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„Sissi“- Trilogie - Das Romy Schneider Archiv

„Sissi“- Trilogie - Das Romy Schneider Archiv

Vorwort Ernst Marischka

Vorwort Ernst Marischka (1893 – 1963) schuf mit der „Sissi“-Trilogie (1955 – 1957) drei Filme über Kaiserin Elisabeth, die das Glanzstück seiner filmischen Laufbahn darstellen. Sie waren die finanziell und kommerziell erfolgreichsten österreichischen Filme der 1950er Jahre und setzten Ernst Marischka bereits zu Lebzeiten ein Denkmal. 1 Romy Schneider wurde dadurch ein Star, Ernst Marischka Millionär 2 , Kaiserin Elisabeth zur weltweit bekannten und verehrten „Sissi“ 3 und die „Sissi“-Trilogie zu einem Stück [österreichischer] Kulturgeschichte. 4 Wenn man heute an Kaiserin Elisabeth denkt, sieht beinahe jeder Romy Schneider vor sich, die sich als liebreizende "Sissi" in die Herzen eines Millionenpublikums spielte und noch immer das Image der "Märchenkaiserin" prägt. 5 Doch „Sisi“ und „Sissi“ sind zwei Frauen und zwei Welten: „Sisi“, das ist Kaiserin Elisabeth, die nach ihrem gewaltsamen Tod zu einem Mythos wurde. „Sissi“ hingegen ist die Titelheldin aus der berühmten „Sissi“-Trilogie der 1950er Jahre. 6 Die vorliegende Diplomarbeit soll aufzeigen, dass die Sissi-Filme mehr sind als nur die Mythifizierung einer großen Frauengestalt. Der erste Punkt dieser Diplomarbeit ist, zu Ehren von Ernst Marischka, ganz dem Drehbuchautor, Regisseur und Produzenten der „Sissi“-Trilogie gewidmet. Nachfolgend wird der Stil von Ernst Marischka in der „Sissi“-Trilogie analysiert, welcher sich aus der Wahl der Motive (Bildkomposition) und deren Inszenierung (Filmregie) zusammensetzt. Innerhalb der Untersuchung über die Bildkomposition wird das Augenmerk auf folgende Inhalte gelegt: Kompositionsebenen, Perspektive, Bildfläche, Farbe, Kontrast, Licht und Schatten. Die Analyse über die Elemente der Filmregie gliedert sich in folgende Punkte: Kameraeinstellung, Kameraperspektive, Kamerabewegung, Einstellungslänge, Tempo und Montage. Den Mittelpunkt dieser Diplomarbeit bildet eine Analyse der Sissi-Filme in Anlehnung an Werke der bildenden Kunst unter der Berücksichtigung kunsthistorischer Aspekte. Neben der Gegenüberstellung von Gemälden mit Szenen aus der „Sissi“-Trilogie kann festgestellt werden, dass vor allem historische Sisi-Porträts Einfluss auf die 1 Walter Fritz, Kino in Österreich 1945-1983. Film zwischen Kommerz und Avantgarde, Wien 1984, S. 73. 2 Franz Marischka, Immer nur lächeln. Geschichten und Anekdoten von Theater und Film, Wien/München 2001, S. 283. 3 Karin Unterreiner, Sisi. Mythos und Wahrheit, Wien 2005, S. 20. 4 Karlheinz Böhm, Mein Weg. Erinnerungen, Bern/München/Wien 1991, S.131. 5 Unterreiner, (zit. Anm. 3), S. 12; 20/21. Siehe auch: http://www.sissi.de, am 12.06.07. 6 Hofmobiliendepot Möbel Museum Wien, Andreasgasse 7, 1070 Wien. „Sissi im Film – Möbel einer Kaiserin“ seit August 2006 in einer Ausstellung. VI

Bildkompositionen nehmen. Der Regisseur hat sich dabei auf Gemälde und Fotografien der historischen Frauenfigur und auf Lithografien geschichtlicher Ereignisse bezogen. In diesem Zusammenhang wird auch näher auf die Filmkunst der 1950er Jahre eingegangen. Ernst Marischka spezialisierte sich auf folgende Genres: Historienfilm, Heimatfilm, Habsburgerfilm, Operettenfilm und „Wiener Film“. Diese Untersuchung soll klären, wie Marischka zu den gängigen Filmgenres der Nachkriegszeit steht und welchem dieser Genres die „Sissi“-Trilogie tatsächlich angehört. Abschließend wird die Frage nach einer künstlerischen Gesamtleistung des Operettenliebhaber Ernst Marischka erörtert. VII

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