Aufrufe
vor 5 Jahren

Schriftenreihe des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik Nr. 7

Schriftenreihe des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik Nr. 7

kann seit diesem

kann seit diesem Zeitpunkt ein Rückgang festgestellt werden. Heutige Messaufzeichnungen zeigen ein Prozent der damaligen Werte an. Begründet wird dieser Rückgang durch die verbesserte Technik und daraus folgend durch die effizientere Verbrennung der Treibstoffe 170 Der Trend zur Reduktion von Kohlenmonoxid kann mit der Darstellung der Wiener Messwerte, wie die Abbildung 23 zeigt, bestätigt werden. Messwerte Kohlenmonoxid (µg/m3) 2,5 2,26 Abbildung 23: Kohlenmonoxid Werte in Wien (2000 - 2008) 171 Ein weiterer Schadstoff aus der Gruppe der Kohlenstoffoxide ist das Kohlenstoffdioxid (CO2). Ähnlich wie Kohlenmonoxid entsteht das Kohlenstoffdioxid durch Oxidation von kohlenstoffhaltigen Substanzen. 172 Da dieses Gas nachweislich den Treibhauseffekt und dadurch den Klimawandel beeinflusst, wird es auch als Treibhausgas bezeichnet. Zu den Treibhausgasen können neben dem Kohlenstoffdioxid auch das Methan (CH4), das Lachgas (N2O) und die fluorierten Treibhausgase (F-Gase) gezählt werden. Da die Treibhausgase jedoch zu 99% aus Kohlenstoffdioxid bestehen, sind die restlichen Schadstoffe vernachlässigbar gering. Im Zusammenhang mit dem Verkehr kann das Kohlenstoffdioxid als kritischer Ausstoß betrachtet werden, was auch durch die Darstellung der Kohlenstoffdioxid-Äquivalenten-Werte in der folgenden Abbildung 24 ersichtlich wird. 173 Mit der Zuordnung der Werte zu den Emissionsverursachern wird ersichtlich, dass der Verkehr gegenwärtig, nach der Industrie und dem produzierendem Gewerbe, der zweitgrößte Verursacher von Kohlenstoffdioxid ist. Weiters muss kritisch 170 vgl. Zehle, Ines (1997), S. 22f 171 vgl. Umweltschutzabteilung der Stadt Wien (2000 – 2008), o.S. 172 vgl. Zehle, Ines (1997), S. 23 173 vgl. Umweltbundesamt (2008e), o.S. 2 1,5 1 0,5 0 Kohlenmonoxid Maximale Messwerte in Wien (2000 - 2008) 2 1,9 1,6 1,5 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 1,4 1,1 1,2 0,9 Messwerte (µg/m3) Messung erfolgte jeweils im April Beobachtungszeitraum 54

angemerkt werden, dass der Verkehr über einen Zeitraum von sechs Jahren mit 82,93% das höchste Wachstum aufgewiesen hat. Abbildung 24: Treibhausemissionsentwicklung in Österreich 174 Der Vollständigkeit halber sollte aber auch berücksichtigt werden, dass sich die Treibhausgasemissionen im Jahr 2006 gegenüber dem Vorjahr um 2,3% reduziert haben. 175 Der Rückgang dieser Emissionen kann mit der ab Oktober 2005 in Kraft getretenen Substitutionsverpflichtung, welche die Verwendung von Biokraftstoffen vorschreibt, und durch die Reduktion des Kraftstoffverbrauchs im Allgemeinen erklärt werden. 176 Werte in Mio.t CO2 100,00 90,00 80,00 70,00 60,00 50,00 40,00 30,00 20,00 10,00 0,00 Aufgrund epidemiologischer und toxikologischer Untersuchungen konnten in jüngster Zeit die negativen Auswirkungen von Feinstaub (TSP, PM10 und PM2,5) festgestellt und bestätigt werden. 177 Die Erkenntnisse über die gesundheitsschädlichen Folgen des Feinstaubs haben zu einer Sensibilisierung in Bezug auf dieses Thema in der Luftreinhaltepolitik geführt. 178 Im Gegensatz zu den bereits behandelten Schadstoffen, kann der Feinstaub nicht durch definierte Substanzen beschrieben werden, da das Feinstaubgemisch hinsichtlich der Inhaltsstoffe und der Größenverteilung sehr vielfältig ist. Deshalb erfolgt eine Systematisierung des Feinstaubs in den Gesamtstaub (TSP) 174 vgl. Umweltbundesamt (2008d), o.S. 175 vgl. Anderl, Michael et al. (2008), S. 8 176 vgl. Anderl, Michael et al. (2008), S. 87 177 vgl. WHO (2005), S. 2ff 178 vgl. Anderl, Michael et al.(2008), S. 17 Treibhausemissionsentwicklung 1990 - 2006 15,42 15,08 13,84 12,71 22,12 79,17 + 82,93% 12,88 14,18 15,51 23,25 25,28 Treibhausemissionen 1990 Treibhausemissionen 2006 91,09 Sonstige (Landwirtschaft, Abfallwirtschaft und Sonstige Emissionen) Raumwärme und sonstiger Kleinverbrauch Energieaufbringung Verkehr Industrie und produzierendes Gewerbe 55

Bordbuch - Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik
Broschüre Offshore Windenergie Logistik - Institut für ...
Kapitel 7: Logistik und Forschungsplattformen - AWI
Offshore Windenergie - Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik
AMATRAK Flyer - Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik
Untitled - Institut für Verkehrsplanung und Logistik der TU Hamburg ...
Working Paper - Institut für Verkehrsplanung und Logistik der TU ...
Working Paper - Institut für Verkehrsplanung und Logistik der TU ...
ISL Jahresbericht 2007 - Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik
Binnen_Land - Institut für Verkehrsplanung und Logistik der TU ...
Working Paper - Institut für Verkehrsplanung und Logistik der TU ...
Working Paper - Institut für Verkehrsplanung und Logistik der TU ...
als pdf-Datei - Institut für Verkehrsplanung und Logistik der TU ...
Gastvorträge Gastvorträge - Institut für Verkehrsplanung und Logistik ...
Working Paper (Teil 1) - Institut für Verkehrsplanung und Logistik der ...
ECTL Working Paper - Institut für Verkehrsplanung und Logistik der ...
SDW Folder 7. Lehrgang_Layout 1 - Institut für Freizeitpädagogik
Inhaltsübersicht, Kapitel 1 bis 7 - Das Führungskräfte Institut FKI
Nr.55 M - Institut für Pflegewissenschaft - Universität Wien
Newsletter Nr. 2 - Institut für Internationale Entwicklung - Universität ...
Schriftenreihe des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik Nr. 2
Kompendium der Familienforschung in Österreich, Schriftenreihe Nr. 7
Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW): Schriftenreihe Nr ...
Auszug aus Hochschuldidaktischer Schriftenreihe Nr. 7 - Berner ...
7 ECTL Working Paper - Institut für Verkehrsplanung und Logistik ...
Deutsches Institut für Bankwirtschaft Schriftenreihe
iap Schriftenreihe Band 4 - Institut Arbeit und Qualifikation
Frauen in der Logistik - Wirtschaftsuniversität Wien
Schriftenreihe des Sophie Drinker Instituts Band 4 - oops ...
LOTOS-Fragebogen: - Institut für Verkehrsplanung und Logistik der ...