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Flug- & Wartungshandbuch - pilots 24

Flug- & Wartungshandbuch - pilots 24

Flug- &

Flug- & Wartungshandbuch Muster: CT Baureihe: CTLS Seite: 39 Vom Misher gehen Steuerstangen hinter dem Hauptspant nach oben, wo über eine Torsionswelle mit Koppelstange die zugehörigen Umlenkhebel an der Tragflächen- Wurzelrippe angesteuert werden. Die folgende Darstellung zeigt die Querrudersteuerung (Orange) und die Klappensteuerung (Türkis) im Rumpf mit Mischer und mit Anschluss an die Tragflügel. Die Querrudersteuerung verfügt über eine Rückstellfeder, mit der harmonischere Kraftverläufe erreicht werden. Diese Federn sind an der Rückseite des Hauptspantes angebracht und greifen in den Mischer ein. 7.3.6. Querruder-Trimmung Die Querruder-Trimmung wird durch ein Trimmrad mitten auf dem Tunnel zwischen Pilot und Co-Pilot betätigt. Ein Drehen des Trimmrades nach rechts steuert die Querlage nach rechts - ein Drehen nach links bewirkt eine Veränderung der Querlage nach links. Dabe nimmt die Querrudertrimmung Einfluss auf die Rückstellfedern in der Querrudersteuerung. Aufgrund der Kinematik der Trimmung ist es normal, dass die Trimmung in eine Richtung strammer läuft als in die andere, da sie die Vorspannung von einer der beiden Federn verändert. 7.3.7. Landeklappen Die Landeklappen werden über einen elektrischen Spindelmotor angetrieben. Die Betätigung erfolgt über die Klappensteuerung im unteren Panel am Instrumentenbrett. Dabei wird die gewünschte Klappenstellung über einen Drehschalter vorgewählt. Während der Antrieb die gewünschte Klappenstellung anfährt, blinkt die Stellungsanzeige. Ist der Sollwert erreicht, wird die Klappenstellung fest angezeigt. Es stehen die Stufen –12°, +0°, +15°, +30° und +35° zur Auswahl. Revision No. 1 Datum: 9. November 2007

Flug- & Wartungshandbuch Muster: CT Baureihe: CTLS Seite: 40 Der Spindelantrieb befindet sich im Mischer hinter dem Haptspant, im Gepäckfach des Flugzeugs. Er greift in die Mischersteuerung ein, von der aus die Klappen über Schubstangen angetrieben werden. Die beiden Klappen sind mit einem Torsionsrohr im Rumpf direkt verbunden. Damit ist sichergestellt, dass sie immer symmetrisch ausgefahren werden. Warnung: Für jede Klappenstellung sind gesonderet Maximalfluggeschwindigkeiten definiert. Diese sind vom Piloten zu beachten, um das Flugzeug und die Steuerung nicht zu überlasten. Der Klappenantrieb verfügt über eine interne Überlastsicherung. Damit wird ein Ausfahren der Klappen bei deutlich überhöhter Geschwindigkeit vermieden, ohne die Struktur zu nachhaltig zu überlasten. Sollte beim Ausfahren der Klappen die Anzeige dauerhaft blinken, sollte zunächst die Fahrt etwas reduziert werden. Fahren die Klappen dann, hatte die interne Überlastsicherung eingegriffen. Sollte die Ausfahrgeschwindigkeit unter der im Handbuch festgelegten Maximalfluggeschwindigkeit für die Klappenstellung liegen, sollte die nächste FlightDesign Servicestelle kontaktiert werden. Direkt neben der Klappensteuerung im Instrumentenbrett sitzt die Sicherung der Klappensteuerung. Bei kontinuierlicher Überlastung kann diese auslösen. Da es sich um eine thermische Sicherung handelt, kann es ein wenig dauern, bis sich diese wieder einrasten lässt. Es sei hier ebenfalls darauf hingewiesen, dass sich die CT im Zweifel in allen Klappenstellungen sicher fliegen und auch landen lässt. Mehr hierzu im Kapitel 3 – Notverfahren. 7.3.8. Seitenruder-Trimmung Die Seitenruder-Trimmung wird durch das Trimmrad an der Rückwand zwischen Pilot und Co-Pilot, unterhalb des Rettungsgerätegriffs betätigt. Ein Drehen des Trimmrades nach rechts steuert die Flugzeugnase nach rechts - ein Drehen nach links steuert die Flugzeugnase nach links. Dabei greift die Seitenrudertrimmung direkt in die Seilsteuerung des Seitenruders ein. 7.3.9. Rettungssystem Die CT wird in allen Ländern mit ballistischem Gesamtrettungsgerät der Firma BRS ausgeliefert, es sei denn, es ist vom Gesetzgeber ausdrücklich untersagt (beispielsweise in England). Die Bedienung des Gesamtrettungsgeräts ist ausführlich im Kapitel 3 – Notverfahren beschrieben und soll hier nicht wiederholt werden. Warnung: Bei dem Rettungsgerät handelt es sich um einen sehr wesentlichen Sicherheitsbaustein Ihres Flugzeugs. Auch wenn davon ausgegangen wird, das Rettungsgerät hoffentlich niemals einsetzen zu müssen, ist es absolut erforderlich, sich den Gebrauch des Geräts und die damit verbundenen, sehr einfachen Abläufe immer wieder vor Auge zu führen. Es rentiert sich auch, sich auf der Homepage des Rettungsgeräteherstellers zur Verfügung gestellte Videos zu erfolgreichen Auslösungen – teilweise reale Rettungsfälle aus dem Revision No. 1 Datum: 9. November 2007

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