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2011 (pdf, 4 MB) - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

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Arbeits- und

Arbeits- und Forschungsbericht 2011 und Planung 2012 • Zweimalige jährliche erfolgreiche Teilnahme an Ringversuchen mit Zertifizierung durch die DGAUM, g-EQUAS (Parameter: u. a. Schwermetalle, Lösungsmittel, Pestizide). Referenzlabor für eine Reihe von Biomarkern. • Routinemäßige Analyse von über 60 unterschiedlichen toxikologischen Biomonitoring-Parametern, die zu mehreren Stoffklassen gehören (mittels GC-MS, Head-Space-Analytik, HPLC, AAS u.a.m.), von 40 Ambientmonitoring- Parametern (TD-GC-MS–Methodik) und von zahlreichen bedarfsorientierten (z. Z. 65) immunologischen Parametern (Immuno-CAP und andere Methoden). • Ambient- und Biomonitoring-Analysen für verschiedene Betriebe, Werksärzte und Berufsgenossenschaften. • Beratung von Sicherheitsfachkräften, Betriebsärzten und Berufsgenossenschaften bzgl. der Expositionserfassung • Lehre am FB Medizin: Zwei vollständige Seminarreihen, u.a. Gesundheitsgefährdung durch chemische Gefahrstoffe und Krebs als Berufskrankheit, und Beteiligung an den Vorlesungen im Bereich der Arbeitsmedizin und Umweltmedizin. Projekte 2011-2012 Wesentliche Arbeiten und Ergebnisse Gesundheitsgefährdung durch Warentransport mit AG Klinische Arbeitsmedizin Extern: Institut für Tumorbiologie (UKE); Frauenhofer Institut IASIS, WHO Collaborating Centres. Drittmittelprojekt 1. Begasungsmittel-Analytik: Aufbau und Durchführung des Ambient- Monitorings a) Luftanalyse als Grundlage für arbeitsmedizinische Risikobewertung (Drittmittel: BMBF-Projekt Optima) Stand 2011 • Die Studie wurde ausgewertet, es zeigte sich eine deutliche Zunahme der Kontaminationen mit in der EU nicht zugelassenen Begasungsmitteln und den Industriechemikalien. • Ein Teil der Ergebnisse wurde auf dem Workshop: „Sicherer Umgang mit Importcontainern“ vorgestellt. • Die geplante Erarbeitung einer Empfehlung für weitere europäische Häfen in Bezug auf Ambientmonitoringverfahren und Vorschläge für die Kontrollmessungen konnte aufgrund personeller Engpässe noch nicht durchgeführt werden und wurde auf einem späteren Zeitpunkt verschoben. Ein Drittmittelantrag mit den Universität Århus und Universität Southern Dänemark in Esbjerg (Kooperationsprojekt) wurde eingereicht. Planung 2012 • Eine größere Feldstudie ist im Rahmen des BMBF-Projektes-Optima für 2012 geplant. Beabsichtigt ist, das Spektrum der quantifizierbaren Parameter zu erweitern und in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern Trendanalysen zu erstellen. (Fahrenholtz S, Hühnerfuss H, Baur X, Budnik LT. Messung von Phosphorwasserstoff neben flüchtigen organischen Substanzen mittels Gaschromatographie. Zbl Arbeitsmed; in Druck) • Um unzureichend informierte, ungeschulte Zeitarbeiter über die Gesundheitsgefahren und Schutzmaßnahmen aufzuklären, wurden bei der WHO-Tagung in Cancun, Mexiko 3/ 2012 die Voraussetzungen für die Vorbereitung chemischer Toolkits im Rahmen einer WHO-Kooperation geschaffen. • Eine Informationsplattform (in Zusammenarbeit mit den europäischen Transportgewerkschaften, ein EU-Drittmitteantrag ist in Vorbereitung) b) Messtechnische Entwicklung (Drittmittel: BMBF-Projekt: Optima) Stand 2011 • Im Rahmen eines Forschungsprojektes (BMBF) unterstützt die Arbeitsgruppe das Fraunhofer Institut für Intelligente Systeme, St Augustin und die Fa. Airsence, Schwerin, um die Auswertungssysteme für die Elektronische Nase GDA2 bei der Genauigkeit der Vorort-Containermessungen weiter zu verbessern. • Es erfolgte die Identifizierung weiterer toxischer Substanzen in der Containeratmosphäre (und eine semiquantitative Auswertung) mit dem Ziel, die bestehende Analyseverfahren zu erweitern (Baur X, Budnik LT, Poschadel B. Practical issues – new development in measurement and analyses of fumigants – Comparison of measurements by high throughput MS and GC-MS (ZfAM). Zbl Arbeitsmed 2011;61: 412; Poschadel B, Fahrenholtz S, Budnik LT , Baur X, Durch Begasungs- und Lösungsmittel kontaminierte Containerluft – Ein Vergleich zweier Analysensysteme, eingereicht). 49

Working and Research Activities 2011 and Plans 2012 Gesundheitsgefährdung durch Warentransport mit AG Klinische Arbeitsmedizin Extern: Institut für Tumorbiologie (UKE); Frauenhofer Institut IASIS, WHO Collaborating Centres. Drittmittelprojekt Neue Strategien zur Expostionserfassung und Risikobewertung mit AG Klinische Arbeitsmedizin, AG Psychomentale Belastung und Zentralbereich Partner: WHO Collaborating Centres Planung 2012 • Die Messanalytik wird auf die Messung von Formaldehyd in Containerluft erweitert. Die HPLC-basierte Extraktionsmethode wird zurzeit validiert. c) Nachgasen der transportierten Waren (Gesundheitsgefährdung durch toxische Industriechemikalien) (Drittmittel: eingereicht) Stand 2011 • Quantifizierung des Nachgasens nach Freimessung der Container in Abhängigkeit von der Warenart. Planung 2012 • Die Studie wird fortgeführt: ein Drittmittelantrag wurde beim Verbraucherschutzministerim in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung, eingereicht. Budnik LT, Fahrenholtz S, Kloth S, Baur X. Nachgasen von Importwaren. Zbl Arbeitsmed 2011; 61:418-419; Preisser AM, Budnik LT, Hampel E, Baur X. Surprises perilous: Toxic health hazards for employees unloading fumigated shipping containers. Sci Total Environ 2011;409:3106-3113] 2. Biomonitoring auf Begasungsmittel Biomonitoring zur Erfassung von Intoxikationen durch Halogenalkane/ Früherkennungsdiagnostik für kanzerogene Begasungsmittel (neuer Drittmittelantrag (Drittmittel: Hamburger Stiftung zur Krebsbekämpfung, Erich und Gertrud Roggenbuck-Stiftung)) Stand 2011 • Die Methode zur Messung von Haemoglobin-Addukten wurde für den Routineeinsatz validiert und in die fortlaufenden Untersuchungen von potentiell Exponierten aufgenommen (Beschäftigte von Begasungsfirmen und der Logistikbranche) (Kloth S, Baur X, Budnik LT. Ist das Biomonitoring bei der Ermittlung von Begasungsmittelintoxikationen und Exposition sinnvoll? Zbl Arbeitsmed; im Druck). • Aufbau und Erprobung des Schadstoffnachweises in der Ausatemluft: Das Projekt musste aus Personalmangel unterbrochen werden; Auch die Erarbeitung eines Analyseplans für eine akzidentelle Intoxikation, musste aus dem gleichen Grund zurückgestellt werden. Planung 2012 • Um das Gefährdungspotential rechtzeitig zu erkennen, ist es notwendig, das zyto- und gentoxische Potential der Begasungsmittel zu bestimmen und die Frage zu klären, inwiefern die Substanzen die Methylierung der DNA von körpereigenen Zellen verändern Diese Studie läuft zusammen mit dem Institut für Tumorbiologie, UKE, mit dem Fokus auf die mitochondriale DNA. • Ein größeres Drittmittelprojekt wurde in Zusammenarbeit mit mehreren Kooperationspartnern (i.A. mit dem Institut für Tumorbiologie des UKE, Institut für Arbeitsmedizin der Universität Göttingen) bei der DFG eingereicht. [Budnik LT, Kloth S, Velasco-Garrido M, Baur X. Prostate cancer and toxicity from critical use exemptions of methyl bromide: Environmental protection helps protect against human health risks, meta-analysis on carcinogenic risk, Environmental Health, 2012; Preisser AM, Budnik LT, Baur X. Klinische Diagnostik bei Verdacht auf Begasungsmittelintoxikation. Zbl Arbeitsmed; im Druck). Neues Projekt Planung 2012 • Quantifizierung der Langzeitexposition mit Hilfe von mathematischer Bewertung (Budnik LT, Baur X. 2011, Biomonitoring of Toxic Substances in the Work Environment: A Complex Diagnostic Scheme with Many Players, Praeger Handbook of Environ-mental Health, USA, Editor Robert H. Friis; Budnik LT, Brunswig- Spickenheier, Müller D. The gonads and their magic bullet, 2012: lysophosphatidic acid: Physiological and toxicological functions of LPA in female and male reproductive systems in. Lysophospholipid Receptors: Signaling and Biochemistry. Editors Timothy Hla, Sarah Spiegel, Wouter Moolenaar and Jerold Chun, by John Wiley & Sons, Inc., Hoboken, New Jersey, U.S.A.) • Erarbeitung neuer metabolischer Forschungsmodelle zur Berechnung länger zurückliegender Exposition/ neue metabolische Modelle. Geplant ist eine Teilnahme beim International Congress on the Science of Exposure Assessment, Edinburgh, 50

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