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2011 (pdf, 4 MB) - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

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Workshop

Workshop 2011 „Sicherer Umgang mit Import-Containern“ Dr. Ute Gramm von der Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz , Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit berichtete über die Ergebnisse von lebensmittelkontrollen nach der Katastrophe von Fukushima Lutz Dreyer Kernkraftwerk Fukushima mussten Vorsichtsmaßnahmen für den Seeverkehr zwischen japanischen und deutschen Häfen getroffen werden. Neben Festlegungen von Schutzmaßnahmen für die Schiffbesatzungen im betroffenen Seegebiet wie z.B. Dekontaminationsmaßnahmen und die Ausgabe von Jodtabletten, mussten die aus Japan kommenden Schiffe identifiziert werden, die möglicherweise kontaminiert sein konnten. Durch einen Fragebogen, der durch den point of contact an die entsprechenden Schiffe ausgegeben wurde, wurde eine Vorauswahl getroffen. Bei der Bewertung des Fragebogens, wurde berücksichtigt, ob bereits Messungen in einem anderen Hafen wie z.B. in Rotterdam durchgeführt worden sind.Konnte ein Schiff identifiziert werden, welches einen japanischen Hafen angelaufen oder sich in sich in einer 50 Seemeilenzone um das Kernkraftwerk befunden hatte, wurden erste Messungen auf dem Schiff an ausgewählten Punkten durchgeführt. Sollte an diesen Punkten ein Messwert von mehr als 0,2 µSv/h gemessen werden, werden weitere vertiefende Messungen durch Strahlenschutzfachleute erforderlich. Nach Bewertung der Messwerte sollten dann die erforderlichen Maßnahmen festgelegt und eingeleitet werden wie z.B. Dekontaminationsmaßnahmen durch Fachfirmen oder das Sperren von Teilen des Schiffes. Precautions and assessment of ships arriving from Japan On 11 March 2011 a destructive earthquake and tsunami excited the nuclear accident in the Fukushima Nuclear Power Plant. The Japanese Nuclear and Industrial Safety Agency classified the accident as a major accident (level 7 on the INES scale). For the results of the accident-caused release of the Fukushima Nuclear Power Plant they had to make precautions for the maritime traffic between Japanese and German ports. In addition to the determination of precautions for the crews in the concerned sea area for example decontaminations and the intake of iodine tablets, the ships from Japan were identified, which could be contaminated. The relevant ships have been identified by a questionnaire given to the ships by the point of contact. Evaluating the questionnaire we accounted for measuring that took place in other harbour.When a ship, which called a Japanese port or navigated within a range of 50 nautical miles from the Fukushima Nuclear Power Plant, is identified, the ships were measured at selected points by the Hamburg Waterways Police. When the results of the measurement at these points were higher than 0, 2 µSv per hour, radiation experts of the Hamburg Ministry for Health and Consumer Protection were required to take more exactly measurements. Analysing those exact measuring case the following steps, i.e. decontaminations by specialists or blocking parts of the ship. Lutz Dreyer, Wasserschutzpolizei Hamburg (Hamburg Waterways Police) Messungen an Bord Im Zusammenhang mit dem Austritt radioaktiver Stoffe aus einem Atomkraftwerk in Fukushima (Japan) wurden von der Wasserschutzpolizei Hamburg ausgewählte Schiffe aus dem Fahrtgebiet um Japan im Auftrag der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) auf eine erhöhte Dosisleistung durch Kontamination mit radioaktiven Stoffen untersucht. Die Messungen wurden jeweils an verschiedenen Stellen der Schiffe durchgeführt. Die ermittelten Messwerte werden dann der zuständigen Behörde BGV zugeleitet. Eventuell notwendige Maßnahmen wären dann von der BGV getroffen worden. 187

Workshop 2011 „Sicherer Umgang mit Import-Containern“ Measurements on board In connection with the escape of radioactive substances from a nuclear power plant in Fukushima (Japan), selected ships from the shipping routes around Japan were examined by the Hamburg water police for an increased dosage rate due to contamination with radioactive substances upon the order of the authorities for health and consumer protection (BGV). The measurements were conducted at various locations on the ships. The values measured were then forwarded to the responsible authority BGV. Any measures that would become necessary would then be determined by the BGV. Uwe Manow, Hauptzollamt Hamburg – Hafen – Zollamt Waltershof (Main Customs Office Hamburg – Harbour - Customs Office Waltershof) Erfahrungen und Messergebnisse des Zolls Die Zollverwaltung hat als Kernaufgabe den gesetzlichen Auftrag, den grenzüberschreitenden Warenverkehr zu überwachen - und dabei vereinfacht gesagt, den Schmuggel zu bekämpfen. Zu dieser Aufgabe gehört auch die Überwachung der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen hinsichtlich des unerlaubten Verbringens von Nuklearmaterial. Für die Wahrnehmung dieser Aufgabe sind die Zolldienststellen mit entsprechender Detektionstechnik ausgestattet. Mit Bekanntwerden des Reaktorunfalls in Fukushima am 11. März wurden mögliche Auswirkungen der Störfälle auf das Bundesgebiet unter Beteiligung weiterer Stellen durch das in erster Linie zuständige Bundesumweltministerium fortlaufend analysiert. Die deutsche Zollverwaltung hat in einer abgestimmten Kontrollstrategie im Rahmen der risikoorientierten Aufgabenwahrnehmung auf dem See- und Luftweg eintreffende Waren hinsichtlich einer eventuellen Belastung mit Radioaktivität kontrolliert. Dazu wurden die importierten Waren stichprobenweise auf erhöhte Werte geprüft. Der Umfang der Stichproben orientierte sich dabei an den konkreten Umständen des Transports, unter Einbeziehung der Lageentwicklung in Japan. Im Rahmen dieser abgestimmten Kontrollstrategie wurden in der Zollabfertigung des Hamburger Hafens weit über 1.000 Container, die aus der Katastrophenregion stammten, hinsichtlich einer eventuellen Belastung mit Radioaktivität kontrolliert und auf mögliche überhöhte Werte an ionisierender Strahlung geprüft. Die festgestellten Messwerte lagen in einem Bereich zwischen 32 und 78 Nanosievert pro Stunde. Dieses sind Werte, die der normalen Umgebungsstrahlung entsprechen. Eine Gegenüberstellung der vom Hafenzoll bei der Containerkontrolle detektierten Werte mit den in der Landkarte des Bundesamtes für Strahlenschutz (BFS) angebenden Ortsdosisleistungen zeigt, dass diese Messergebnisse weit unter den Werten der in bestimmten Regionen Deutschlands auftretenden natürlichen Radioaktivität liegen. Das Gamma-Ortsdosisleistungsmessnetz des BFS verzeichnet Gebiete mit einer Ortsdosisleistung von über 600 µSV/h als natürliche Strahlung Das Ergebnis der Messwerte des Zolls im Hamburger Hafen deckt sich mit den im übrigen Bundesgebiet festgestellten Ergebnissen, nach denen keine bedenkliche Werte an ionisierender Strahlung bei der Überprüfung von aus Japan verbrachten Warensendungen nach Deutschland ermittelt wurden. Measurements and the experience of customs officers The core task of customs offices consists in fulfilling their legal mandate of monitoring the crossborder traffic of goods – in simple terms: fighting smuggling. This includes the monitoring of adherence to the statutory provisions with regard to the illegal importing of nuclear materials. Customs agencies are equipped with the corresponding detection technology. When the reactor accident in Fukushima on 11 March became publicly known, its potential impacts on the German federal territory were continuously analysed by the agency first and foremost responsible, the German Federal Environment Ministry, with the participation of other offices. The German Customs Offices controlled goods arriving by sea and air with regard to any radioactive pollution in a coordinated control strategy as part of the risk-oriented handling of the task. Imported 188

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