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2011 (pdf, 4 MB) - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

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Die Entwicklung des ZfAM

Die Entwicklung des ZfAM von 2000 bis 2012 Vorbemerkung Kurzfassung des Positionspapiers ZfAM 1 Die Gesundheit schützen, fördern und Seuchen vorbeugen: Das sind die Aufgaben des Zentralinstituts für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM) in der Metropolregion Hamburg mit ihren Toren zur Welt, Seefahrt, dem Hafen und dem Flughafen. Der Ausbau des internationalen Handels, die Verknüpfung der hiesigen Arbeitswelt mit dem transnationalen Arbeitsmarkt, der globale Güter- und damit Gefahrstoffaustausch sowie der internationale Reiseverkehr erfordern heute einen Länder übergreifenden Arbeits- und Gesundheitsschutzes für die arbeitenden Menschen und die Bevölkerung. Hamburg als traditionsreiche Handelsstadt Deutschlands und zweitgrößte Hafenstadt Europas ist von diesen Entwicklungen ganz besonders betroffen. Um im Interesse der Bürgerinnen und Bürger verantwortungsvoll zu handeln, reagiert das ZfAM auf Veränderungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik sowie auf neue Erkenntnisse der Wissenschaft mit lösungsorientierten Konzepten. Wir verstehen Wandel und Wachstum als Anforderung an die eigene Arbeit und suchen für die daraus resultierenden Fragen nach Antworten. Es geht auch darum, das bestehende Profil zu schärfen, es auf die Bedürfnisse der Metropolregion und des globalen Arbeits- und Gesundheitsschutzes abzustimmen, Arbeitsweisen zu optimieren und den Erfordernissen der Zeit anzupassen sowie sich neuen Aufgaben im Fachgebiet stellen. 1. Prämissen Unabhängige und qualifizierte arbeits- und schifffahrtsmedizinische ■ Präventionsforschung ■ Lehre ■ klinische Praxis Ziel: Wegweisende medizinisch-ethisch und wissenschaftlich basierte Beiträge zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, dabei ■ Priorisierung standortbezogener Schwerpunkte ■ Interdisziplinarität und Vernetzung (v. a. UKE, Univ. HH) 2. Aktuelle Schwerpunkte Klinische Feindiagnostik und Epidemiologie arbeitsbedingter Erkrankungen (Asbest, Dioxin, toxische Industriechemikalien, Allergene) Gesundheitsgefährdung durch globalisierten Waren- und Reiseverkehr (Gefahrstoffe, Seuchen) Psychische Belastungen an Land und auf See Nationale und internationale wiss.-basierte Leitlinien zur Qualitätssicherung, Prävention und Medizinethik 3. Strukturelle und Ressourcen-Aspekte Einheit ZfA - HPHC als ZfAM Sicherung essentieller Arbeitsschwerpunkte mit den personellen Ressourcen Geeigneter Standort mit geeigneter räumlicher und apparativer Ausstattung 4. Interne Aspekte Berufs- und Arbeitsgruppen-übergreifende Aufgabenzuschnitte Weiterbildungsassistenten statt vorherrschenden unbefristeten Planstellenbesetzungen Interdisziplinäre koordinierte Arbeitsweisen, v. a. in AG-übergreifenden Projekten Der Hamburger Senat hat mit der Drucksache 19/4242 “Stärkung der Gesundheitswirtschaft“ dargelegt, dass das Profil der Freien und Hansestadt als „Gesundheitsmetropole“ gefestigt und ausgebaut werden soll. Bei diesem Vorhaben kommt dem ZfAM mit seinem einzigartigen Verbund aus Arbeitsmedizin und Maritimer Medizin eine herausragende Rolle für die Gesundheitsprävention zu. Ziel des vorliegenden Konzeptes ist es, dieser Rolle auch in Zukunft gerecht werden zu können. 1 Aktualisierte Kurzfassung eines Positionspapiers aus dem Jahr 2009 „Das Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin. Für mehr Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt, im Hafen und an Bord. Perspektiven und Synergien des Hamburger Weges 23

Die Entwicklung des ZfAM von 2000 bis 2012 Folgende Aspekte stehen im Zentrum der aktuellen Aktivitäten: • Gesundheitsbedrohungen durch globalisierten Waren- und Reiseverkehr Diagnostik von Begasungsmittelintoxikationen, Seuchenabwehr, • Psychische Erkrankungen Burnout und Stressbelastungen an Land und in der Seefahrt, • Verstetigung internationaler Aufgabenwahrnehmung und Standardsetzung Globalisierte Arbeitswelt, WHO- und EU- Projekte, europäischer und internationaler Aufgabenbereich, Europäische Forschungsförderung und Gesetzgebung, internationale Forschung, • Optimierung der Binnenstruktur Zusammenarbeit von Arbeitsmedizin und HPHC, Verbesserung der Organisation und Kommunikation. Arbeitsmedizin und Maritime Medizin in der Hafenstadt und Metropolregion Hamburg Sichere und gesunde Arbeitsplätze liegen im Interesse der Beschäftigten und bilden zugleich eine wesentliche Voraussetzung für den Erhalt und den Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Hamburg. Grundlage eines effizienten Arbeitsschutzes ist die arbeitsmedizinische Erforschung der sich ständig wandelnden gesundheitlichen Gefährdungen am Arbeitsplatz.Das ZfAM hat mit seiner arbeitsmedizinischen Poliklinik und den hochspezialisierten Leistungen für komplexe Fälle eine wichtige Versorgungsfunktion für die Metropolregion Hamburg, den gesamten norddeutschen Raum und darüber hinaus. Rund 10 Prozent der Patientinnen und Patienten der arbeitsmedizinischen Poliklinik kommen nicht aus Hamburg. Mit einem umfangreichen Lehr-, Fort- und Weiterbildungsangebot reagiert das ZfAM auf den wachsenden Bedarf an Arbeitsmedizinern und den Mangel an Betriebsmedizinerinnen und Betriebsmedizinern. Als größter deutscher Hafenstandort nimmt Hamburg für den Gesundheitsschutz im Hafen, in der Schifffahrt, im globalisierten Handel und Reiseverkehr eine zentrale Koordinierungsrolle für die deutschen Küstenländer ein. Dazu zählt auch die Entwicklung und Umsetzung länderübergreifender Regularien, die zugleich eine herausragende Bedeutung für die Hansestadt und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger selbst haben. Wie sehr diese international ausgerichtete Arbeit im Interesse Hamburgs liegen muss, zeigt sich aktuell im Seuchenschutz und an den gesundheitlichen Gefährdungen für die arbeitenden Menschen im Hafenumschlag und in der Logistikbranche. Die Struktur und Aufgaben des Zentralinstituts für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin heute Mit der Berufung von Professor Dr. med. Xaver Baur zum Ordinarius für Arbeitsmedizin und Direktor des ZfA wurde 2000 das Zentralinstitut für Arbeitsmedizin mit dem Hamburg Port Health Center verbunden und 2007 folgerichtig in „Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM)“ umbenannt. Das HPHC umfasst die zuvor dem Bernhard-Nocht-Institut angegliederte Abteilung „Schifffahrtsmedizin“ und den „Hafen- und Flughafenärztlichen Dienst“ (HÄD). Letzterer versieht vor allem hoheitliche, seuchenhygienische Aufgaben am Hamburger Flughafen und auf den Schiffen, die Hamburg anlaufen. Seit 2004 ist das gesamte Institut – außer der Labore - im ehemaligen Hafenkrankenhaus an der Seewartenstraße untergebracht. Zentrale Aufgaben des Instituts sind: • die Durchführung unabhängiger arbeits- und schifffahrtsmedizinisch-wissenschaftlicher Untersuchungen zur Vertiefung der Erkenntnisse über die Einwirkung der Arbeit auf die Gesundheit des Menschen, • schifffahrtsmedizinische und hoheitliche Dienstleistungen für die Metropolregion Ham- 24

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