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Flächennutzungsplan Wernau / Neckar 2010 - 2025

Flächennutzungsplan Wernau / Neckar 2010 - 2025

Flächennutzungsplan 2010-2025 Wernau / Neckar Teil A: Begründung 1.2.2 Landschaftsschutzgebiet Wernau (Neckar) Das Landschaftsschutzgebiet Wernau (Neckar) dient dem Schutz der Kulturlandschaft für den Naturschutz, als klimatischer Ausgleichs- und Regenerationsraum und für die Erholung. Es umfasst 6 Teilflächen: Hangbereiche des Neckartals im Westen und am Plochinger Kopf, den weit in die Siedlung reichenden Gehölzstreifen im Norden, zwei großflächige Streuobst-Wiesenbereiche im Osten und den Bereich westlich des Naturschutzgebiets Wernauer Lehmgrube. Das bestehende Landschaftsschutzgebiet ist im Flächennutzungsplan 2010-2025 Wernau / Neckar dargestellt. 1.2.3 Naturschutzgebiete Die Schwerpunkte der naturschutzfachlich bedeutenden Räume bilden die Naturschutzgebiete „Wernauer Lehmgrube“ im Süden der Stadt und die „Wernauer Baggerseen“ in der Neckaraue. Nördlich der „Wernauer Baggerseen“ bis zur Bundesstraße B 313 ist das Naturschutzgebiet „Wernauer Neckaraue/Wendlinger Wasen“ zur Ausweisung geplant. Die bestehenden und geplanten Naturschutzgebiete sind im Flächennutzungsplan 2010-2025 Wernau / Neckar dargestellt. 1.2.4 Naturdenkmale Naturdenkmale umfassen Einzelschöpfungen der Natur wie Einzelbäume und flächenhafte Naturdenkmale wie naturschutzfachlich besonders bedeutsame Flächen bis 5 ha Größe. Die Einzelschöpfungen und flächenhaften Naturdenkmale sind im Flächennutzungsplan 2010-2025 Wernau / Neckar dargestellt. 1.2.5 Gesetzlich geschützte Biotope Auf Gemarkung Wernau / Neckar sind zahlreiche gesetzlich geschützte Biotope nach § 30 BNatSchG (naturnahe Bachläufe, Röhrichte und Auenwälder) sowie durch Landesrecht nach § 32 NatSchG (Feldgehölze und Hecken) und § 30a LWaldG (Waldbiotope) vorhanden. Die gesetzlich geschützten Biotope auf der Gemarkung Wernau sind im Flächennutzungsplan dargestellt und im Anhang beigefügt. 1.3 Entwicklungskonzeption Landschaftspark Neckar / Fils Die regionale Landschaftsparkkonzeption Neckar / Fils wurde ins Leben gerufen, um die noch vorhandenen Freiräume in den Flusstälern zu sichern und für die Erholung sowie den Biotopverbund zu entwickeln. Nach mehreren vorbereitenden Untersuchungen wie dem Grünprojekt Neckarknie, einer gemeinsamen Initiative der Städte Wernau und III Fachliche Planungen und Konzepte 15

Flächennutzungsplan 2010-2025 Wernau / Neckar Teil A: Begründung Plochingen und der Gemeinden Altbach und Deizisau in 2003 wurde das Vorhaben Grünzug Neckartal als Modellvorhaben im Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zusammen mit dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung 2006 veröffentlicht, um beispielhaft aufzuzeigen, wie Flusslandschaften, die durch Industrialisierung stark "vernutzt" sind, in ihrer Attraktivität wieder aufgewertet werden können. Die Umsetzung dieses Projekts ist in der Nachbargemeinde Plochingen im Rahmen des Ausgleichs für bauleitplanerisch vorbereitete Eingriffe geplant. Im Landschaftsplan Wernau sind die räumlich angrenzenden Flächen an der Fils sowie am Neckarwasen und weiter flussaufwärts ebenfalls als Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe vorgeschlagen. Die geplanten Landschaftsparkflächen und Gewässerentwicklungsflächen sind als Flächen zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft nach § 5 Abs. 2 Nr. 10 BauGB im Flächennutzungsplan 2010-2025 Wernau / Neckar dargestellt. 2 Land- und Forstwirtschaft 2.1 Waldfunktionen Die besonderen Funktionen des Waldes für den Artenschutz, den Boden-, Wasser-, Klima- und Immissionsschutz sowie die Erholung dokumentiert die Waldfunktionenkartierung. Auf Gemarkung Wernau sind sämtliche Waldflächen als Klimaschutzwald ausgewiesen. Die Waldflächen entlang der Bundesstraßen sind als Immissionsschutzwald und solche im Bereich der instabilen Knollenmergelhänge als Bodenschutzwald ausgewiesen. Die siedlungsnahen Wälder im Osten und am Plochinger Kopf sind als Erholungswald (Stufe I und II) ausgewiesen. Die Waldfunktionenkartierung ist im Landschaftsplan zum Flächennutzungsplan dargestellt. 2.2 Wirtschaftsfunktionen Die landwirtschaftlichen Siedlungsschwerpunkte sind die Aussiedlerhöfe Erlenhöfe und Berghöfe. Die für die Landwirtschaft aufgrund der Bodengüte und der betrieblichen Funktionalität besonders bedeutenden Flächen sind in der Wirtschaftsfunktionenkarte der Landesanstalt für die Entwicklung der Ländlichen Räume (LEL) als Vorrangflur I dargestellt. Auf Gemarkung Wernau sind dies die lössbedeckten Flächen im Westen und Süden. Die Flächen der Vorrangflur I sind auf Vorschlag des Landschaftsplans großflächig als Flächen zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft nach § 5 Abs. 2 Nr. 10 BauGB im Flächennutzungsplan 2010-2025 Wernau / Neckar dargestellt. III Fachliche Planungen und Konzepte 16

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