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„Sissi“- Trilogie - Das Romy Schneider Archiv

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Das

Das Ölgemälde „Ball im Moulin de la Galette“ von 1876 wurde von Pierre Auguste Renoir gemalt und zeigt eine Gesellschaft in einem Garten. Heute befindet sich das Bild im Musée d’ Orsay in Paris. 53 Bild 13: Fläche: Szene aus Sissi III. Bild 14: Pierre Auguste Renoir, Ball im Moulin de la Galette, 1876, Öl auf Leinwand, 131x175cm. Musée d’ Orsay, Paris. 54 Das Werk von Renoir (Bild 14) kann mit Hilfe einer Diagonalen (von rechts unten nach links oben) in zwei Zonen geteilt werden. Im oberen Teil der Bildfläche sind tanzende Paare abgebildet, welche zur Horizontlinie hin immer kleiner werden. Im unteren Teil sind Sitzgelegenheiten zu sehen. Einige Gäste haben auf Bänken Platz genommen und unterhalten sich miteinander. Zwischen zwei Holzbänken ist ein Abstand zu erkennen, welcher den Blick des Betrachters zu einem Paar leitet, das eng umschlungen tanzt. Rings um dieses Paar ließ Renoir Platz frei, um die Aufmerksamkeit auf das Paar zu lenken. Der Garten wurde beleuchtet, wodurch starke Lichtreflexe auf der Kleidung der Personen und auf den Objekten zu sehen sind. Sowohl bei Renoir, als auch bei Marischka, sind die Figuren im Vordergrund die Hauptpersonen im Bild. Sie sind statisch; eine ruhende Gruppe, die sich von dem Getümmel im Hintergrund abgrenzt. Bei Renoir wird die Gruppe von den Sitzbänken, bei Marischka wird das Paar von einem Türrahmen, vom Rest distanziert. In beiden Fällen schafft der Künstler es, den Blick auf den Hintergrund frei zu geben, indem er einen leeren Raum schafft, dem es dem Betrachter ermöglicht auch den Hintergrund wahrzunehmen. Da es sich bei Renoir um einen perspektivischen Raum handelt, treten die sitzenden Gäste nicht so stark in den Vordergrund. Ernst Marischka betont hingegen die Bildebene, wodurch die Personen im Vordergrund in den Mittelgrund rücken. In Bild 13 kann man durch die geöffnete Türe in den Ballsaal blicken, wodurch der Anschein erweckt wird, als ob es sich hier nicht um einen Nebenraum handelt, sondern um ein Gemälde, welches beispielsweise einen Ball, wie „Ball im Moulin de la Galette“ von Pierre Auguste Renoir, darstellt. 53 Information aus: http://www.musee-orsay.fr/de/kollektionen/werkkatalog/notice.html?no_cache=1&nnumid=497, am 15.08.07. 54 Abbildung aus: http://www.musee-orsay.fr/de/kollektionen/werkkatalog/notice.html?no_cache=1&nnumid=497, am 15.08.07. 15

) Verwendung von Bildflächen in Sissi II anhand eines für Ernst Marischka charakteristischen Einzelbildes Bild 15: Raster: Szene aus Sissi III. Die Abbildung links (Bild 15) stellt eine Szene aus dem Film Sissi – Die junge Kaiserin (1956) dar. Elisabeth und Franz Joseph stehen vor einem Wappen und werden frontal von der Kamera festgehalten. Das Kaiserpaar, in ungarischer Nationaltracht, wird von vier Begleitpersonen flankiert. Der Betrachter blickt von unten auf das Paar und nimmt somit an dem Ereignis, als „Untertan“, teil. Anhand eines neunteiligen Rasters ist zu erkennen, dass die gesamte Komposition symmetrisch aufgebaut ist. Die beiden Protagonisten (Sissi und Franz) stehen im Zentrum und nehmen drei von neun Flächen ein. Im oberen Drittel befinden sich die Köpfe, in der Mitte die Oberkörper und im unteren Drittel die Füße. Ernst Marischka legt die Konzentration somit auf die Mitte des Bildes. Die Dienstboten nehmen die übrigen Rechtecke ein, wobei die Köpfe im oberen und die Körper im unteren Teil platziert sind. Die restlichen zwei Rechtecke bleiben leer, um eine respektvolle Entfernung zwischen Kaiserpaar und Betrachter zu gewährleisten. Der Eindruck von Symmetrie wird erreicht, indem die Mitte betont wird und die Anzahl von Personen auf jeder Bildhälfte gleich ist. c) Verwendung von Bildflächen in Sissi III anhand eines für Ernst Marischka charakteristischen Einzelbildes Der Goldene Schnitt (Bild 16) wurde in der bildenden Kunst vielfach angewendet, um harmonische Proportionen herzustellen. Bild 16: Diagramm Goldener Schnitt. 55 Mayers Taschenlexikon, Band 8, Mannheim 1995, S. 248. a:b = a: (a+b). Die Regel des GS basiert auf der Teilung einer Geraden (AB) in 2 Teile, wobei sich der kleinere Teil (Minor/SB) zum größeren Teil (Major/AS) gleich verhält, wie der Major zur Summe beider Teile. 55 16

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