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Flug- & Wartungshandbuch - pilots 24

Flug- & Wartungshandbuch - pilots 24

Flug- &

Flug- & Wartungshandbuch Muster: CT Baureihe: CTLS Seite: 19 Warnung: Bei sichtbarem Austritt von Betriebsmittel darf der Motor vor Behebung der Störung nicht in Betrieb genommen werden. Das gilt insbesondere für Öl- oder Kraftstoffleckagen mit dem damit verbundenen Brandrisiko Die verschiedenen Luftschrauben der CT sind auf geringes Gewicht getrimmte Faserverbundstrukturen. Im Vergleich zu den aus der General Aviation bekannten Luftschrauben verfügen diese nicht über einen Holzkern, der nur mit Faserverbundmaterialien verkleidet ist. Zeigt sich hier eine Schädigung, ist direkt die tragende Struktur betroffen. Der Propeller ist dann nicht weiter zu betreiben und von einem Fachmann zu inspizieren. Ähnliches gilt für den Spinner. Er unterliegt hohenBelastungen, die kleinste Schäden schnell anwachsen lassen können. Auch er darf bei Beschädigung nicht weiter betrieben werden. Gegebenenfalls kann ohne die Spinnerkappe zu einem Wartungsstützpunkt geflogen werden. Bei Lackrissen am Flugzeug ist deren Ursache festzustellen. Bei einer Faserverbundstruktur sind Lackrisse gerne Anzeichen für darunter liegende Schäden in der Tragstruktur. Ein Fachmann verfügt über einfache Mittel, die Struktur oftmals auch ohne Entfernen der Lackschicht zu überprüfen. Bei der Inspektion des Cockpits und des Laderaums ist insbesondere eine gründliche Fremdkörperkontrolle durchzuführen. Zu leicht fällt beim Ausräumen des Flugzeugs etwas aus einer Tasche, und kann durch Verrutschen im Flug die Steuerung beeinträchtigen. Bei einsitzigem Flug ist sicherzustellen, daß auch der Passagiergurt geschlossen und straff gezogen ist. Auf der Passagierseite sollten keine losen Gegenstände liegen, da diese im Flug für den Piloten nicht erreichbar sind. Warnung: Generell ist der Passagiersitz nicht zum Transport von Gegenständen oder Taschen vorgesehen. Werden dennoch Gegenstände (bspw. Taschen) auf dem Passagiesitz befestigt ist darauf zu achten, dass diese auch gegen Verrutschng nach oben (bei starken Vertikalböen und -Beschleunigungen) gesichert sind. 4.3. Passagiereinweisung Vor der Mitnahme von Passagieren sind diese in die Notverfahren des Flugzeugs einzuweisen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass sich Passagiere im Notfall richtig verhalten und nicht zur Behinderung für den Piloten werden. Warnung: Auch bei Mitnahme von erfahrenen General Aviation Piloten ist auf die Besonderheiten eines Ultraleichtflugzeugs hinzuweisen. Das gilt ganz besonders für das Gesamtrettungsgerät, das in GA Flugzeugen nur in ganz geringem Maße im Einsatz ist. Bei der Einweisung ist besonders Wert auf die Gefährlichkeit und den bewussten Gebrauch des Rettungsgeräts zu legen. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass der Pilot einmal nicht mehr handlungsfähig sein sollte, kann dieses auch vom Passagier ausgelöst werden. Revision No. 1 Datum: 9. November 2007

Flug- & Wartungshandbuch Muster: CT Baureihe: CTLS Seite: 20 4.4. Anlassen des Motors Der Kraftstoffhahn ist so gestaltet, dass er ein Bedienen des Zündschüssels soweit blockiert, daß es kaum möglich ist, ihn ganz zu vergessen. Dennoch ist vor jedem Anlassen darauf zu achetn, dass der Kraftstoffhahn vollständig geöffnet ist. Nur so ist die ausreichende Kraftstoffversorgungd es Triebwerks sichergestellt. Warnung: Beim Anlassen ist der Pilot mit seiner Aufmerksamkeit auf das Cockpitinnere konzentriert. Daher ist das Flugzeug gegen unbeabsichtigtes Rollen mittels Feststellbremse zu sichern. Rollt das Flugzeug beim Anlassen dennoch los, muss der Motor durch Ausschalten der Zündung sofort abgestellt werden. Insbesondere auf Asphalt sowie bei Rückenwind rollt das Flugzeug bereits im Leerlauf des Motors. Zum Anlassen den Anlasser maximal 10 Sekunden am Stück betätigen, um ein Überhitzen sowie eine dauerhafte Überlastung der Batterie zu vermeiden. Dann zwei Minuten Kühlpause einlegen. Da der Motor ein Propellergetriebe mit Dämpfungseinrichtung hat, muß auf die Vermeidung von Stoßbelastungen Wert gelegt werden. Beim Anlassen darf daher der Gashebel nicht weiter als 10% geöffnet werden. Sobald der Motor anspringt ist mit dem Gashebel die Stellung einzuregeln, bei der der Motor gerade rund läuft. Das ist bei ca. 2500 rpm (Motor) der Fall Warnung: Spätestens 10 Sekunden nach dem Anlaufen des Motors muß ein korrekter Öldruck angezeigt werden. Ist dies nicht der Fall, ist der Motor sofort abzustellen. Erst nach Ansteigen des Öldrucks über 2 bar darf die Drehzahl erhöht werden. Den Motor dann bei mittlerer Drehzahl warmlaufen lassen. Als Richtwert gelten 2 Minuten bei 2000 rpm, dann 2 Minuten bei 2500 rpm. Der Motor ist betriebswarm und darf belastet werden, wenn die Öltemperatur 50°C erreicht hat. 4.5. Vor dem Start Ein Start darf nur nach sorgfältiger Flugplanung durchgeführt werden. Auch bei kurzen Platzrundenflügen ist zuvor zu prüfen, ob die verfügbare Startstrecke unter den gegebenen Bedingungen (Bewuchs, Wind, Feuchte, Temperatur) ausreichend ist. Vor dem Start ist die entsprechende Checkliste gewissenhaft abzuarbeiten. Kleine Fehler – wie falsch gesetzte Klappen – können einen unerwarteten Startverlauf zur Folge haben und beispielsweise bei kurzen Plätzen mit Hindernissen schnell zu unerwarteten Problemen führen. 4.6. Start und Steigflug Die CT verfügt über ein Profil, das gerade auch in der reiseflugoptimierten Klappenstellung noch sehr gute Steigeigenschaften hat. Üblicherweise wird die CT mit 15° Klappenstellung gestartet. Gerade auf Hartpisten ist aber auch ein Start in 0° sehr angenehm durchzuführen, und reduziert den Arbeitsaufwand im Anfangssteigflug durch Wegfall des ersten Umwölbens. Revision No. 1 Datum: 9. November 2007

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