Aufrufe
vor 5 Jahren

2011 (pdf, 4 MB) - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

2011 (pdf, 4 MB) - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Arbeits- und

Arbeits- und Forschungsbericht 2011 und Planung 2012 2007 in Gremien der WHO und der EU mitgearbeitet. Insofern sieht sich das HPHC in der besonderen Verpflichtung, diese Standards in der eigenen Dienststelle umzusetzen und sich an Schulungsveranstaltungen zu beteiligen. Im Rahmen der Inspektionen im Hafen an den Begasungsplätzen und auf Schiffen beobachtet der HÄD die Tätigkeiten mit und an begasten Einheiten und Ladungen – insbesondere bei Änderungen von Vorschriften und Arbeitsverfahren. Die Gefahren und Risiken bei Containertransporten sind vielfältig und erfordern neben ständigen Kontrollen weiterhin eine interdisziplinäre wissenschaftliche Forschung mit präventionsorientierten Ergebnissen und Lösungen. Die Fortentwicklung von Strategien zur Gefahrenabwehr dient einem effizienten Arbeits- und Verbraucherschutz. Der HÄD nimmt teil an den behördenübergreifenden Abstimmungen und der Koordination von Begasungsproblematiken im Transportwesen. Der EHEC-Ausbruch in Norddeutschland und das Reaktorunglück in Japan hatten erhebliche Auswirkungen auf die Arbeit des Hafen- und Flughafenärztlichen Dienstes. Vor allem ging es um eine sachliche Information der Seeleute, Reeder und Passagiere. Aber auch um die praktische Fragen, wie die Versorgung von Schiffen mit Kaliumjodidtabletten oder der Abklärung von EHEC-Verdachtsfällen an Bord von Kreuzfahrtschiffen. Dabei bewähren sich die Verfahren, das Netzwerk der Verantwortlichen und Institutionen im Hafen sowie am Flughafen. Ein großes Projekt ist der Aufbau der Kernkapazitäten nach IGV am Flughafen in Hamburg. Hierbei sind in guter Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen am Flughafen die Konzepte der Gesundheitsbehörde zur Entscheidung vorgelegt worden, deren Umsetzung ab Juni 2012 zeitgerecht zu den Vorgaben der IGV erfolgen soll. Neben den tagesaktuellen Ereignissen und internationalen Projekten war die Arbeit weiterhin durch die praktische Umsetzung der Krankenfürsorgeverordnung 2007, der Internationalen Gesundheitsvorschriften 2005, dem Seearbeitsübereinkommen 2006 und dem International Medical Guide for Ships, 3rd Edition geprägt. Das EU-Drittmittelprojekt ShipSanTrainNet wurde abgeschlossen. Die Vorbereitungen für die Beteiligung an dem europäischen Folgeprojekt ShipSan ACT laufen. Seit nun drei Jahren findet die ärztliche Seemannssprechstunde (Seafarer´s Health Counseling) statt. Das HPHC ist mit diesem Angebot Gast im Duckdalben Seemannsclub e.V. am Eurogate. Einmal in der Woche, montagabends, bieten die Mitarbeiter des HPHC dieses offene gesundheitliche Beratungsangebot an. Mit über 600 teilnehmenden Seeleuten hat sich die Sprechstunde etabliert. Inzwischen findet das Projekt auch überregional viel Interesse. Seemannsclubs und Hafenärztliche Dienste in Deutschland, USA, Westafrika haben sich vor Ort informiert. Auf der Weltkonferenz der Seemannsmissionen (ICMA), die in diesem Jahr in Hamburg stattfand, bildete das Thema des Zugangs zur medizinischen Versorgung, Prävention und Beratung einen Schwerpunkt. Die Qualifizierung der Mitarbeiter des HÄD hat weiterhin einen hohen Stellenwert: Die Ausbildung von einer Inspektorin zur Gesundheitsaufseherin und eines Inspektors zum Lebensmittelkontrolleur, die Schulung von Inspektoren im EU Trainingsprogramm ShipSan und die Weiterbildung eines Hafenarztes zum Facharzt für Arbeitsmedizin seien hier beispielhaft genannt. Projekte 2010-2011 Wesentliche Arbeiten und Ergebnisse Ausbau von Kernkapazitäten nach den InternationalenGesundheitsvorschriften der WHO am Hafen und Flughafen Qualitätsziel 2011 nach ISO DIN EN 9001:2008 Umsetzung der novelliertenTrinkwasserverordnung für den Bereich der Schifffahrt mit AG Schifffahrtsmedizin Die Internationalen Gesundheitsvorschriften 2005 sind ein völkerrechtlicher Vertrag, der Schutzmaßnahmen hinsichtlich der internationalen Ausbreitung von Gesundheitsgefahren regelt. Im Rahmen der Umsetzung der Internationalen Gesundheitsvorschriften 2005 plant der Bund den Erlass einer Rechtsverordnung, die notwendige Kernkapazitäten zur Surveillance und von Maßnahmen des Gesundheitsschutzes festlegen wird. Stand 2011 • Mitwirkung als Berater der WHO Lyon an dem „Assessment tool Core Capacities“ • Mitwirkung an dem Expertenpapier des Robert Koch Instituts zu Kernkapazitäten an Flughäfen (Abschluss 2011) • Fertigstellung des Konzepts für den Flughafen Hamburg • Harmonisierung der Meinungsbildung und Stellungnahmen des AkKü zum IGV GD Planung 2012 • Mitwirkung an der Expertenempfehlung „Kernkapazitäten nach IGV im Schiffsverkehr“ • Umsetzung der Kernkapazitäten im Hamburger Hafen • Begleitende Empfehlungen des Akkü Stand 2011 • Mitwirkung an den Beratungen zum Gesetzesvorhaben, Stellungnahmen zu dem Gesetzesentwurf • Beginn des Abstimmungsprozesses der Länder im AkKü zur Erstellung einer „Vollzugsempfehlung“ des Akkü Planung 2012 • Erstellung einer Vollzugsempfehlung für die HÄD, Abstimmung der Länder 71

Working and Research Activities 2011 and Plans 2012 Überwachung des Betriebes von Medizinprodukten auf Kreuzfahrtschiffen im Hamburger Hafen mit der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV), Amt für Verbraucherschutz ShipSan TrainNet EU Drittmittelprojekt, Federführung Prof. Dr. C. Hadjichritodoulou, University Thessaloa, Prof. Dr. J. Kremastinou, National School of Public Health,Griechenland mit AG Schifffahrtsmedizin • Informationsveranstaltung für die Betreiber • Begleitpublikation • Umsetzung im HPHC Das Hamburg Port Health Center nimmt auf Schiffen im Hamburger Hafen die Aufgaben nach Infektionsschutzgesetz (IfSG), Trinkwasserverordnung (TwV) und nach den Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV), sowie der Schiffskrankenfürsorgeverordnung (SchKfV) wahr. Aufgrund dieser Zuständigkeiten überwacht das Hamburg Port Health Center u.a. die Ausstattung der Schiffsapotheken und und -hospitäler und die Hygiene der Schiffshospitäler an Bord. In diesem Zusammenhang soll eine gemeinsame Überwachung der Vorschriften der Medizinprodukte-Betreiberverordnung während der Liegezeit von Kreuzfahrtschiffen im Hamburger Hafen mit dem zuständigen Amt für Verbraucherschutz der BGV erfolgen. In den Hospitälern auf Kreuzfahrtschiffen werden im Gegensatz zu Handelsschiffen eine Reihe von Medizinprodukten wie z.B. Defibrillatoren, Infusionspumpen, Beatmungsgeräte, Blutdruckmessgeräte, Blutzuckermessgeräte etc. betrieben und ggf. hygienisch aufbereitet, die spezielle Vorschriften für den Betrieb und die Anwendung erfüllen müssen. Dies betrifft z.B. Regeln für die Einweisung in den sachgerechte Handhabung, die Durchführung und Dokumentation von sicherheits- oder messtechnischen Kontrollen, die Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen sowie Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten. Die Konzentration auf Kreuzfahrtschiffe trägt zum einen der zunehmenden Bedeutung dieses Wirtschaftszweiges und zum anderen der steigenden Zahl an Passagieren, die ggf. an Bord eines Schiffes behandelt werden (z.T. auch schönheitschirurgische Eingriffe), Rechnung. Es sollen sowohl systematisch Erkenntnisse zur Umsetzung der bestehenden Anforderungen in diesem Bereich gewonnen, als auch ggf. die Sicherheit von Patienten, Anwendern und Dritten sichergestellt werden. Stand 2011 • „Pilotinspektion“ zwischen HPHC und Amt für Verbraucherschutz erfolgt • Information des Arbeitskreis der Küstenländer für Schiffshygiene im November 2011 Planung 2012 Auswahl und gemeinsame Besichtigung von Hospitälern auf 15 Kreuzfahrtschiffen deutscher Reeder mit erwartungsgemäß überwiegend deutschen Passagieren. (2. und 3. Quartal 2012) Auswertung der Besichtigungen, Ableitung der weiteren Aufsichtskonzeption, Information des VDR über die Ergebnisse sowie Veröffentlichung ShipSanTrainNet setzt die Vorschläge des 2008 abgeschlossenen zweijährigen ShipSan Projektes mit Partnern aus 18 EU-Ländern, 4 EUROMED Länder (Israel, Jordanien, Libanon, Türkei), WHO, IMO, US CDC/VSP, Cruise Lines International Association sowie verschiedenen Reedereien um. Stand 2011 • Abschluss des „ShipSan TrainNET Inspection Manuals“ unter der Leitung des HPHC zu bestehenden Trainingsprogrammen und Trainingsbedarf von Hygieneinspektoren und Reedereien/ Seefahrern • Mitautorenschaft bei zahlreichen internationaler Veröffentlichungen aus den ShipSan und ShipSan TrainNet-Projekten • Trainingsprogramm für Schiffsinspektionen mitentwickelt und durchgeführt • Beteiligung am Arbeitspaket „Europäische Datenbank“ • Herausgabe des ShipSanTrainNet Newsletters • Abschluss des Projekts im Oktober 2011 • Vorbereitung der JOINT ACTION 2012-2014 Planung 2012 • Collaborative Partner in der JOINT ACTION Community Action in the Field of Health • „Impact on Maritime Transport of Health Threats“ • Übernahme des Work Package 9: „Maritime Labour Convention“ und „Inland Navigation Vessels“ Internationale Erfassung der Grenzmaßnahmen von Gesundheitsbehörden an Häfen, Flughäfen und sonstigen Grenzübergängen im Rahmen der Influenzapandemie 2009 72

2012 (pdf, 7 MB) - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
2006 (pdf, 24 MB) - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
April 2011 [pdf, 3,06 MB] - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
pdf, 3,71 MB - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
März 2013 [pdf, 1,74 MB] - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
2010 - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Durchwahlen - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
heute - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
November 2011 [pdf, 1,9 MB] - Universitätsklinikum Hamburg ...
Oktober 2007 [pdf, 2,6MB] - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Geschäftsbericht 2009 - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Der schnellste Weg - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Wir sind ein Team - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
www.lehmanns.de - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Blutspende im UKE - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
PDF-Datei, 2MB - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Geschäftsbericht 2008 - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Das erste Zuhause - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Das Neue UKE - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
2008 - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
März 2013 - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Folien (pdf, 15MB) - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Mai 2010 - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Das UKE bewegt sich - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Stammzellen Experimentell - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
UKE news Juni 2007 - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Flyer - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Dr. med. Holger Diener - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
UKE-News Februar 2006 - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
2013 - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf