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Möbel, Pendulen, Bronzen, Spiegel, Tapisserien ... - Koller Auktionen

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Möbel

Möbel & Antiquitäten | Möbel, Uhren, Tapisserien, Bronzen 1065 1066 | 30 1065 KOMMODE, Louis XV, in der Art von M. ENGSTRÖM (Mathias Engström, Meister 1758), Schweden um 1760. Wurzelmaser und heimische Fruchthölzer gefriest sowie mit Reserven und Filets eingelegt. Allseitig bombierter Korpus mit vorstehenden vorderen Eckstollen auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. In der Mitte gebauchte Front mit 3 Schubladen. Bronzebeschläge und -sabots. Profilierte, violett/grau gesprenkelte Marmorplatte. 110x59x80 cm. Provenienz: Schweizer Privatbesitz. CHF 10 000.- / 15 000.- (€ 6 620.- / 9 930.-) 1066 GROSSE WANDUHR, sog. „parliament clock“, viktorianisch, sign. EDR FAULKNER LONDON (Meister 1734), England, frühes 19. Jh. Holz allseitig gelackt im „goût chinois“; auf schwarzem Fond Pagodenlandschaft mit Figurenstaffage, Filets und Zierfries. Wappenförmiges Gehäuse mit Pinienzapfenabschluss. Bemaltes Zifferblatt mit römischen Stundenzahlen. Ankerwerk. H 160 cm, B 80 cm. Provenienz: Schweizer Privatbesitz. CHF 5 000.- / 9 000.- (€ 3 310.- / 5 960.-) 1067* TIEFER GEFASSTER SALONTISCH, spätes Louis XV, deutsch, 19. Jh. Eiche durchbrochen und beschnitzt mit Kartuschen, Blumen und Blättern sowie polychrom gefasst und teils vergoldet. Rechteckige, randprofilierte und vertiefte „Giallo di Siena“-Platte auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. 85x45x38 cm. Provenienz: Privatsammlung, Deutschland. CHF 4 000.- / 7 000.- (€ 2 650.- / 4 640.-)

1068 1068* GARTENBANK, Barock, von F. TIETZ (Ferdinand Tietz, 1708- 1777), Würzburg um 1740/50. Sandstein fein profiliert mit Kartuschen, Blättern und Zierfries. Rechteckiger, abgerundeter Sitz auf wellig ausgeschnittener Zarge mit kannelierten Säulenstützen. 170x55x48 cm. Provenienz: - Bestand der Sammlungen von Schloss Seehof, Bamberg. - Fischer-Böhler, München. - Privatsammlung, Deutschland. Feine und seltene Bank von hoher Qualität. Eine sehr ähnliche Gartenbank von F. Tietz ist abgebildet in: B.W. Lindemann, Ferdinand Tietz 1708-1777, Weissenhorn 1989; S. 361 (Abb. 18). Der aus dem sudetendeutschen Eisenberg stammende Bildhauer Adam Ferdinand Dietz bzw. Tietz, wie er sich später nannte, lernte zunächst mit seinem älteren Bruder in der Bildhauerwerkstatt seines Vaters Johann Adam Dietz, der Bildhauer des Fürsten von Lobkowitz war. Später ging Tietz beim grossen Prager Bildhauer Mathias Bernhard Braun in die Lehre. Ab 1736 führte Tietz unter der Leitung von Balthasar Neumann kleinere Arbeiten an der Würzburger Residenz aus, was ihm zu weiteren Aufträgen in fünf Fürstensitzen verhalf: Bamberg (1749-1754), Würzburg (1736-1745), Trier (ab 1754), Speyer und Köln. 1760 kehrte Tietz nach Bamberg zurück und diente als Hofbildhauer unter 6 Bischöfen, darunter drei aus dem Hause Schönborn. Tietz’ Werk umfasst eine bedeutende Anzahl an Plastiken, von denen sich heute einige in Museen in Würzburg und Nürnberg befinden. Die Gartenskulpturen im Garten des Schlosses von Veitshöchheim (1763- 1768) und in Schloss Seehof bei Bamberg (1762-1768) gelten als Tietz’ Hauptwerke. Für den Park von Schloss Seehof und den Residenzgarten in Bamberg schuf er etwa 420 Einzelstücke - Figuren, Tiere, Vasen und Sitzbänke. Schloss Seehof wurde ab 1686 als Sommerresidenz der Bamberger Fürstbischöfe nach Plänen von Antonio Petrini errichtet. Die Vierturmanlage entstand im Auftrag des Bamberger Fürstbischof Marquad Sebastian Schenk von Stauffenberg. Unter Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn wurde die Gartenanlage mit Fontänen, Brunnen, Bosketten und Heckentheater ausgestattet. Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim liess zwischen 1757 und 1779 ein nicht mehr erhaltenes Labyrinth und Wasserspiele hinzufügen und beauftragte den Bamberger Hofbildhauer Ferdinand Tietz mit der dekorativen Ausstattung des Gartens. Nach der Säkularisation gelangten Schloss und Garten für 150 Jahre in Privatbesitz, was allerdings zur Verwahrlosung führte. Der Freistaat Bayern erwarb 1975 das Anwesen und begann mit den Sanierungsarbeiten des Hauptgebäudes, die bis in die 1990 Jahre dauerten. Heute nutzt das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege einen Grossteil des Gebäudes, einige Räume sind zur Besichtigung freigegeben und konnten nach und nach mit zurückerworbenen Kunstgegenständen ausgeschmückt werden. Seit 1997 befindet sich in der westlichen Orangerie des Schlosses das Ferdinand-Tietz- Museum. CHF 10 000.- / 15 000.- (€ 6 620.- / 9 930.-) 1069* 1 PAAR TIEFE SALONTISCHE, spätes Louis XV, wohl deutsch, 19. Jh. Eiche ausserordentlich fein beschnitzt mit Blumen, Blättern und Zierfries. Rechteckige, randprofilierte und vertiefte „Giallo di Siena“-Platte auf durchbrochener, wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. 59x46x39 cm. Provenienz: Privatsammlung, Deutschland. CHF 2 000.- / 3 000.- (€ 1 320.- / 1 990.-) 1069 | 31

Auktion: Montag, 17. März 2008, 14.00 Uhr ... - Koller Auktionen
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70 1118* 1 PAAR APPLIKEN, Louis XV, Paris, 18 ... - Koller Auktionen