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Schriftenreihe des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik Nr. 7

Schriftenreihe des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik Nr. 7

• Die

• Die Kleintransporteure führen täglich mehr als 100.000 Transporte im Großraum Wien durch. • Jährlich sind das 25 Mio. Lieferungen. • Im Kleintransportgewerbe sind über 2.000 Mitarbeiter beschäftigt. • Der Umsatz liegt zwischen € 40 und 60 Mio. pro Jahr. 17 Aufgrund dieser Kennzahlen kann bereits festgestellt werden, dass sich die Wiener Kleintransporteure eng in die Struktur der Gebietslogistik des Wiener Wirtschaftsverkehrs verflechtet haben. Aufgrund der guten Ortskunde, der effizienten Tourenplanung und des Bündelungspotentials konnten die Wiener Kleintransporteure ein eigenes Marktsegment erschließen. 18 Aber auch durch ihr flexibles Leistungsangebot können die Kleintransporteure Marksegmente besetzen, die von großen Frächtern nicht abgedeckt werden können. Dabei kann der Tatsache, dass die Kleintransporteure die Abhol- und Zustelltätigkeiten effizienter erledigen als konkurrierende Transportdienstleister, eine ganz besondere Bedeutung zugemessen werden. 19 Ein weiterer Trend, der eine positive Entwicklung in diesem Segment prognostizieren lässt, stellt die wachsende Bedeutung des nicht-stationären Handels und die dadurch erforderlich werdenden Hauszustellungen dar. 20 Die vom Marktforschungsinstitut GfK Austria veröffentlichten Daten über die Umsatzzahlen im nicht-stationären Handel weisen in den Jahren 2001 bis 2006 einen Umsatzwachstum von mehr als 300% auf. 21 Der Netto-Jahresumsatz des österreichischen Internet- Einzelhandels wurde im Jahr 2006 mit € 614 Mio. beziffert. 22 17 vgl. Firmenwagen (2008), S. 60/Tree, August (2008a), o.S. 18 vgl. Firmenwagen (2008), S. 60 19 vgl. Tree, August (2008b), o.S. 20 vgl. Fachgruppe Wien der Kleintransportunternehmungen (2008b), o.S. 21 vgl. Schediwy Tobias (2007), S. 27 22 vgl. Voithofer, Peter (2007), S. 28 12

Auf Basis der Studienergebnisse von Rauscher und Stürzenbecher können die Kunden der Wiener Kleintransporteure wie folgt segmentiert werden: 23 • Handel (20%) • KEP-Dienstleister (16%) • Gewerbe (13%) • Funkzentralen (10%) • andere Speditionen (10%) • Privatpersonen ( 9%) • Bank/Versicherungen ( 7%) • Industrie ( 5%) • Sonstige wie, (20%) sonstige Freiberufliche, sonstige Private, Öffentliche Institutionen, Gesundheitswesen, Tourismuswirtschaft. Die Lieferleistung der Wiener Kleintransporteure beschränkt sich dabei nicht nur auf den Transport von Dokumenten, Lebens- und Arzneimitteln, Werbematerialien, Geräten und Möbeln, sowie Gefahrengut und Zeitungen, sondern auf eine Vielzahl von weiteren „Value-Added-Services“, auf die noch im Laufe dieser Arbeit eingegangen wird. 24 2.2. Die Umweltökonomie Um eine allgemeine Basis für die umweltökonomischen Begriffsbestimmungen bilden und in weiterer Folge das Konzept der nachhaltigen Entwicklung besser beschreiben zu können, wird zuerst auf die Begrifflichkeiten und Abgrenzungen der Umweltökonomie eingegangen. Obwohl wesentliche Faktoren, die in eine Ökonomie einfließen, aus der „Umwelt“ stammen, wurden diese Umweltgüter in der ökonomischen Betrachtung lange nicht berücksichtigt. Der Grund dafür lag in der Fehleinschätzung dieser Ressourcen. So herrschte bis in die 1960er Jahre die Annahme, dass diese „freien“ Güter ausreichend verfügbar wären. Durch den wachsenden Wohlstand in den 1960er Jahren änderte sich diese Meinung, da einerseits aufgrund erhöhter gesamtwirtschaftlicher Produktionsleistung die Umwelt verstärkt belastet wurde und andererseits die Ansprüche auf eine bessere Umweltqualität stiegen. Dadurch wurde die Knappheit 23 vgl. vgl. Rauscher, Robert/Stürzenbecher, Sascha (2008), S. 25 24 vgl. Tree, August (2008b), o.S. 13

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