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„Sissi“- Trilogie - Das Romy Schneider Archiv

„Sissi“- Trilogie - Das Romy Schneider Archiv

3.1.9 Edgar Degas

3.1.9 Edgar Degas Das 56,5 x 45 cm große Ölgemälde mit dem Titel „Das Orchester der Oper“ wurde von Edgar Degas um 1870 gemalt und befindet sich heute im Musée d’Orsay in Paris. 150 Das Gemälde (Bild 92) zeigt einen Ausschnitt einer Oper aus der Sicht eines Besuchers aus der ersten Reihe. Der Raum ist in drei Zonen aufgeteilt. Unten der öffentliche Teil des Opernsaals, der für den Zuschauer bestimmt ist. In der Mitte ist der Graben mit den Musikern zu sehen. Die dritte Zone ist der Bühne gewidmet, die durch eine Rampe abgegrenzt und von den kopflosen Körpern der Tänzerinnen eingenommen wird. Harfe, Loge und Kontrabass ragen vom Graben in die Bühne und verbinden dadurch die beiden Zonen miteinander. Degas gibt den Graben naturalistisch wieder, indem er die Musiker und die Instrumente ganz genau darstellt. Die Bühne mit den rosa und himmelblauen Kleidchen der Tänzerinnen und das Bühnenbild sind dagegen nur skizzenhaft ausgeführt. Bild 92: Edgar Degas, Orchester der Opera, 1870, Öl auf Leinwand, 56,5x45 cm, Musée d’ Orsay, Paris. 151 Bild 93: Orchestergraben: Szene aus Sissi III. Ernst Marischka nimmt auf das Gemälde „Das Orchester der Oper“ Bezug, indem er eine Einstellung im Film Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin (1957) aus der Sicht eines Musikers wiedergibt. Das Bild 93 zeigt die Mailänder Scala aus der Sicht eines Musikers in der Normalperspektive. In der vorderen Zone ist ein Teil des Orchesters zu sehen. Die Violinisten sitzen vor dem Dirigenten und spielen. Die mittlere Zone stellt den Dirigenten dar, welcher sich in der rechten Bildhälfte direkt unter der Kaiserloge befindet. Im Mittelgrund der Bildkomposition befindet sich zudem das Publikum der Oper. Die hintere Zone wird von den Logen bestimmt, welche bis zum großen Luster, der sich direkt über dem Dirigenten befindet, ragen. Der Betrachter nimmt bei der Betrachtung der Szene die Position eines Orchestermitgliedes ein. Der Blick auf die Hauptperson, den Dirigenten, ist frei. Er ist derjenige, der das Orchester dirigiert und die Masse dazu bringt, im Chor zu singen. Ein Protest gegen das österreichische Kaiserpaar ist der Anlass. 150 Information aus: http://www.musee-orsay.fr/de/kollektionen/kommentierte-werke/suche/commentaire/commentaire_id/lorchestre-de-lopera-505.html, am 12.08.07. 151 Abbildung aus: http://www.musee-orsay.fr/de/kollektionen/kommentierte-werke/suche/commentaire/commentaire_id/lorchestre-de-lopera-505.html, am 12.08.07. 61

3.1.10 Berthe Morisot Das Gemälde „Die Wiege“ (Bild 94) wurde um 1872 von Berthe Morisot gemalt und stellt eine junge Frau dar, welche vor einer Wiege sitzt und ein Kind betrachtet. Heute befindet sich das 56 x 46 cm große Werk im Musée d’ Orsay in Paris. 152 Im Vordergrund des Bildes (Bild 94) sind eine Wiege mit Kind und eine junge Frau zu sehen. Die Dame trägt ein schwarz-blau gestreiftes Kleid. Die Wiege ist weiß und der transparente Vorhang ist zugezogen. Mit ihrer rechten Hand hält sie den Vorhang fest, ihre Linke stützt sie auf der Wiege ab und damit gleichzeitig ihren Kopf. Das Zimmer, indem sich die junge Mutter befindet, wirkt sehr reduziert. Im Hintergrund befindet sich ein Holzbett mit einem weiteren Vorhang, der die Frau gleichsam einhüllt. Der rechte Bildteil ist schwarz, wodurch das Bettchen besser hervorsticht. Die Spitzen des Vorhangs im Hintergrund und die Blickrichtung der Frau lenken den Blick des Betrachters zum Kind. Bild 94: Berthe Morisot, Die Wiege, 1872, Öl auf Leinwand, 56x46cm, Musée d’ Orsay, Paris. 153 Bild 95: Sissi mit Kind: Szene aus Sissi II. Das Einzelbild „Sissi mit Kind“ (Bild 95) aus dem Film Sissi – Die junge Kaiserin (1956) entspricht dem Gemälde „Die Wiege“ von Berthe Morisot. Im Film steht Sissi neben der Wiege und beugt sich zu ihrem Kind vor. Mit ihrer linken Hand hält sie das Bettchen fest, mit ihrer Rechten streichelt sie Sophie über das Gesicht. Sissi trägt ein rosa Kleid mit weißer Spitze, über ihre Schultern hat sie ein hellblaues Tuch gelegt. Die Wiege ist mit rosa Seide verkleidet und besitzt einen Vorhang, der zur Seite geschoben wurde, sodass man das Kind sehen kann. Sie befinden sich in einem gut ausgestatteten Kinderzimmer, das gegenwärtig den Hintergrund bildet. Innerhalb dieser Szene ist die Liebe Elisabeths zu ihrer Tochter regelrecht zu spüren. Die „Babyfarben“ entsprechen ganz dem Klischee „Rosa für Mädchen“ und kommen in dieser Einstellung gut zur Geltung. Der Blick des Zusehers wird durch Sissis Armhaltung und Körperhaltung auf das Kind gelenkt. Die Szene wirkt sehr vertraut und lässt den Betrachter an einem bedeutenden Ereignis aus dem Leben der österreichischen Kaiserin Elisabeth teilnehmen. 152 Information aus: http://www.musee-orsay.fr/de/kollektionen/kommentierte-werke/suche/commentaire/commentaire_id/le-berceau-8838.html, am 04.06.07. 153 Abbildung aus: http://www.musee-orsay.fr/de/kollektionen/kommentierte-werke/suche/commentaire/commentaire_id/le-berceau-8838.html, am 04.06.07. 62

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