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Flug- & Wartungshandbuch - pilots 24

Flug- & Wartungshandbuch - pilots 24

Flug- &

Flug- & Wartungshandbuch Muster: CT Baureihe: CTLS Seite: 11 Warnung: Wird nach der Notlandung akute Hilfe benötigt, so besteht die Möglichkeit, das ELT (sofern eingebaut) manuell auszulösen, und somit die Such- und Rettungsdienste zu alarmieren. Warnung: Jede CT wird werksseitig mit einem Feuerlösch- Spray in einer Tasche an der Rückenlehne des Passagiersitzes ausgestattet, mit dem kleine Brände im Cockpit bekämpft werden können. 3.5. Benutzung des Rettungsgeräts Für das Rettungsgerät sind die Angaben im Betriebshandbuch des Herstellers zu beachten. Das Rettungsgerät bietet auch noch in geringen Höhen gute Rettungsmöglichkeiten. Bei einer Auslösung bei geringer Geschwiwndigkeit halten sich die Beschädigungen am Flugzeug in erstaunlich gerinegn Grenzen. Durch die Lage des Flugzeugs am Schirm ist der Pilot bei der Nutzung des Rettungsgeräts im Rahmen der Möglichkeiten für einen solchen Fall gut geschützt. Warnung: Im Notfall sollte das Rettungsgerät in jedem Fall unabhängig von der Höhe betätigt werden. Vor Betätigung, falls noch möglich, Gurte festziehen. Der Betätigungshebel befindet sich auf der Mittelkonsole zwischen den Sitzen. Dieser ist im Notfall kräftig bis zum Anschlag nach vorne zu ziehen. Warnung: Maximale Geschwindigkeit für Auslösung von 276 km/h IAS beachten. Wenn es der Zustand des Flugzeugs zulässt, ist die Geschwindigkeit auf einen Wert darunter zu bringen. Im Zweifel kann auch oberhalb dieser Geschwindigkeit ausgelöst werden. Das Rettungsgerät ist übermehrere Punkte am Flugzeug angebunden, weshalb es auch dann noch eine gute Rettungschance bietet. Warnung: Wird nach der Landung am Rettungsschirm akute Hilfe benötigt, so besteht die Möglichkeit, das ELT (sofern eingebaut) manuell auszulösen, und somit die Such- und Rettungsdienste zu alarmieren. Warnung: Jede CT wird werksseitig mit einem Feuerlösch- Spray in einer Tasche an der Rückenlehne des Passagiersitzes ausgestattet, mit dem kleine Brände im Cockpit bekämpft werden können. 3.6. Motorausfall Warnung: Unter 100 m keinen Anlassversuch mehr durchführen Warnung: Bei Motorausfall beim Startvorgang sollte unter einer Höhe von 250 m kein Versuch gemacht werden, zur Startbahn zurückzukehren. Warnung: Unter 50 m Höhe sind Kurvenflüge aufgrund des erhöhten Höhenverlustes zu vermeiden. Bei einem Motorausfall in ausreichender Höhe sollte ein Wiederstartversuch des Motors durchgeführt werden. Hierbei werden zunächst die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Wiederstart geprüft: Kraftstoffhahn offen Revision No. 1 Datum: 9. November 2007

Flug- & Wartungshandbuch Muster: CT Baureihe: CTLS Seite: 12 Kraftstoffvorrat in beiden Flügeln erkennbar Zündung auf „beide“ Ist in einem der Kraftstofftanks kein Kraftstoffpegel zu erkennen, so ist zuerst zu prüfuen, ob man sich in einem leichten Seitengleitflug befindet, bei dem die Tragfläche mit dem vermeintlich leeren Tank tief gehalten ist. Ist dies der Fall, so ist eine saubere Horizontallage einzunehmen und der Kraftstoffstand kann erneut geprüft werden. Ist die Lage horizontal, und in einer der beiden Tankanzeigen ist Kraftstoff erkennbar, so ist dies – ohne weitere Fehler – ausreichend für einen sicheren Motrolauf. Der Motor Rotax 912 ULS zündet erst ab einer gewissen Mindest- Propellerdrehzahl. Steht der Propeller nicht still, sondern wird vom Luftstrom angetrieben, so aknn es sein, daß die Drehzahl zu gering für das Anlaufen des Motors ist. In diesem Fall kann der Flug durch Nachdrücken beschleunigt werden. Ist der Flug langsam genug, so daß der Propeller stillsteht, kann das Triebwerk mit dem Anlasser, wie beim Starten am Boden, gestartet werden. Warnung: ein Wiederstartversuch zieht die Aufmerksamkeit des Piloten in ungewohnter Weise auf sich. In so einer Situation steigt der Stressfaktor im Cockpit ungeahnt an. Dabei schleichen sich leicht Fehler bei der sonst sicheren Flugdurchführung ein. Daher ist ganz besonders auf das Einhalten der Geschwindigkeit, sowie der Betriebsgrenzen zu achetn. Auch darf die Navigation unter keine Umständen außer Acht gelassen werden (Einfulg in unwegsames Gelände, ungenehmigter Einflug in Kontrollzonen, …) Bleibt der Wiederstartversuch erfolglos, oder ist die Höhe für einen Startversuch nicht mehr ausreichend, so kann eine kontrollierte Außenlandung durchgeführt werden. Die Notlandung erfolgt analog zur Notlandung mit laufendem Motor. Allerdings ist zu beachten, dass die Klappen erst dann weiter als 0° herunter gefahren werden, wenn das Erreichen der Landewiese gesichert erscheint. Warnung: Bei einer Landung mit stehendem Motor kann der Gleitflug nicht gestreckt werden. Aufgrund der guten Klappenwirksamkeit der CT, und der Möglichkeit zum Sietengleitflug, kann der Gleitweg sehr gut verkürzt werden. Daher ist bei einer Außenlandung immer mit ausreichend Höhe anzufliegen. Warnung: ein stehender Propeller erzeugt wesentlich weniger Widerstand, als ein sich im Luftstrom drehender Propeller. Das wirkt sich direkt auf die erreichbare Gleitleistung aus. Im Zweifel ist die Geschwindigkeit gerade um so viel unter die angegebene Geschwidnigkeit des geringsten Sinkens zu verringern, daß der Propeller im Luftstrom noch stehen bleibt. 3.7. Vergaser- oder Triebwerksbrand Bei einem Brand im Motorraum ist der Benzinhahn sofort zu schließen. In Leistungsstellung Vollgas den Motor leerlaufen lassen. Dann Zündung abstellen und Revision No. 1 Datum: 9. November 2007

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