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2011 (pdf, 4 MB) - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

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Workshop 2011 „Sicherer Umgang mit Import-Containern“ Vorgehen und Diagnostik bei möglichen Intoxikationen Procedures and diagnostics for presumed intoxication Ulf-Peter Hüsing, ZfAM, Hamburg Port Health Center Erfahrungen der Hafeninspektoren an Bord: Sichere Anwendung von Schädlingsbekämpfungsmitteln auf Schiffen (MSC.1/Circ. 1358 und 1264) gemäß SOLAS- Regel VI/4 Der Hafen- und Flughafenärztliche Dienst bildet zusammen mit der Arbeitsgruppe Schifffahrtsmedizin das Hamburg Port Health Center (HPHC). Das HPHC als Dienstelle der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz ist heute Teil des dem Zentralinstituts für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin. Prof. Dr. Bernhard Nocht wurde nach der verheerenden Choleraepidemie 1892 zum ersten Hafenarzt berufen. 1961 wurde dem Hafenärztlichen Dienst die Zuständigkeit für den Flughafen übertragen.Die internationalen Gesundheitsvorschriften 2005 wurden überarbeitet und traten am 15.6.2007 in Kraft. Hauptziel ist die Verhinderung der Ausbreitung von Infektionskrankheiten ohne dabei den internationalen Waren – und Personenverkehr unnötig zu behindern. Eine der wesentlichen Durchführungsaufgaben des HPHC ist die Inspektion der Schiffe zur Ausstellung der Schiffshygienebescheinigung. Sie ist maximal 6 Monate gültig. Ist ein Schiff frei von Infektionen und Verseuchungen einschließlich Vektoren und Herden, stellt dazu keine Gefahr für die öffentliche Gesundheit dar, wird eine Bescheinigung über die Befreiung von Schiffshygienemaßnahmen erteilt. Werden Anzeichen für Infektionsquellen und Vektoren gefunden und werden Bekämpfungsmaßnahmen erforderlich, wird eine Bescheinigung über die Durchführung von Schiffshygienemaßnahmen erteilt. Geeignete Präventionsmaßnahme ist, dass Schiffe über einen Managementplan für die Schädlingsüberwachung verfügen. Dazu soll eine entsprechende Dokumentation erfolgen.Die „Empfehlungen für die sichere Anwendung von Schädlingsbekämpfungsmitteln auf Schiffen“ der Internationalen Maritimen Organisation (IMO: MSC.1 / Circ. 1358) als ein Leitfaden für Kapitäne hinsichtlich der Sicherheit von Personen und zur Vermeidung von übermäßigen Rückständen giftiger Wirkstoffe in Nahrungs- und Futtermitteln zu sehen. Wichtig ist die Beachtung der Im- und Exportregularien der Nationen, sowie der Vorgaben des Flaggenstaates. Experiences of port health inspectors on board: Safe use of pesticides on ships (MSC.1/Circ. 1358) based on the SOLAS Regulation VI/4 Today the Hamburg Port Health Center is part of the Institute for Occupational and Maritime Medicine. The institute is a service agency of the Ministry of Health and Consumer Protection in Hamburg and affiliated with the University Medical School. Since 1961 the PHA is also responsible for the medically supervise at the Hamburg Airport. The International Health Regulations were revised and entered into force on 15 June 2007. Their stated purpose is “to prevent, protect against, control and provide a public health response to the international spread of disease in ways that are commensurate with and restricted to public health risks, and which avoid unnecessary interference with international traffic and trade.” One of the main tasks of enforcement is the inspection of ships for the issuing of the ship sanitation certificate. Ship Sanitation Certificates shall be valid for maximum for 6 months. If the ship is free of infection and contamination, including vectors and reservoirs the Port Health Authority will issue a Ship Sanitation Control Exemption certificate. When evidence found, control measures are required, the authority shall issue a Ship Sanitation Control Certificate. For prevention ships should have an Integrated Pest Management Plan for passive surveillance and maintain a monitoring log. The recommendations on the safe use of pesticides in ships have been compiled by the Sub-Committee on Dangerous Goods of the International Maritime Organization (IMO). MSC.1 / Circ. 1358 is a guidance for shipmasters in view to safety of personnel and to 195

Workshop 2011 „Sicherer Umgang mit Import-Containern“ avoidance of excessive residues of toxic agents in human and animal food.The master has to consider different national regulations for transport by sea. (import, export, flag state). Dr. med. Alexandra M. Preisser, ZfAM Erkennung einer Begasungsmittel-Intoxikationen – ein aktueller Überblick Kopfschmerzen, Gedächtnisstörungen, Schwindel und Übelkeit, Hautreizungen, respiratorische Symptome und Muskelkrämpfe sind Beschwerden bei denen an eine akute oder chronische Intoxikation gedacht werden muss. Die gezielte Nachfrage nach typischen Expositionsumständen (z.B. Öffnen und Entladen von Importcontainern, Entpacken von Importwaren oder direktes Be- oder Entgasen von Containern) weist ggf. auf Begasungsmittel oder Chemikalienrückstände aus Importwaren hin. Die Schwere der Erkrankung ist von der Dauer der Exposition, der Konzentration, Verteilung und Freisetzung des Giftes, von der Kinetik der Substanz, der individuellen Suszeptibilität des Betroffenen sowie von der simultanen Exposition gegenüber mehreren Giften abhängig. Neben der körperlichen Untersuchung können Bluttests auf Rückstände der Gifte, Lungenfunktionsuntersuchungen, hier insbesondere der Test auf eine neu aufgetretene unspezifische Überempfindlichkeit der Atemwege, sowie neuropsychologische Tests die Diagnose erhärten. Personen, die mit Importwaren handeln, sollten über die typischen Symptome einer Intoxikation durch Begasungsmittel informiert sein und Anlaufstellen für eine adäquate medizinische Versorgung kennen. Recognizing fumigant intoxication in modern times Headaches, concentration and memory disorders, dizziness and nausea, skin irritation, respiratory symptoms and muscle cramps are symptoms to consider acute or chronic intoxication. Specific questions for typical exposure conditions (eg, opening and unloading of import containers, unpacking of imported goods, or direct loading or venting of containers) give a hint to fumigant or chemical residues in imported goods. The severity of the disease depends on duration of exposure, concentration, distribution and release of the fumigant, the kinetics of the substance, the individual susceptibility of the person as well as the simultaneous exposure to multiple toxins. Besides the physical examination, blood tests on residues of poisons, pulmonary function tests, especially here the test on a newly aquired non-specific hypersensitivity of the airways, as well as neuropsychological tests can confirm the diagnosis. Persons who handle and deal imported goods should be aware of the typical symptoms of intoxication due to fumigants and should know about drop-in centers for appropriate medical care. References: Preisser AM, Budnik LT, Hampel E, Baur X. Surprises perilous: Toxic health hazards for employees unloading fumigated shipping containers. Science of the Total Environment 2011; 409: 3106-3113 Preisser AM, Budnik LT, Baur X. Klinische Diagnostik bei Verdacht auf Intoxikation durch Begasungsmittel (Clinical diagnosis in case of suspected poisoning by fumigants). Zentralbl Arbeitsmed 2011 (in press) Preisser AM, Budnik LT, Baur X. Fumigated Freight Containers: Health Risks for Employees and Customers. International Maritime Health (in preparation) 196

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    ISSN 1860-2789

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    Vorwort Foreword schaftlichen Zeits

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