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Flug- & Wartungshandbuch - pilots 24

Flug- & Wartungshandbuch - pilots 24

Flug- &

Flug- & Wartungshandbuch Muster: CT Baureihe: CTLS Seite: 21 Beim Startlauf ist nach dem Setzen der Vollgasleistung die Drehzahl zu prüfen. Liegt sie über 4300 rpm, so liegt auch wirklich Startleistung an. Dies gilt nicht für den Verstellpropeller, hier liegen im Start höhere Drehzahlen an. Zum Richtung- Halten auf der Startbahn muß man sich als Pilot der CT einen geeigneten Referenzpunkt suchen. Fgerade Umsteiger lassen sich leicht durch die stark zugespitzte Rumpfnase der CT irritieren. Die gerade Blickrichtung geht für den Piloten durch einen Punkt leicht innerhalb (ca. 3 cm) der unteren linken Ecke der Frontscheibe. Das mag im ersten Moment zu weit links erscheinen, ist aber korrekt. Bild Blickrichtung aus Cockpit Sobald die Maschine beschleunigt, kann der Knüppel leicht gezogen werden, um das Bugrad zu entlasten. Mit leicht angehobenem Bugrad hebt die Maschine schnell von alleine ab. Sogleich das Höhenruder etwas nachlassen, damit in Bodennähe auf Steiggeschwindigkeit (110km/h bei Klappenstellung 15°) beschleunigt werden kann. Warnung: Ein sofortiges Steigen unterhalb der empfohlenen Steiggeschwindigkeit bring keine Vorteile, da ein Flugzeug unter der Geschwindigkeit des steilsten Steigens weniger Höhe gewinnt, und mit abnehmender Geschwidnigkeit schlechter zu steuern ist. Gerade bei einem Start auf kurzem Platz mit Hindernissen im Abflug muss sich dieser Sachverhalt vergegenwärtigt werden. Im Steigflug kann gleich umgewölbt werden. Die CT erreicht mit eingefahrenen Flügelklappen ein besseres und steileres Steigen. Damit ist ratsam, beim Durchschreiten der Fluggeschwindigkeit 105 km/h die Klappen von 15° auf 0° zufahren. Dann kann in 0° Klappenstellung bei 115 km/h weitergestiegen werden, oder bei Durchschreiten der Geschwindigkeit auf -12° gewölbt werden. Dort kann mit 125 km/h sehr gut und effizient gestiegen werden. Richtung wird mit dem Seitensteuer gehalten, indem man in verlängerter Startrichtung einen Bezugspunkt annimmt. Nach dem Abheben Knüppel leicht nachlassen und Fahrt aufholen auf ca. 110 km/h. Im flachen Geradeausflug mit ca. 110 km/h auf Sicherheitshöhe steigen lassen bevor gegebenenfalls der Kurvenflug eingeleitet wird. 4.7. Reiseflug Der Reiseflug soll immer in der Klappenstellung -12° durchgeführt werden. In dieser Stellung weist das Profil den geringsten Widerstand auf, und der Rumpf wird in der günstigsten Richtung angeströmt. Man merkt dies auch sofort beim Umwölben in diese Klappenstellung, das Flugzeug beschleunigt sofort merklich. Der auf der CT eingesetzten Einstellpropeller wir dwerksseitig so eingestellt, dass im horizontalen Reiseflug die maximale Dauer- Drehzahl des Motors von 5500 rpm bei Vollgas gerade nicht überschritten wird. Dennoch ist diese Grenze zu beachten, da klimatische Schwankungen (Temperatur Luftdichte) ein geringfügiges Überschreiten dennoch möglich machen. Ein effizienter Reiseflug findet bei Drehzahlen um 4800 rpm statt. Bei höheren Drehzahlen wird zwar eine höhere Reisefluggeschwindigkeit erreicht, dies erkauft man sich jedoch mit überproportional ansteigendem Kraftstoffverbrauch. Die größte Revision No. 1 Datum: 9. November 2007

Flug- & Wartungshandbuch Muster: CT Baureihe: CTLS Seite: 22 Reichweite kann bei einer verhältnismäßig niedrigen Drehzahl von 4300 rpm erzielt werden. Bei Gefahr von Vergaservereisung ist die Vergaservorwärmung zu ziehen. Das Abbauen eines Eisansatzes erfolgt nicht in wenigen Sekunden. Hierzu ist es erforderlich, die Vorwärmung länger gezogen zu lassen. Vergaservorwärmung aber auf keinen Fall dauerhaft ziehen, da sonst das Gemisch des Motors verfettet und sich an den Zündkerzen Rußablagerungen bilden, was den Motorlauf und die Leistungsabgabe beeinträchtigt. Warnung: Im Start- und Steigflug niemals Vergaservorwärmung setzen, da die Leistungsabgabe des Motors mit Vergaservorwärmung reduziert ist. Während des Reiseflugs ist der Spritverbrauch genau zu verfolgen. Bei eingebautem Dynon EMS besteht die bequeme Möglichkeit, den aktuellen Verbrauch, den Gesamtverbrauch seit Start sowie den verbleibenden Kraftstoffvorrat anzeigen zu lassen. Warnung: Um im Dynon EMS einen akkuraten Kraftstoffverbrauch angezeigt zu bekommen ist es erforderlich, vor dem Start die verfügbare Kraftstoffmenge korrekt einzugeben. Geschieht dies nicht, so bietet dieser Wert keinen Verlass. Es wird auch dringend empfohlen, sich nicht darauf zu verlassen, dass der vorherige Pilot es richtig eingegeben hat. Parallel hierzu ist der Füllstand während des Fluges kontinuierlich über die Füllstandsanzeigen an der Flügelwurzel zu verfolgen. Auch wenn die Ablesegenauigkeit nicht sehr hoch ist, liefern sie doch gerade bei abnehmendem Fülstand eine klare Aussage zur Situation in den Tanks. Warnung: Eine korrekte Anzeige der Füllstandschläuche in den Wurzelrippen ist ausschließlich dann gegeben, wenn die Tragflügel des Flugzeugs exakt waagrecht sind. Warnung: Mit der CT ist es sehr leicht möglich, in einem leichten Seitengleitflug zu fliegen. Dies macht sich in der Flugleistung nur unwesentlich bemerkbar. Es kann aber sehr leicht ein ungleiches Entleeren der Flügeltanks zur Folge haben. In diesem Fall wird empfohlen, den volleren Tank für kurze Zeit leicht nach oben zu bringen. Das kann über die Querruder- Trimmung, falls eingebaut, erfolgen. Nach einigen Minuten Flugzeug wieder in die gerade Lage bringen, Füllstand erneut prpüfen. Er sollte jetzt ausgeglichener sein. 4.8. Kurvenflug Jede Richtungsänderung wird bei der CT koordiniert mit Quer- und Seitenruder geflogen. Dabei wird der Horizont mit dem Höhenruder auf einer Blickhöhe gehalten. Die maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit (je nach Rettungsgerät) darf dabei nicht überschritten werden. Steilkurven, insbesondere in geringen Höhen, sind zu unterlassen. Revision No. 1 Datum: 9. November 2007

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