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Flug- & Wartungshandbuch - pilots 24

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Flug- &

Flug- & Wartungshandbuch Muster: CT Baureihe: CTLS Seite: 35 Die Tanks werden über gekoppelte Leitungen in den äußeren Tankbereichen belüftet. Hierzu befindet sich an der Außenseite der oberen Winglets je ein NACA- Lufteinlass. Die Belüftungsleitung wird in einer Schleife durch den äußeren Tankbereich geführt. Damit wird erreicht, daß bei Schiefstand des Flugzeugs am Boden kein Kraftstoff über die Belüftungsleitungen entweichen kann. Über die Verbindung der beiden Tankbelüftungen wird sichergestellt, dass in beiden Tanks auch bei ungleicher Anströmung der Winglets der gleiche Druck herrscht. An den Tankauslässen befindet sich jeweils ein Grob- schmutzfilter, der bei Inspektionen über die Zugangsöffnung in der Wurzelrippe ausgebaut und gereinigt werden kann. Die Kraftstoffversorgung erfolgt über zwei Fallleitungen in den A- Säulen. Diese sind mit großem Volumen ausgeführt, um auch bei nahezu leeren Tanks im Seitengleitflug ausreichend Kraftstoff für eine sichere Landung zur Verfügung zu stellen. Über ein T- Stück werden die beiden Leitungen zusammengeführt. Im Anschluss an den Kraftstoff- Feinfilter befindet sich der Kraftstoff- Absperrhahn, direkt vor der Durchführung durch den Motorspant. In der Durchführung befindet sich der Kraftstoff- Durchflusssensor mit dem zugehörigen Pulsationsdämpfer. Dieser sitzt bereits im Moorraum. Vom dort fließt der Kraftstoff in den Gascolator, in dem nochmals ein Feinfilter eingebaut ist. Der Gascolator stellt die tiefste Stelle im Kraftstoffsystem dar und über ein Drainventil verfügt. Hier ist nach jeder Betankung, und vor jedem ersten Flug am Tag ggf vorhandenes Wasser abzuscheiden. Aus dem Gascolator bedient sich der Motor über die Kraftstoffpumpe. Diese fördert den Kraftstoff zu den Vergasern. Überschüssiger Kraftstoff wird zurück in den Gascolator gepumpt. Das Prinzip der Kraftstoffanlage ist in der folgenden Skizze dargestellt. Einfüllstutzen Belüftung Belüftung Einfüllstutzen NACA Einlass Belüftung Tank Innenbereich Innenbereich Belüftung Tank zur Tankbelüftung Verbindung Tankbelüftung links / rechts Tragflügel links Kraftstoffpumpe Vergaser Gascolator Drain- Ventil Rückfluss- Klappe A- Säule links Durchflussmesser Pulsationsdämpfer Motorspant Rückfluss- Klappe A- Säule rechts Kraftstofffilter Kraftstoffhahn Tragflügel rechts NACA Einlass Zur Tankbelüftung Revision No. 1 Datum: 9. November 2007 X

Flug- & Wartungshandbuch Muster: CT Baureihe: CTLS Seite: 36 7.2.4. Elektrische Anlage Grundlage für die Auslegung der elektrischen Anlage sind die Anforderungen ASTM F2245 (Bauvorschrift für LSA- Flugzeuge) für Nachtflug. Zum einsatz kommen nur hochwertige Kabel, deren Querschnitte und Isolation die geltenden Liftfahrtanforderungen erfüllt. Basis für die elektrische Anlage ist eine Blei- Gel- Batterie mit 12V und 7 Ah Kapaiztät. Diese wird über den im Motorengehäuse integrierten Gleichtromgenerator mit maximal 250 Watt Leistung geladen. Die Stromverteilung erfolgt über einen gemeinsamen Leistungsbus, an dem direkt die Sicherungen / Unterbrecher der einzelnen gerätegruppen hängen. Die Weiterleitung erfolgt – je nach Bedarf über einen Schalter – an die Verbraucher. Die Massen werden wiederum über einen Massebus zur Batterie zurückgeleitet. Dabei ist die Avionik- Masse strikt von der generellen Flugzeugmasse getrennt, um störende Interferenzen zu vermeiden. Über den generellen Aufbau gibt das folgende Bolckschaltbild Auskunft. Blockdiagramm Erkennbar sind hier auch die Kopplungen der Datenleitungen zwischen den einzelnen Geräten des Flugzeugs. 7.2.5. Fahrwerk und Bremsen Das Hauptfahrwerk der CTLS ist als Faserverbund- Schwinge dargestellt. Die Faserverbundschwinge sorgt für ein harmonisches Federverhalten bei gleichzeitiger guter Dämpfung. Die zwei getrennten Schwingen (links / rechts) werden in einer Führung im Rumpf gehalten. Die Führung sitzt im Hauptspant des Rumpfes und leitet die Landelasten von dort in die Struktur weiter. Am oberen Ende sind die Schwingen mit zwei Bolzen befestgt. Am Rumpfdurchtritt befindet sich eine Klemmung, in der die Schwinge mit einer dünnen Lage Gummi abgepolstert gehalten wird. Der Rumpfdurchtritt ist mit einer aerodynamisch optimierten Anformung verkleidet. Zur Befestigung der Haupträder ist am unteren ende des Fahrwerks ein Achsstummel gegengeschraubt. Auf diesem sitzen die Haupträder mit ihren Bremsanlagen. Die Haupträder sind mit abnehmbaren Radschuhen verkleidet. Die Haupträder der CLS sind mit hydraulischen Scheibenbremsen versehen, die über einen gmeinsamen Hebel im Cockpit bedient werden. Die Bremsleitungen sind mit einem Fasergewebe ummantelt. Die Anschlüsse sind fest auf die Leitungen aufgequetscht. Beide Umstände sorgen für eine hohe Leitungssteifigkeit und Festigkeit bei geichzeitig geringem Gewicht. Damit lässt sich die Bremswirkung der CT sehr gut dowieren. Durch Absperren des Rücklaufs können die Bremsen festgestellt werden. Der Absperrhebel hierfür befindet sich auf der Mittelkonsole im Cockpit, direkt hinter dem Gasquadranten. Der Bediengriff kann vor demBetötigen der Bremse geschlossen werden. Übe ein Rückschlagventil können die Bremsen dann noch einmalig betätigt Revision No. 1 Datum: 9. November 2007

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