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Flug- & Wartungshandbuch - pilots 24

Flug- & Wartungshandbuch - pilots 24

Flug- &

Flug- & Wartungshandbuch Muster: CT Baureihe: CTLS Seite: 47 8. WARTUNGEN, SERVICE, REPARATUREN Warnung: Bei allen Service und Reparaturarbeiten ist auf die korrekte Sicherung des Rettungsgerätes zu achten, um eine unbeabsichtigte Fehlauslösung zu verhindern (Versplintung am Auslösehebel zwischen den Sitzen). 8.1. Aufbocken Um das Flugzeug aufzubocken, gibt es mehrere Möglichkeiten. Generell ist hierbei das Flugzeug gegen Wegrollen mit den am Boden verbleibenden Rädern durch Bremsen und Unterlegkeile zu sichern. Für Arbeiten an einem Hauptrad wird zunächst die Radverkleidung entfernt. Dann wird das Flugzeug auf der zu bearbeitenden Seite angehoben. Hierzu greift ein Helfer im Bereich der Verzurrpunkte am Tragflügel unter den Holm (= exakt an der Stelle des Verzurrpunktes) und hebt den Tragflügel leicht an. Sobald das Rad frei ist, wird das untere Ende der Fahrwerksschwinge mit einem Holzklotz unterlegt. Das Rad kann jetzt demontiert werden. Für Arbeiten am Bugrad bleibt das Flugzeug auf den Haupträdern stehen. Unter Zuhilfenahme des Verzurrgurtes für das Rumpfheck und einem Ballast (idealerweise ein mit Wasser gefüllter Kanister) wird das Heck heruntergebunden, bis das Bugfahrwerk frei vom Boden ist. Alternativ kann auch der Rumpf exakt unter dem Motorspant mit einem mit weichem Polster (Kissen) abgedämpften Bock unterlegt werden. Muss das Flugzeug ganz aufgebockt werden, so kann es vorne am Motorspant wie oben beschrieben aufgebockt werden. Zudem kann es dann am Hauptspant, genau zwischen den Hauptfahrwerksbeinen mit einem weichen, breiten, angeformten Unterstellbock gestützt werden. In diesem Fall sind die beiden Tragflächen durch weiche Unterstellböcke gegen absinken zu sichern. Warnung: Das komplette Aufbocken des Flugzeugs muss mit besonderer Vorsicht geschehen. Die Rumpfstruktur nur mit einem empfindlichen und leichten Faserverbund- Sandwich gebaut. Entsprechend flächig muss der Auflagedruck aufgebracht werden. Zudem besteht beim vollständigen Aufbocken die Möglichkeit, dass der Rumpf auf den Auflageböcken seitlich etwas rollt. 8.2. Sicherung beim Straßentransport Das Flugzeug ist nicht für ein standardmäßiges Auf- und Abrüsten konzipiert. Sollte es dennoch einmal auf der Straße transportiert werden, so kann dies auf einem großen Flach- Anhänger mit Verzurrpunkten, oder in einem Kasten- LKW mit Hubrampe, wie er für Möbeltransporte bekannt ist, erfolgen. Der Rumpf wird auf seinen Rädern stehend transportiert. Dazu werden die Rabverkleidungen abgenommen. Die Haupträder werden mit Spanngurten gegen Verrollen nach vorne / hinten gesichert. Die Lagerung des Bugrades wird mit einem Spanngurt nach vorne / unten gespannt. Das Flugzeugheck wird dann mit einem Spanngurt nach unten / hinten gespannt. Durch den Holmtunnel wird ein Spanngurt Revision No. 1 Datum: 9. November 2007

Flug- & Wartungshandbuch Muster: CT Baureihe: CTLS Seite: 48 gelegt, der links und rechts neben dem Flugzeug an der Ladefläche verspannt wird. Bei allen Punkte ist darauf zu achten, dass die Gurte nicht am Lack scheuern oder die Struktur eindrücken. Die Tragflächen werden auf der Nase stehend in gut gepolsterte Flügekböcke (Holzkonstruktion) eingelegt. Sie können mit Sanngurten, die durch den Klappensalt greifen, an die Ladefläche gespannt werden. Die Flügel sind mit weiteren Spanngurten gegen Verrutschen in Spannweitenrichtung zu sichern. Die Klappen sind volständig gegen Bewegung zu sichern. Das kann mit einem stabilen Klebeband (Gewebe- Klebeband oder Paketband) erfolgen. Warnung: Jeder Segelflieger weiß, die meisten Beschädigungen erleidet das Flugzeug beim Straßentransport. Entsprechend ist die Verladung gerade eines solchen Flugzeugs sorgfältig durchzuführen. Beim Fahren ist das Flugzeug dynamischen Belastungen ausgesetzt, die schnell dazu führen, dass sich Verspannungen lösen können. Die Ladung ist demnach immer in alle Richtungen (auch nach oben!) so zu sichern, dass sie nicht schwingen kann. 8.3. Wartung Rettungsgerät Für das Rettungsgerät sind die nur die Packintervalle des Schirms, und die Tauschintervalle der Raketen zu beachten. Diese sind im Handbuch des Rettungsgeräts festgeschrieben. Zum Ausbau des Rettungsgerätes ist eine autorisierte Werkstatt hinzuzuziehen. Je nach landesspezifischen Vorgaben ist zum Umgang mit den Raketen eine spezielle Genehmigung erforderlich. Revision No. 1 Datum: 9. November 2007

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