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2011 (pdf, 4 MB) - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

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Die Entwicklung des ZfAM

Die Entwicklung des ZfAM von 2000 bis 2012 burg, • akademische Lehre, die nun neben den klassischen arbeitsmedizinischen Inhalten auch Maritime Aspekte beinhaltet • Weiterentwicklung von Arbeitsschutz- und Hygienemaßnahmen, • Beratung von Ärzten, Unfallversicherungsträgern, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen und Krankenbetreuung, • Fort- und Weiterbildung. Versorgung • Früherkennung und Feindiagnostik arbeitsbedingter Lungenkrankheiten und Allergien, • arbeitsmedizinisch-wissenschaftliche Zusammenhangsbeurteilung, insbesondere für die Sozial- und Landessozialgerichtsbarkeit, • qualifizierte, wissenschaftlich begleitete Seuchenabwehr, • Gesundheits- und Arbeitsschutz am Hafen- und Flughafen. Präventionsforschung • Entwicklung und Implementierung von Standards und Qualitätssicherung (v.a. durch Leitlinien nach dem Schema der „Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlicher Medizinischer Fachgesellschaften e.V.“ (AWMF) in der Diagnostik, Behandlung, Begutachtung von arbeitsbedingten bzw. Berufskrankheiten, • Identifizierung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren, Entwicklung effizienter Präventionskonzepte zu deren Verhütung, • Identifizierung ethischer Prinzipien in der Arbeitsmedizin und Aktualisierung diesbezüglicher Leitlinien, • Bzgl. der einzelnen Forschungsprojkete, die großteils arbeitsgruppenübergreifend durchgeführt werden siehe S. 29. Lehre, Fort- und Weiterbildung • qualifizierte und umfassende Lehrtätigkeiten am Universitätsklinikum Hamburg- Eppendorf, • Nachwuchsförderung, Fort- und Weiterbildung (Gesundheitspersonal, Ärzteschaft, Schiffsoffiziere). Die Arbeit des Zentralinstituts für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin in seinen regionalen, nationalen und internationalen Bezügen Neben den Universitäten München und Mainz nimmt das Ordinariat für Arbeitsmedizin im Verbund mit den ZfAM-Arbeitsgruppen eine Vorreiterposition in der arbeitsmedizinischen Lehre ein. Die arbeitsmedizinische Poliklinik hat eine zentrale, überregionale Funktion und verfügt über eine der drei deutschen Arbeitsplatz-Simulationskammern. Die Arbeitsgruppe Klinische Arbeitsmedizin ist darüber hinaus mit ihrer klinischen Kompetenz national führend bei speziellen Intoxikationen, in der Lungenfunktionsdiagnostik und bei arbeitsbedingten Allergien. Innerhalb der arbeitsmedizinischen und pneumologischen Fachgesellschaften nimmt die Arbeitsgruppe national und international eine herausragende Stellung ein. Mit seiner vielschichtigen Kompetenz trägt das ZfAM wesentlich zum Gesundheits- und Arbeitsschutz in Deutschland bei. Das ZfAM ist über den Institutsdirektor im Ärztlichen Sachverständigenbeirat Berufskrankheiten des BMAS und war in zwei berufskrankheitenbezogenen Leitlinienkonferenzen der „Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlicher Medizinischer Fachgesellschaften e.V.“ (AWMF) als Initiator und Moderator vertreten. Zudem tragen die Urteile von Lan- 25

Die Entwicklung des ZfAM von 2000 bis 2012 dessozialgerichten, die auf Grundlage der gutachterlichen Expertise des ZfAM gefällt werden, zu Grundsatzentscheidungen im Berufskrankheitenwesen bei, die die Rechtssprechung prägen. Der Arbeitskreis der Küstenländer, angesiedelt beim HPHC, unterstützt die Öffentlichkeitsarbeit und die zunehmende Vernetzung der Hafenärztlichen Dienste der Länder. Als gemeinsam getragene wissenschaftliche Einrichtung der Norddeutschen Kooperation der Küstenländer beschäftigt sich die Schifffahrtsmedizin mit maritimen, wissenschaftlichen Fragestellungen. Dabei werden praxisrelevante Themen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Schifffahrt und in den Häfen aufgegriffen und Beratungsfunktionen wahrgenommen. Die dazugehörige Bibliothek mit über 3.000 schifffahrtsbezogenen Artikeln ist die einzige deutsche Spezialbibliothek für Schifffahrtsmedizin. Die Organisations- und Aufgabenstruktur des HPHC ist mit der Schifffahrtsmedizin auf die Norddeutschen Bundesländer ausgerichtet, die sie teilfinanzieren. Sie unterliegt einem Verwaltungsausschuss, der Aufträge vergeben kann. Gegenüber den Norddeutschen Ländern muss sie sich mit ihren Forschungsleistungen legitimieren. Auf internationaler Ebene ist das ZfAM federführend in den Task Forces “Management of Occupational Asthma” und “Update of Lung Function Reference Values - a United Approach” (Koordination und Co-Chair-Funktion). Das Institut ist in die „Expert Group on Information Notices in Diagnosis of Occupational Diseases“ eingebunden, die bei der Europäischen Kommission angesiedelt ist. Als eine von zwei deutschen Vertretungen unterstützt sie die Ausgestaltung bzw. Revision von Kompensationskriterien für Erkrankungen, die in die Europäische Liste der Berufskrankheiten aufgenommen wurden. Mit ihrer analytischen Kompetenz in den Bereichen Begasungsmittel-Analytik, Ambient- und Human-Biomonitoring von Isocyanaten, Lösungsmitteln und Begasungsmittelrückständen bei Beschäftigten und Endverbrauchern sowie innovativer allergologisch-immunologischer Feindiagnostik ist die Arbeitsgruppe Arbeitstoxikologie und Immunologie mit mehreren Drittmittelprojekten (u.a. BMBF) europaweit konkurrenzlos. Die Arbeit ist in zahlreiche, regionale und länderübergreifende Kooperationen eingebunden. Innerhalb der Weltgesundheitsorganisation WHO „Global Plan of Action for Workers’ Health 2009-2012” wurde die Koordinationsfunktion für die Projektgruppe “Occupational Health Risks in the most Hazardous Sectors (Maritime Health, transport) übernommen. Der Hamburger Datenbestand über die gesundheitlichen Belastungen der ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma C.A. Boehringer & Sohn ermöglicht der Arbeitsgruppe Betriebliche Epidemiolgie eine vom BMAS geförderte retrospektive Hamburger Kohortenstudie über Dioxin-bedingte Erkrankungen. Sie ist aufgrund ihres Umfangs und ihrer guten Dokumentation von internationaler Bedeutung.Entsprechendes gilt für die aktuellen Arbeiten zum Lungenkrebs durch quarzhaltige Stäube. Die AG Psychomentale Belastungen des ZfAM hat sich als eine der ersten in der deutschen Arbeitsmedizin mit dem Thema Burnout befasst und die Ergebnisse in national und international relevanten Journalen publiziert. Gleichzeitig ist sie Initiatorin der bundesweiten Arbeitsgruppe „Psychische Gesundheit bei der Arbeit“ der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin“ (DGAUM). Es liegen mittlerweile Forschungsergebnisse zu arbeitsphysiologischen und immunologischen Untersuchungen an Richtern und Telearbeitern von internationaler Bedeutung vor, die entsprechend veröffentlicht wurden. Da das HPHC als Institution direkt für den Hamburger Hafen und die Schifffahrt zuständig ist, sind internationale Arbeitsweisen Voraussetzung. Das HPHC konnte seine Funktion als unabhängige internationale „Referenzeinrichtung“ für Schifffahrtsmedizin und Infektionsschutz unter anderem durch die Ausweitung der Zusammenarbeit im ZfAM erheblich stärken. International ist das HPHC in mehreren Gremien vertreten und in zahlreiche Aktivitäten eingebunden, unter anderem in die Zusammenarbeit mit der Welt-Gesundheitsorganisation (WHO), der International Maritime Health Association (IMHA) und verschiedenen internationalen hafenärztlichen Diensten und schifffahrtsmedizinischen Forschungseinrichtungen. Es bestehen Arbeitsbeziehungen im Rahmen von Kooperationsprojekten oder Informationsaustausch zu schifffahrtsmedizinischen und hafenärztlichen Zentren etwa in Polen, Norwegen, Dänemark, Ghana, Niederlande, Est- 26

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April 2011 [pdf, 3,06 MB] - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
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