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2011 (pdf, 4 MB) - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

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Arbeits- und

Arbeits- und Forschungsbericht 2011 und Planung 2012 Aktuelle Gefährdungen in der Seeschifffahrt Hautkrebs von Seeleuten infolge UV- Strahlenbelastung Kooperationspartner: Klinik und Poliklinik für Dermatologie des Universitätskrankenhauses Hamburg-Eppendorf des UKE Technische Verbesserungen des Gesundheitsschutzes und der Behandlung an Bord Maispollenallergien mit AG Klinische Arbeitsmedizin Darstellung des Seemannsberufs und seiner Veränderung im Verlauf der letzten Jahre auf dem Boden einer Experteneinschätzung und Literaturanalyse Stand 2011 • Als besondere Herausforderungen der aktuellen Schifffahrt wurden dargestellt: Wachsystem, Fatigue, Trennung von Familie und sozialen Strukturen an Land, multiethnische Besatzungen an Bord, physikalische Belastungen, hohe Arbeitsdichte, Zeitdruck und schwere Unfälle/ Piraterie. • Einreichung des Manuskripts in einem internationalen Journal Planung 2012 Abschluss der Studie und Publikation Seeleute sind auf hoher See vermehrt einer hohen UV-Belastung ausgesetzt. Das Hautkrebsrisiko unter Seefahrern wurde nach dermatologischer Erhebung des Hautstatus (unter Berücksichtigung der anamnestisch erfassten beruflichen und außerberuflichen Höhe der UV-Belastung) abgeschätzt. Entwicklung eines Fragebogens bzgl. der kumulativen beruflichen sowie außerberuflichen UV-Einwirkung. Stand 2011 • Standardisierte Befragung von 514 Seeleuten (55% Offiziere; 23% Mannschaften, 12% Kombüsenpersonal, 10% sonstige Funktionen) im Rahmen ihrer Seediensttauglichkeitsuntersuchung. Die Häufigkeit schwerer Sonnenbrände unterschied sich nicht während der Seefahrtszeit im Vergleich zur postaduleszenten Zeit vor Beginn der UV- Lichtexposition an Bord. Dermatologisch fanden sich folgende Häufigkeiten: 18% aktinische Keratose, 5,5% Basaliom, 2% Spinaliom und 1,8% Melanom. • In der multivariaten Regressionsanalyse für Einflussfaktoren zur Ausbildung von aktinischen Keratosen fand sich erwartungsgemäß ein erniedrigtes Risiko für den Hauttyp nach Fitzpatrick, auf das Alter und für die Dauer der Berufstätigkeit als Seemann. Planung 2012 • Durchführung weitergehender Analysen mit geeigneten Vergleichskollektiven • Publikation in einem internationalen Journal Benutzerfreundlichkeit halbautomatischer Defibrillatoren (AEDs) zur Laiendefibrillation auf hoher See 130 ausschließlich männliche Schiffsoffiziere testeten die Benutzerfreundlichkeit und Tauglichkeit verschiedener Defibrillatoren. Dabei stellten sich z. T. signifikante Unterschiede in der Geschwindigkeit bis zur Abgabe eines Elektroschocks heraus. Bewertung von Defibrillatoren für den (telemedizinischen) Einsatz an Bord von Kauffahrteischiffen Vier kommerzielle AEDs wurden bzgl. ihrer telemedizinischen Eignung zur Übertragung eines EKGs an Land erprobt. Stand 2011 • Publikation der Ergebnisse in zwei internationalen Journalen (Oldenburg M, Baur X, Schlaich C. Implementation of automated external defibrillators on merchant ships. J Travel Med 2011;18 (4):233-238, Oldenburg M, Baur X, Schlaich C. Assessment of three conventional automated external defibrillators in seafaring telemedicine. Occup Med (Lond). 2011 Dec 22. (Epub ahead of print) • Abschluss der Studien Anwendung der Telemedizin in der Schifffahrt Die Arbeitsgruppe leitet ein WHO-Projekt mit dem Thema: “Establishment of an international working group for utilisation of telemedicine to reduce health risks of seafarers”. In Gewächshäusern sind Laborkräfte während der Maisbestäubung u. a. erheblich gegenüber Maispollen exponiert. Stand 2011 • Im Rahmen einer arbeitsmedizinischen Querschnittstudie zeigten von acht Laborkräften mit regelmäßigem berufsbedingten Kontakt gegenüber Maispollen fünf Personen serologisch eine Maispollen-Sensibilisierung und drei von diesen eine Sensibilisierung auf Gräserpollen. Im Arbeitsplatz-Expositionstest ließen sich unter eingehenden se- 65

Working and Research Activities 2011 and Plans 2012 Kaffeestauballergien durch den Hafenumschlag von grünem Kaffee mit AG Klinische Arbeitsmedizin Kooperationspartner: Forschungszentrum Borstel, Biozentrum Klein Flottbek Morbiditätsstudie von Seeleuten mit AG Epidemiologie Kooperationspartner: Knappschaft/ Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft Weitere Vorhaben Medizinisches Ausbildungszentrum Abbau des Altbestandes an Literatur im ZfAM-Lager Kooperationen mit anderen AGs mit AG Psychomentale Belastungen kundärpräventiven Maßnahmen eindeutige klinisch oder untersuchungstechnisch fassbare reaktive Veränderungen im Gegensatz zur initialen Untersuchung nicht mehr objektivieren. • Publikation der Ergebnisse in einem internationalen Journal (Oldenburg M, Petersen A, Baur X. Maize pollen is an important allergen in occupationally exposed workers. J Occup Med Toxicol 2011;6(1):32: 9 Seiten) • Abschluss der Studie Speditionsfahrer können während des Hafenumschlags beim Abkippen von Rohkaffee entsprechenden Stäuben von Rohkaffee ausgesetzt sein. Die allergologische Struktur von Rohkaffee ist bis dato kaum untersucht. Stand 2011 • Erstellen eines Ethikantrags • Arbeitsmedizinische Studie: In 7 aufeinanderfolgenden Tagen führten 29 Kaffeestaubexponierte Speditionsfahrer eine serielle Spirometrie durch. Weiterhin füllten alle Beschäftigten einen Fragebogen zur Kaffeestaub-Belastung und zu Arbeitsplatzbezogenen Beschwerden aus. Außerdem erfolgte ein Haut-Pricktest mit 16 ubiquitären Umweltallergenen. • Die Prävalenz arbeitsplatzbezogener Beschwerden lag bei 37% für rhinokonjunktivale, bei 16% für erythematöse und bei 32% für Husten-Beschwerden. Serologisch wurde eine IgE vermittelte Sensibilisierung (CAP-Klasse ≥ 1) auf grüne Kaffeebohnen zweimal und auf Rizinusbohnen viermal nachgewiesen (die Tests wurden in Zusammenarbeit mit der AG Arbeitstoxikologie und Immunologie durchgeführt).Im Haut-Pricktest fand sich bei 11 Personen (58%) eine Typ I-Sensibilisierung auf ubiquitäre Allergene. Lungenfunktionsanalytisch zeigten sich keine Hinweise für eine Atemwegsobstruktion. • Charakterisierung und Identifikation von Kaffeeallergenen (s. Bericht der AG Klinische Arbeitsmedizin 39). Planung 2012 • Auswertung und Abschluss der Studie • Publikation der Ergebnisse Die Seeschifffahrt stellt eine hohe psychophysische Belastung der Schiffsbesatzungen dar. Zur Ableitung geeigneter Präventionsmaßnahmen ist es sinnvoll, die Morbidität von Seeleuten zu erfassen. Stand 2011 • Grundlage sind die Krankenhausentlassungsdiagnosen und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen von Seeleuten (n= 63.000) in dem Zeitraum von Januar 1997 bis Dezember 2007 • Erstellen eines Studienkonzepts mit Festlegung der Datenbankstruktur Planung 2012/ 2013 • Auswertung der Morbiditätsdaten • Veröffentlichung der Ergebnisse Regelmäßige Durchführung von sechs jeweils einwöchigen medizinischen Wiederholungslehrgängen für nautische Offiziere Die umfangreiche Literatur im Altlager des ZfAMs soll gesichtet, neu sortiert und z.T. in das Dokumentationssystem Lidos aufgenommen werden. Feuerwehrstudie: Mitwirkung bei den Untersuchungen und der Auswertung der Ergebnisse. 66

2006 (pdf, 24 MB) - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
2012 (pdf, 7 MB) - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
April 2011 [pdf, 3,06 MB] - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
pdf, 3,71 MB - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
März 2013 [pdf, 1,74 MB] - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Oktober 2007 [pdf, 2,6MB] - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
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