarbeitern des Zolls, der Feuerwehr, der Polizei, der Logistikbranche, der Begasungsunternehmen, aus Ministerien und Behörden, die in wachsender Zahl auch aus dem benachbarten Ausland zu uns kommen und damit die Internationalität des Themas widerspiegeln. Unser Anliegen im Rahmen des Workshops ist die Weiterführung des Erfahrungsaustausches und die Initiierung von koordinierten überregionalen, qualifizierten präventiven Strategien und Herangehensweisen, letztendlich mit dem Ziel, Gesundheitsgefährdungen sowohl im Transportsektor als auch beim Endverbraucher zu vermeiden. Dafür bietet die Zusammensetzung der heutigen Workshop-Teilnehmer und -Teilnehmerinnen die beste Voraussetzung. Konkrete Schritte in diese Richtung sind: Verstärkt auf die Gesundheitsrisiken beim Umgang mit Import-Containern hinzuweisen, importierende Unternehmen und gefährdete Arbeitnehmer gezielt zu informieren, Regularien auf internationalem Level zu optimieren, Kontrollen durchzuführen und Sanktionen auszusprechen, wenn Minimalstandards nicht eingehalten werden, schließlich Forschung zur Beantwortung offener Gesundheitsschutzfragen zu initiieren. Es ist beabsichtigt, dass der nächste Workshop mit dem Motto “Wie vermeiden wir Gesundheitsrisiken von Importcontainern grundsätzlich“ das Erreichen dieser Ziele unterstützt. Liebe Workshop-Teilnehmerinnen und –Teilnehmer, ich freue mich auf diese interdisziplinäre Veranstaltung und die sicher wieder fruchtbare und weiterführende Diskussion mit Ihnen. 185

Workshop 2011 „Sicherer Umgang mit Import-Containern“ Introduction by the Chairperson Secretary of State, Ladies and gentlemen, allow me to welcome you to this year’s workshop. The range of topics at this year’s event is more broadly structured than in years past. We will be looking questions of analysing dangerous substances and the spectrum of noxae to be taken into consideration, which can be answered only partially but not conclusively. Besides clinical early diagnosis, this time we will also shed light on potential risks due to exposure to radioactively contaminated containers and transported goods. We are especially indebted to our speakers who are making today’s workshop possible with their input and their contributions. I would also like to thank all the representatives from the most varying areas, including doctors and scientists, employees from customs, the fire department, the police, the logistics industry, fumigation companies, from ministries and authorities, who in increasing numbers are also coming to us from neighbouring countries and thus are reflecting the international aspects of the topic. Our concern within the context of the workshop is the continuation of the exchange of experiences and the initiation of coordinated, cross-regional, qualified preventive strategies and approaches, in the end with the objective of avoiding health risks both in the transport sector and for the end consumer. The composition of today’s workshop participants offers the best conditions for this. Concrete steps in this direction will be: to increase awareness on health risks associated with handling import containers, to inform adequately importing companies and endangered workers, to improve regulations on an international level, to control and to realize sanctions, if minimal standards are not followed, last but not least, to initiate research, where there are unanswered health questions. To strengthen these objectives, our next workshop is intended to focus on the vision “To avoid health risks from import containers at all”. Dear workshop participants, I look forward to this interdisciplinary event and to what will certainly lead to fruitful and continuing discussions with you. Lehren aus der Fukushima-Katastrophe: Umgang mit potentiell radioaktiv kontaminierten Schiffen, Containern und Waren What have we learned from the Fukushima catastrophe? Precautions to be taken with ships, containers and goods potentially contaminated with radioactivity Marita Schnatz-Büttgen, Amt für Arbeitsschutz, Strahlenschutz, Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, (Occupational Safety, Radiation Protection Office, Hamburg Ministry for Health and Consumer Protection) Hamburg Bewertungshilfe und Vorgehensweise beim Eintreffen von Schiffen aus Japan Am 11.03.2011 wurde durch ein schweres Erdbeben und ein Tsunami der Reaktorunfall im Kernkraftwerk Fukushima ausgelöst. Der Reaktorunfall wurde von der japanischen Regierung katastrophaler Unfall eingestuft (INES Skala Stufe 7). Durch die Freisetzungen aus dem 186 Marita Schnatz-Büttgen und Prof. Dr. Xaver Baur

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