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Schriftenreihe des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik Nr. 7

Schriftenreihe des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik Nr. 7

Prozent (%) [1995 =

Prozent (%) [1995 = 100%] 140,0 135,0 130,0 125,0 120,0 115,0 110,0 105,0 100,0 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 Abbildung 8: Transport Growth EU27 84 Die Transportelastizität beschreibt das Verhältnis zwischen Verkehrsentwicklung und Entwicklung des BIPs und wird durch folgende Formel ausgedrückt: Transportelastizität = Personenverkehr (pkm) Güterverkehr (tkm) BIP (konstanter Basispreis aus 1995) In Worten bedeutet das: Bei einer Transportelastizität „größer als eins“ wächst die Verkehrsleistung stärker als das reale BIP (in Abbildung 8 der Güterverkehr). Bei einer Transportelastizität „kleiner als eins“ ist die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts größer als die Verkehrsentwicklung (in Abbildung 8 der Personenverkehr). 85 Aufgrund der „verkehrssektorexternen“ Bestimmungsgrößen muss der Erfolg dieser beiden Maßnahmen kritisch betrachtet werden. 86 Im Gegensatz zu den ersten beiden Maßnahmen, wird der Bereich der Verkehrsoptimierung und Verkehrsverlagerung auf ihre Zielerfüllung optimistischer beurteilt. Eine Veränderung des „Modal Splits“ kann ein zielführendes Instrument sein, wenn Verkehrsträger eingesetzt werden, die hohe Kapazitätsreserven und geringe 84 vgl. European Commission (2008), S. 98 85 vgl. Kummer, Sebastian (2006), S. 58 86 vgl. Kummer, Sebastian (2006), S. 41 Wachstumsraten EU27 (1995- 2006) Beobachtungszeitraum relative Veränderung der Verkehrsleistung [% Tonnenkilometer] Relative Veränderung des realen BIP [Geldeinheiten] 28

Umweltbeeinträchtigungen aufweisen. Ein Beispiel dafür ist die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene. 87 Die folgenden Kennzahlen des Straßengüterverkehrs dienen als Basis für die spätere Behandlung der Problemfelder. Im Hinblick auf den Problemschwerpunkt dieser Arbeit beziehen sich die Daten hauptsächlich auf den innerstädtischen Verkehr in Wien. Die Basisdaten des allgemeinen Straßengüterverkehrs werden um die Zahlen der Kleintransporteure ergänzt. Damit soll einerseits ein Gesamtüberblick über den innerstädtischen Verkehr und andererseits eine genaue Betrachtung des Segments der Kleintransporteure gewährleistet werden. Transportierte Gewicht (in Tonnen) 14.000.000 12.000.000 10.000.000 8.000.000 6.000.000 4.000.000 2.000.000 0 9.610.395 9.945.371 12.378.115 11.853.444 12.044.147 13.255.094 Abbildung 9: Das Straßengüterverkehrsaufkommen in Wien 88 Wie aus Abbildung 9 erkennbar wird, ist der Straßengüterverkehr im Inland (Wien- Wien, AT-Wien, Wien-AT), im Gegensatz zum ausländischen Verkehr (Ausland-Wien, Wien-Ausland), gestiegen. Während der Inlandsverkehr in den Betrachtungsperioden ein Wachstum von 17,60% aufweist, ist der Auslandsverkehr mit -13,75% rückläufig. Der innerstädtische Transport (Wien-Wien) hat mit 28,80% in den Jahren von 2004 bis 2006 das stärkste Wachstum verzeichnet. Die bundesländerübergreifenden Strecken (AT-Wien, Wien-AT) können mit jeweils über 13 Mio. Tonnen als die verkehrsstärksten erkannt werden. Diese hohen Tonnagen weisen auf eine starke Verflechtung der Bundesländer – im Speziellen mit den angrenzenden Bundesländern wie 87 vgl. Kummer, Sebastian (2006), S. 41 88 vgl. STATISTIK AUSTRIA (2004-2006), o.S. Transportaufkommen im Straßengüterverkehr (2004 - 2006) 11.430.451 11.220.588 13.042.209 1.128.486 958.757 972.033 2004 2005 2006 Wien-Wien AT-Wien Wien-AT Ausland-Wien Wien-Ausland 519.806 419.711 449.691 Verkehrsstrecken 29

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