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Flächennutzungsplan Wernau / Neckar 2010 - 2025

Flächennutzungsplan Wernau / Neckar 2010 - 2025

Flächennutzungsplan 2010-2025 Wernau / Neckar Teil B: Umweltbericht Boden Natürliche Bodenfunktionen anthropogen überprägt durch wasserdurchlässige Befestigung mit Schotter, Funktion Ausgleichskörper im Wasserkreislauf „hoch“ (Retentionsfunktion), natürliche Bodenfruchtbarkeit „sehr gering“, Filter und Puffer für Schadstoffe „hoch“ Wasser keine Oberflächengewässer im Gebiet, Beitrag zur Grundwasserneubildung mäßig Daten zum Grundwasserflurabstand liegen nicht vor Klima / Luft Lage in der Kaltluftabflussbahn Neckartal unter Brückenbauwerken Kultur- u. Sachgüter Regional bedeutsamer Verkehrsknoten, markante Brücken, darunter minderwertige Restflächen sehr gering - hoch mittel hoch mittel Wechselwirkungen Wasserdurchlässig befestigte Fläche mit Lage in Kaltluftabflussbahn Neckartal und Retentionsfunktion im vorbeugenden Hochwasserschutz Status Quo-Prognose des Umweltzustands Voraussichtlich Fortbestand der Nutzung als Lager- und Abstellfläche Beurteilung der Umweltauswirkungen der Planung (voraussichtliche Intensität der Beeinträchtigung: gering, mäßig, erheblich) Schutzgut Prognostizierte Beeinträchtigung Bewertung Mensch / Gesundheit und Erholung Verlust siedlungsnaher Freiflächen mit geringer Bedeutung für die Erholung Belastung angrenzender Siedlungsgebiete durch Lärm und Emission von Luftschadstoffen (Verkehr, Hausbrand) Landschaftsbild Überbauung einer anthropogen geprägten Fläche Tiere, Pflanzen und Biodiversität Verlust von Brutplätzen und Quartiermöglichkeiten siedlungstypischer Vogelarten Konfliktpotenzial Artenschutz: gering Boden Inanspruchnahme von anthropogen vorbelasteten Böden Wasser Minderung der Grundwasserneubildung und Wasserrückhaltung im Gebiet durch Bodenversiegelung Klima / Luft Verlust von Freiflächen mit bedeutender Funktion als Kaltluftabflussbahn, vorbelastet durch südlich angrenzendes Gewerbegebiet und hoch frequentierte Verkehrstrassen (Brücken) gering gering - mäßig gering - mäßig mäßig mäßig mäßig III Beschreibung und Bewertung der Auswirkungen auf die Umwelt 101

Flächennutzungsplan 2010-2025 Wernau / Neckar Teil B: Umweltbericht Kultur- u. Sachgüter Veränderung der Dominanz / Markanz des Ortes Wechselwirkungen Die Versiegelung von Böden mit hoher Bedeutung als Wasserspeicher vermindert die Retention im Gebiet und verstärkt das Hochwasserrisiko, Querriegel mindern die Leistungsfähigkeit der Kaltluftabflussbahn, turmartige Bauwerke beeinträchtigen die Markanz des Ortes Kumulative Wirkungen - Hinweise zur Vermeidung und Minderung nachteiliger Auswirkungen gering - mäßig mäßig - erheblich - Beschränkung der Bauhöhe und Baudichte, Anordnung der Baukörper parallel zur Strömungsrichtung des Kaltluftabflusses - landschaftsgerechte Einbindung der Baukörper, Begrünung der Dachflächen - Neuschaffung von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen - Begrenzung der Versiegelung auf das notwendige Maß - Erhaltung des Retentionspotenzials durch Rückhaltung des Niederschlagswassers im Gebiet bzw. verzögerte Ableitung (Retentionszisternen etc.) - Begrenzung von Emissionen durch fortschrittliche energetische Standards für Gebäude, Nutzung regenerativer Energiequellen - Erhaltung der Grundwassermessstellen Hinweise zum Kompensationserfordernis Zur Kompensation der Eingriffe durch Versiegelung und Überbauung sind nach Berücksichtigung der oben genannten Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen ggf. zusätzliche Ausgleichsmaßnahmen erforderlich Hinweise für die Umweltprüfung auf Ebene des Bebauungsplans Erstellen eines Grünordnungsplans Erstellen eines Schallschutzgutachtens Besonderer Artenschutz: Untersuchungsrelevanz für Brutvögel Ingenieurgeologisches Gutachten (Baugrund aus jungen Talablagerungen unbekannter Mächtigkeit, die Schichten können lokal setzungsempfindlich und von geringer Standfestigkeit bzw. Tragfähigkeit sein) Entwässerungskonzept zum Umgang mit Niederschlagswasser (Versickerung, Rückhaltung vor Ort), Fläche im Allgemeinen Kanalisationsplan nicht enthalten, Nachweis Regenwasserbehandlung Ggf. ist ein Verlust an Retentionsfläche nach § 78a Abs1 Nr. 2 WG auszugleichen, nach Nr. 4 sind die Belange des Hochwasserschutzes zu beachten (Vorbehaltlich der Ergebnisse der Plausibilisierung der Hochwassergefahrenkarte ist ein erforderlicher Ausgleich an Retentionsvolumen über geplante Uferabflachungen und –aufweitungen des Neckars auf Gemarkung Wernau vorgesehen) Gesamtbeurteilung Plochinger Dreieck als Gewerbefläche bedingt geeignet Darstellung im Flächennutzungsplan 2010-2025 empfohlen III Beschreibung und Bewertung der Auswirkungen auf die Umwelt 102

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