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2011 (pdf, 4 MB) - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

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Arbeits- und

Arbeits- und Forschungsbericht 2011 und Planung 2012 be assured. • A presentation outlining the structure of the internal and external publication strategy was held • The further development of these concepts is being continuously monitored and updated Quality Targets for 2012 – Plan • Attainment of international status for all working groups • Strengthening of the scientific profile • Improvement of internal cooperation and integration • Job descriptions for clinicians and scientists • Improvement of management competence • Method and technique consolidation • Internet prescence • Implementation of an IT-based patient system AG Klinische Arbeitsmedizin Die arbeits- und umweltmedizinische Poliklinik ist eine wichtige, im Hamburger Raum einzigartige Anlauf- und Beratungsstelle für Patienten, zuweisende Betriebsärzte und niedergelassene Kollegen. Sie ist eingebunden in die poliklinische Versorgung des UKE (siehe Leistungsstatistik S.97). Aus diesem Patientenstamm gewinnt die AG Probanden für mehrere Forschungsprojekte. Zwei hiervon stellen wesentliche Forschungsschwerpunkte für das ZfAM dar: (1) Die Erfassung der gesundheitlichen Beeinträchtigung von Begasungsmitteln und toxischen Industriechemikalien aus Importwaren und - containern (mit AG Arbeitstoxikologie und Immunologie) und (2) die Diagnostik von asbestbedingten Lungen- und Pleuraerkrankungen. Zu 1. Die Untersuchung und Beratung von Patienten wurde fortgeführt; Internet- und telefonische Anfragen von Betriebsärzten und –inhabern, Betroffenen und aus den Medien werden fachkompetent bearbeitet (in Zusammenarbeit mit AG Arbeitstoxikologie und Immunologie). Zu 2. Die Ergebnisse unserer Untersuchungen zur Früherkennung von asbestbedingten Lungen- und Pleuraerkrankungen werden im Folgenden dargestellt. Dieser Schwerpunkt wird mit der Erstellung einer Literatur-Analyse zum pathogenen Potential von Chrysotil und Krokydolith im Vergleich (Federführung Zentralbereich) interdisziplinär bearbeitet. Die weiteren Forschungen beinhalten insbesondere die Entwicklung und Validierung von neuen und bekannten Instrumenten und Verfahren in der Frühdiagnostik arbeitsbedingter Lungenerkrankungen, vornehmlich restriktiver Lungenerkrankungen mit Diffusionsstörungen, aber auch dem arbeitsbedingten Asthma. Im Vordergrund stehen verschiedene Methoden der Messungen der Diffusionskapazität mit CO bzw. NO, der alveolo-arteriellen Sauerstoffdifferenz und des exhalierten NO. Darüber hinaus werden Konzepte und Untersuchungsabläufe zu arbeitsmedizinischen Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen, insbesondere zu Arbeiten im Offshore-Bereich, entwickelt. Die Lehre im Fach Arbeitsmedizin wird zu einem Großteil durch die AG konzipiert und organisiert; hierzu gehören auch die weitere Verbesserung und Verstetigung der Qualität der jetzigen Lehrveranstaltungen und die Vertretung des Faches Arbeitsmedizin in mehreren Modulen und neuerdings im Wahlpflichtcurriculum „Präventive Medizin“ im integrierten Modellstudiengang Medizin des UKE (Start WS 2012/13). Projekte 2011-2012 Wesentliche Arbeiten und Ergebnisse Teilprojekt: Lungenfunktionsveränderungen und neuropsychologische Befunde nach akzidenteller Intoxikation Es wurden weiterhin fortlaufend Arbeitnehmer umfassend untersucht, die akzidentell oder im Rahmen ihrer täglichen Routinearbeit in Import- oder Logistikunternehmen sowie in der weiteren Verarbeitung von Importwaren gegenüber Begasungsmittelresten exponiert waren. Die vorherrschenden Symptomkomplexe mit neurologischen (wie Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen) und respiratorischen Symptomen, hier insbesondere irritatives Asthma, wurden wiederholt festgestellt und von uns publiziert. Die verschiedenen Begasungsmittel (Phosphorwasserstoff, Brommethan, 1,2-Dichlorethan, Dichlormethan) führten zu ähnlichen Symptomen, wobei eine Rückbildung der Symptome nach Phosphorwasserstoffexposition nach Wochen bis Monaten zu beobachten war, während in der inzwischen fünfjährigen Nachbeobachtung mehrerer Patienten nach 1,2-Dichlormethan-Exposition 39

Working and Research Activities 2011 and Plans 2012 Gesundheitsgefährdung durch Warentransport mit AG Arbeitstoxikologie und Immunologie (federführend), Zentralbereich Extern: Institut für Tumorbiologie (UKE); Frauenhofer Institut IASIS, WHO Collaborating Centres. Asbestbedingte Lungen- und Pleuraerkrankungen mit Zentralbereich und AG Betriebliche Epidemiologie Diffusionseinschränkungen der Lunge – Ver- weiterhin neuropsychologische Defizite, Kopfschmerzen und Asthma persistieren. Stand 2011 • Standardisierter Untersuchungsablauf mit Bewertung von Lungenfunktionsergebnissen, Laboranalysen und neuropsychologischen Testverfahren • Internationale Publikation der Ergebnisse mit Zusammenstellung der Krankheitsverläufe der im Institut untersuchten Patienten (n=42, hiervon 26 mit gesicherter oder wahrscheinlicher Intoxikation), Zuordnung zu einzelnen Begasungsmitteln, Darstellung und Bewertung der Untersuchungsergebnisse (Preisser AM, Budnik LT, Hampel E, Baur X. Sci Total Environ 2011;409:3106-3113). • Darstellung der Ergebnisse und Differenzierungsmöglichkeiten anhand klinischer Befunde auf dem Symposium der International Maritime Health Association 2011 (Preisser AM, Budnik LT, Baur X. International Symposium on Maritime Health. 6-10 September, Odessa, Ukraine. Book of abstracts, Odessa 2011:98). Planung 2012 • Publikation der klinischen Diagnostik bei Verdacht auf Intoxikationen durch Begasungsmittel (Preisser AM, Budnik LT, Baur X. Zbl Arbeitsmed 2012;62(1):40-42) • Weitere Rekrutierung von betroffenen Patienten, Zusammenarbeit mit betroffenen Betrieben Teilprojekt: Lungenfunktionsuntersuchung ehemals Asbest-exponierter Arbeitnehmer Die restriktiven Lungenerkrankungen durch asbestbedingte Lungen- und Pleuraerkrankungen zeigen neben der Minderung der Lungenvolumina eine die Lebensqualität der Betroffenen besonders einschränkende Minderung der Sauerstoffdiffusion zwischen Alveolen und Lungenkapillaren. Für die Verifizierung des Gasaustausches in der Lunge kann, neben der Blutgasanalyse, die Diffusionskapazität für CO und NO bestimmt werden. Erweitert wird die Diagnostik des Gasaustausches durch die Bestimmung der alveolo-arteriellen Sauerstoffdifferenz in Ruhe und unter Belastung (ermittelt durch Spiroergometrie). Die Bestimmung der Lungencompliance gibt weitere Hinweise auf eine mögliche Fibrosierung des Lungengerüstes. Außerdem können mit der differenziellen Messung des FeNO Berechnungen der alveolaren NO-Konzentration als möglicher inflammatorischer Marker erfolgen. Stand 2011 • Abschluss der statistischen Auswertungen der Daten mit Diagnosen, Befunden von Spirometrie und Bodyplethysmografie, DL,CO, FeNO, Lungencompliance-Daten, Röntgenbefunden und Asbestfaserjahren von 64 ehemals Asbest-Exponierten, teilweise mit asbestbedingten Pleura- und Lungenerkrankungen, Präsentation erster Ergebnisse auf den Jahrestagungen der DGAUM und der ERS (Preisser AM, Velasco Garrido M, Goldenstein ES, Schumann G, Manuwald U, Wilken D, Baur X. Arbeitsmed Sozialmed Umweltmed 2011;46(3):173-174; Eur Respir J 2011;38(Suppl 55):188s) • Fortführung des WHO-Projektes „Detection of impaired lung function in early stages of asbestosis by means of gas diffusion parameters“ • Publikation der Metaanalyse zur Frage der Lungenfunktionseinschränkung in Abhängigkeit von Röntgenbefund und Asbestfaserdosis. (Wilken D, Velasco Garrido M, Manuwald U, Baur X. Arbeitsmed Sozialmed Umweltmed 2011;46(3):174; Wilken D, Manuwald U, Velasco Garrido M, Baur X. Lung function in asbestos-exposed workers, a systematic review and meta-analysis. J Occup Med Toxicol 2011, 6:21) Planung 2012 • Auswertung und Präsentation der Ergebnisse der Spirometrie und DL,CO auf dem ATS- Kongress 2012 (Preisser AM, Manuwald U, Schumann G, Goldenstein ES, Baur X; angenommen). Internationale Publikation der Untersuchungsergebnisse zu Spirometriebefunden, Diffusionsmessungen, Compliance- und FeNO-Werten • Fortsetzung des Schwerpunkts „Asbestbedingte Erkrankungen“ als WHO- Collaborating Centre • Projekt: Pathogenes Potential von Chrysotil und Krokydolith im Vergleich (Federführung Zentralbereich), Literaturreview Stand 2011 Die Messung der CO-Diffusionskapazität (DL,CO) in Ruhe, die Blutgasanalytik und alveolo- 40

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