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Schriftenreihe des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik Nr. 7

Schriftenreihe des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik Nr. 7

ökonomischen,

ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit kann mit dem Drei-Säulen- Modell beschrieben werden. Als eine für die nachhaltige Entwicklung wichtige Initiative, die aus der Deklaration von Rio entstanden ist, wäre die Agenda 21 zu erwähnen. Der Begriff „Agenda“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „was zu tun ist“. Die Zahl 21 steht für das 21. Jahrhundert. Die Agenda 21 ist ein Aktionsplan zur Verwirklichung einer nachhaltigen Entwicklung im 21. Jahrhundert durch die Verpflichtung der Vertragsparteien zur Durchführung der nachhaltigen Umwelt- und Wirtschaftspolitik auf nationaler und globaler Ebene. Zusätzlich forderten die Vereinten Nationen in der Agenda 21 Städte, Gemeinden und andere kommunale Einrichtungen auf, einen Meinungsaustausch mit ihren Einwohnern einzugehen und eine Lokale Agenda 21 zu erarbeiten. Die Verpflichtung zur Einrichtung einer Lokalen Agenda 21 wird im Kapitel 28.3 der Agenda 21 beschrieben: „28.3. Each local authority should enter into a dialogue with its citizens, local organizations and private enterprises and adopt "a local Agenda 21". Through consultation and consensus-building, local authorities would learn from citizens and from local, civic, community, business and industrial organizations and acquire the information needed for formulating the best strategies. The process of consultation would increase household awareness of sustainable development issues. Local authority programmes, policies, laws and regulations to achieve Agenda 21 objectives would be assessed and modified, based on local programmes adopted. Strategies could also be used in supporting proposals for local, national, regional and international funding “ 55 55 UN (1992), o.S. 20

Aus dieser Definition können drei Hauptzielgruppen identifiziert werden, deren Handlungsspielraum in einer Ursache-Wirkungs-Beziehung mit den strategischen Zielen der Agenda 21 stehen: • Die Gemeinde Die Unterzielgruppen der Gemeinden beinhalten die Bereiche Kommunalverwaltung und Kommunalpolitik. Aufgabe der Kommunalverwaltung ist es, diese nachhaltig auszurichten und dabei die Wirtschaftskreisläufe zu stärken. Durch die Vergabe von Subventionen für Projekte mit einer nachhaltigen Zielsetzung oder Raumordnung kann die Kommunalpolitik die nachhaltige Entwicklung fördern. 56 • Die Wirtschaft In dieser Hauptzielgruppe werden alle Aktivitäten in den land- und forstwirtschaftlichen Betrieben, sowie jene des Produktions- und Dienstleistungsbereiches erfasst. Die Ressourceneffizienz bildet hier das oberste Ziel. Die Reduktion des Ressourcenverbrauchs wird durch die Erkennung und Verbesserung der Ressourceneffizienz erfüllt. 57 • Die (engagierten) Bürger Der Bürger wird in diesem Zusammenhang als wichtiger Multiplikator im Bewusstseinsbildungsprozess angesehen. Nur durch die Akzeptanz und Verinnerlichung des „nachhaltigen Spirits“ kann ein Projekt erfolgreich umgesetzt werden. 58 Diese Unterteilung in drei Hauptzielgruppen wird (wenn auch in einer etwas abgeänderten Form) im Kapitel 6 zur besseren Darstellung der Unterziele des KTAK- Projektes verwendet. 56 vgl. Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (2002), o.S. 57 vgl. Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (2002), o.S. 58 vgl. Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (2002), o.S. 21

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