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Flug- & Wartungshandbuch - pilots 24

Flug- & Wartungshandbuch - pilots 24

Flug- &

Flug- & Wartungshandbuch Muster: CT Baureihe: CTLS Seite: 31 7. SYSTEMBESCHREIBUNGEN UND FUNKTIONEN 7.1. Flugzeugzelle Bei der CTLS handelt es sich um ein Flugzeug in konventioneller Hochdecker- Anordnung. Die Tragflügel sind mit wenigen Griffen abnehmbar gestaltet. Das Abnehmen der Tragflügel ist dennoch nur nach Einweisung durchzuführen, da hierbei auch wesentliche Steuerungselemente und Kraftstoffsysteme angeschlossen werden müssen. Das Höhenleitwerk der CTLS ist als Pendelleitwerk ausgeführt. Zur Verbesserung der Wirksamkeit ist es mit einem Antitab ausgestattet, daß bei Ausschlag der Höhenflosse gleichsinnig angelenkt wird. Dieses Antitab kann über die serienmäßige Höhenruder- Trimmung verstellt werden. Daas Antitab der CTLS ist über eine Faserverbund- Membrane an das Höhenleitwerk angebunden. Diese Anbindung ermöglicht einen aerodynamisch sehr harmonischen Übergang zum Antitab. Das geräumige Cockpit des Flugzeugs ist über zwei große Flügeltüren für Pilot und Passagier bequem zugänglich. Die großzügige Verglasung aus Plexiglas bietet eine für Hochdecker sehr gute Übersicht am Boden und im Flug. Die bei der CTLS neu hinzugekommenen hinteren Seitenfenstern vervollständigen die Übersichtlichkeit. Hinter dem Cockpit befinden sich rechts und links jeweils ein geräumiges Gepäckfach mit serienmäßigen Verzurrpunkten für einfaches Gepäck. Die Gepäckfächer sind alternativ durch seitliche Klappen zum einfachereren Beladen erreichbar. 7.1.1. Aufbauanleitung Linke und Rechte Tragfläche in Holmaussparung bis auf 20 cm einschieben. Bevor die Tragflächen komplett eingeschoben werden, verbinden Sie die Staurohrleitungen sinngemäß und ggf. die Stecker der Positionslichter. Danach werden die Tragflügel bis auf wenige Zentimeter eingesteckt. Jetzt können die Benzinleitungen aufgesteckt und mit einer Schlauchschelle gesichert werden. Beim jetzt anschließenden vollständigen Einstecken der Tragflügel besonders darauf achten, dass die Benzinleitungen nicht eingeklemmt werden. Die Hauptbolzen werden von vorne nach hinten eingesteckt. Nach dem einstecken werden sie von hinten mit Sicherungsschraube und Kappe gesichert. Warnung: Für die strukturelle Integrität des Flugzeugs ist es unabdingbar, dass die Hauptbolzen korrekt verschraubt und gesicht sind. Die Verschraubung verspannt die beiden Holmstummel gegeneinander und trägt somit zu Gesamtfestigkeit des Flugzeugs bei. Jetzt könne die beiden Querruder- Koppelstangen im Cockpit mit den Umlenkhebeln an der jeweilgen Tragflächenseitigen Wurzelrippe verbolzt und mit Stoppmutter geschlossen werden. Warnung: Im Flugzeugbau gilt immer: Bolzen von oben nach unten, also Mutter von unten aufschrauben. Damit wird verhindert, dass im Falle einer verlorenen Mutter der Bolzen aus der Verbindung rutschen kann. Revision No. 1 Datum: 9. November 2007

Flug- & Wartungshandbuch Muster: CT Baureihe: CTLS Seite: 32 Warnung: Immer neue Stopmuttern versenden. Eine Stoppmutter mit Kunststoff- Sicherungsring darf nur einmal verwendet werden, da sie beim zweiten einsatz keine Sicherungswirkung mehr hat. Warnung: Nach dem Verschrauben ist die Verschraubung mit Markierungslack zu sichern. Damit kann bei der Vorflugkontrolle erkannt werden, ob sich die Verschraubung gelockert hat. Nach dem Anschließen der Steuerung muss die Stellung der Querruder überprüft werden. Damit soll ausgeschlossen werden, dass sich bei einem Transport unbeabsichtigt ein geöffneter Anschluss gelöst und verstellt hat. Hierzu sind die Klappen auf -12° zu fahren. Die Querruder sollen in dieser Stellung mit der der Klappen übereinstimmen. Pendelhöhenruder einsetzen und mit zwei Bolzen sichern. Auch hier Bolzen immer von oben nach unten stecken. Das Trimmruder wird über die Steuerstangen unter dem Höhenleitwerk angeschlossen. Warnung: Nach dem Aufbauen muss der Kraftstoffdurchfluss nachgemessen werden. Sihe hierzu die Wartungs- Checkliste im Kapitel 8. 7.1.2. Verwendete Zellenwerkstoffe Die Flugzeugzelle ist aus hochwertigen Faserverbund- Werkstoffen gefertigt, die eine hohe aerodynamische Güte des Flugzeugs bei effizientem Strukturgewicht ermöglichen. Aufgrund der strengen Gewichtsvorschriften für Ultraleichtflugzeuge kommen überwiegend Kohlefaser- und Aramidfaserverstärkungen zum Einsatz. Aufgrund der komplexen Natur des Faserverbundwerkstoff, sowie der erforderlichen Detailkenntnis in den Aufbau der spezifischen Struktur, darf eine Reparatur der Faserverbundstruktur nur von einem qualifizierten Fachbetrieb durchgefürht werden. Aus diesem Grunde findet sich hier auch nur eine generelle Wiedergabe der verwendeten Werkstoffe. Bei einer Beschädigung sind auf jeden Fall detailliertere Informationen beim Hersteller einzuholen. Kohle-, Aramid- und Glasgewebe: diverse Qualitäten Lange & Ritter, Gerlingen Harz und Härter: Larit L 285 Lange & Ritter, Gerlingen Stützstoffe: Rohacell, Airex diverse Güten Lange & Ritter, Gerlingen Schrauben und Bolzen: soweit nicht anders vermerkt Güte 8.8 verzinkt oder Edelstahl nach DIN Norm 7.2. Systeme 7.2.1. Motor Bei dem installierten Motor handelt es sich um den serienmäßigen Motor Rotax 912 ULS. Dieser ist ein Vierzylinder-Viertakt-Otto-Boxer-Motor mit zentraler Nockenwelle - Stoßstangen-OHV und flüssigkeitsgekühlten Zylinderköpfen und Trockensumpf Revision No. 1 Datum: 9. November 2007

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