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Schriftenreihe des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik Nr. 7

Schriftenreihe des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik Nr. 7

Systemabgrenzung dar.

Systemabgrenzung dar. Dabei werden materialflussbezogene und informationslogistische Prozesse visualisiert. Die folgende Abbildung zeigt die prozessbezogene Systemabgrenzung des KTAK-Konzeptes. Informationsverarbeitung, Administration, Disposition Versender Abbildung 31: Systemabgrenzung KTAK-Konzept 272 Die Grenzen des güterlogistischen KTAK-Systems werden durch den physischen Systemeintritt und -austritt des transportierenden Gutes definiert. Während der Systemeintritt durch die Sendungsübernahme bestimmt wird, definiert die Sendungsübergabe den Systemaustritt. In anderen Worten sind die Systemgrenzen am Anfang und am Ende des persönlichen Kontaktes zwischen dem Leistungserbringer und der Sendung. Die informationslogistische Systemabgrenzung muss dabei nicht, wie in Abbildung 31 dargestellt, mit den güterlogistischen Schnittstellen ident sein. Aus informationslogistischer Sicht ist relevant wann die leistungsprozessbezogenen Daten genutzt werden. Bezogen auf das KTAK-Konzept kann eine der Leistungserbringung vorauseilende Datennutzung durch die Planungs- oder Dispositionsprozesse festgestellt werden. Eine ex-post-Datennutzung erfolgt durch die Übermittlung des Liefernachweises oder durch die Leistungsabrechnung. 273 Aufbauend auf diese Systemabgrenzung können nun in den nächsten Schritten die Prozessanalyse und Prozessdokumentation durchgeführt werden. Die Methode der „ereignisgesteuerten Prozesskette“ (EPK) erweist sich dabei als geeignet, da dadurch die Prozessabläufe von Haupt- und/oder Teilprozessen in zeitlich-logischen Abhängigkeiten aufbereitet werden können. Die EPK-Methode bildet durch die Kombination von Ereignissen und Funktionen eine Funktionsablauffolge und bietet dadurch eine praktische Möglichkeit, raumzeitliche Zustandsänderungen eines Objektes darzustellen. 274 Im ersten Schritt werden die Hauptprozesse in einen 272 Eigene Abbildung in Anlehnung an Kaupp, Martin (1997), S. 48 273 vgl. Kaupp, Martin (1997), S. 47ff 274 vgl. Kaupp, Martin (1997), S. 53f Informationsverarbeitung, Administration, Disposition Abholung Transport Zustellung Empfänger Informationslogistische Systemabgrenzung Güterlogistische Systemabgrenzung 90

Transport-, Umschlag- und Verwaltungsbereich unterteilt. Diese Unterteilung soll dann in weiterer Folge als Basis für eine detaillierte Beschreibung der Prozesse dienen, welche durch die Bestimmung der Teilprozesse erfolgen wird. Abbildung 32: Hauptprozesse KTAK-Konzept 275 Die Darstellungsform als Prozesskette zeigt, dass einzelne Leistungsprozesse in mehreren Phasen vorkommen können. So können die Leerfahrt zur Ladestelle und die beladene Fahrt zum Empfänger zu einem Hauptprozess (HP2) sowie die Belade- und Entladetätigkeit zu einem weiteren Hauptprozess (HP3) zusammengefasst werden. Da der Hauptprozess HP2 bereits durch alle relevanten Prozessergebnisse beschrieben wird, ist eine Untergliederung in diesem Fall nicht erforderlich. 276 Deshalb wird auch im Folgenden auf eine detaillierte Darstellung des Hauptprozesses HP2 verzichtet. Für die restlichen Hauptprozesse (HP1, HP3, HP4) erfolgt nun eine Beschreibung dieser Teilprozesse. Bevor jedoch auf die detaillierte Dokumentation eingegangen werden kann, ist es notwendig, die Begrifflichkeiten der Elemente zu erläutern, die dafür benötigt werden. Die folgende Abbildung 33 gibt einen Überblick über die verwendete Symbolik. 275 Eigene Abbildung in Anlehnung an Kaupp, Martin (1997), S. 53 276 vgl. Kaupp, Martin (1997), S. 59 HP 1 Admin. Transportvorbereitung HP 2 Fahrt / Transport HP 3 Beladung beim Absender HP 2 Fahrt / Transport HP 3 Entladung beim Empfänger HP 4 Admin. Transportnachbereitung 91

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