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Flächennutzungsplan Wernau / Neckar 2010 - 2025

Flächennutzungsplan Wernau / Neckar 2010 - 2025

Flächennutzungsplan 2010-2025 Wernau / Neckar Teil A: Begründung Es wird empfohlen, den vorhandenen 1280 m langen Hochwasserschutzdeich zu erhöhen. Die Erhöhungen liegen zwischen 0,0 m (teilweise keine Erhöhung notwendig) und 1,0 m. In Richtung unterstrom ist kleine Ergänzung notwendig. In Richtung oberstrom wird im Anschluß an den vorhandenen Hochwasserschutzdeich ein neuer parallel zum Ufer verlaufender ca. 120 m langer Hochwasserschutzdeich empfohlen. Hochwasserschutzmaßnahme NSG Wernauer Baggerseen Linkes Ufer, Flusskilometer 1+700 bis 3+600 Der vorhandene ca. 1.900 m lange Hochwasserschutzdeich schützt die Flächen des Naturschutzgebiets. Eine Erhöhung des Hochwasserschutzdeiches wird nicht empfohlen, da keine Bebauung betroffen ist. Der Bodenbach weist ein kleines Einzugsgebiet auf, so dass extreme Starkregenereignisse rasch zur Hochwasserführung des Baches führen können. Für das Einzugsgebiet wurde eine hydrologisch-hydraulische Untersuchung (Wald + Corbe, 2010) durchgeführt. Sie zeigt, dass bei höheren Hochwasserabflüssen Engstellen gegeben sind und empfiehlt eine Retentionsfläche oberhalb des bebauten Gebiets. Eine solche Fläche zum Hochwasserrückhalt ist auch im Regionalplan vermerkt. Nach Darstellung der vorläufigen Fassung der Hochwassergefahrenkarte Neckar (2009) sind bei einem Extremereignis bei derzeitigem Schutzstandard gewässernahe besiedelte Flächen bis zur Brühlstraße sowie zwischen Friedhof und Hermannstraße von Überflutung betroffen. Die vorläufige Hochwassergefahrenkarte, die die bei einem 100-jährlichen Hochwasserereignis sowie die bei einem Extremereignis überfluteten Flächen darstellt, ist im Anhang beigefügt. Das Verfahren der Plausibilisierung der Berechnungswerte ist noch nicht abgeschlossen. Die enthaltenen Aussagen stehen deshalb zum Zeitpunkt der Beschlussfassung zum Flächennutzungsplan noch unter Vorbehalt. 4 Verkehr Für die Integration der Belange des Verkehrs in den Flächennutzungsplan 2010-2025 Wernau / Neckar sind zunächst die Darstellungen in den übergeordneten Fachplänen maßgebend. Im regionalen Verkehrsentwicklungsplan, der im Vorfeld der Regionalplanfortschreibung im Auftrag des Verbands Region Stuttgart erstellt wurde, sind Ziele und Vorgaben des Bundesverkehrswegeplans und des Generalverkehrsplans 1995 des Landes integriert. Die Fortschreibung des Generalverkehrsplans (GVP) 2010 des Landes Baden-Württemberg zielt darauf ab, eine durchgehende Verknüpfung der Verkehrssysteme und eine sachgerechte und umweltschonende Aufgabenverteilung zwischen den Verkehrsträgern zu erreichen. Schwerpunkte liegen auf einem Umweltverbund, bestehend aus Fußgänger- und Radverkehr sowie öffentlichem Personenverkehr. Zur Umsetzung der verkehrlichen Leitlinien werden konkrete Vorhaben und Projekte, die das Land initiiert und finanziert, zukünftig in einem separaten Maßnahmenplan zum GVP dargestellt und fortgeschrieben. Ein solcher Maßnahmenplan zum GVP 2010 liegt noch nicht vor. III Fachliche Planungen und Konzepte 19

Flächennutzungsplan 2010-2025 Wernau / Neckar Teil A: Begründung Überregional bedeutende Straßen (Verbindungsfunktionsstufe II) sind die Bundesstraßen B 313 Plochingen – Nürtingen und die B 10 Stuttgart – Göppingen – Ulm. Als Teilstrecke einer Verbindung von Mittelzentren dient die L 1207 Wernau – Kirchheim unter Teck. Regional bedeutsam ist auch die L 1250, die im Neckartal nach Plochingen führt. Über die Nordöstliche Randstraße ist Wernau mit dem Kreisverkehrsplatz am Plochinger Dreieck verbunden, der zur B 313, B 10 und nach Plochingen anbindet. Neue Trassen für den Straßenbau sind für den Bereich der Gemarkung Wernau im regionalen Verkehrsentwicklungsplan nicht dargestellt. Weitere Straßenplanungen sind seitens der Stadt Wernau nicht vorgesehen. Die früher einmal geplante Verlängerung der Nordöstlichen Randstraße nach Süden wird derzeit aus ökologischen und finanziellen Gründen nicht weiter verfolgt. Zur Verbesserung der Zufahrt zum Gewerbegebiet Gottlieb-Wolfer-Straße ist eine neue Brücke über den Neckar zu den linksseitigen Erschließungsflächen vorgesehen, die im Zuge des Bebauungsplanverfahrens „Gottlieb-Wolfer-Straße“ und des Wasserrechtsverfahrens „Erschließung des Geländes des ehemaligen Betonwerks“ genehmigt worden ist. Die Stadt Wernau hat in einer Vorab-Stellungnahme zum aufzustellenden verkehrsträgerübergreifenden Maßnahmenplan zum Generalverkehrsplan 2010 folgende Hinweise gegeben: - Die nordöstliche Randstraße stellt eine Umfahrung des Stadtgebietes dar, mit welcher der Ziel- und Quellverkehr aus dem Bereich Katzenstein und Adlerstraße in Richtung Nürtingen, Stuttgart und Göppingen abgeleitet werden soll. Der Innenstadtbereich wird somit entlastet. Vor diesem Hintergrund war die nordöstliche Randstraße mit dem Abschnitt I für die Bebauung des Bereichs Adlerstraße Ost II eine wichtige Voraussetzung. Die Planungen sehen eine ursprüngliche Realisierung in zwei Abschnitten vor. Im Planungszeitraum des Flächennutzungsplans 2010-2025 ist eine Weiterführung der Ortsumfahrung der nordöstlichen Randstraße mit dem Abschnitt II aus ökologischen und finanziellen Gründen nicht vorgesehen. - Die Landesstraße 1207 (Kirchheimer Straße) führt von der Bundesstraße 313 durch das Stadtgebiet und den Freitagshof nach Kirchheim. Sie kreuzt die Kreisstraße 1266/Landesstraße 1250 (Esslinger Straße). Verkehrsschwerpunkte der L 1207 sind die Kreuzung zur L 1266 (Esslinger Straße) und die Einmündung Kirchheimer Straße/ Adlerstraße/Hauptstraße. Diese Schwerpunkte sind während der Hauptverkehrszeiten auch für den innerörtlichen Rückstau der Fahrzeuge ursächlich. Die Kreuzung K 1266/L 1250 (Esslinger Straße) ist mit Verkehrsschwerpunkt im Bereich Wernau. Hier trifft der Fahrverkehr mit Ziel Wernau wie auch der Fahrzeugverkehr mit Ziel Notzingen und Kirchheim zusammen. Bei Staubildung auf der B 313 ist durch den Umfahrungsverkehr auf der K 1266 aus Fahrtrichtung Köngen ein erhöhtes Fahrzeugaufkommen mit zum Teil starker Rückstaubildung festzustellen. Insbesondere bei defekter Lichtzeichenanlage ist die Verkehrssituation auf Grund des hohen Verkehrsaufkommens unübersichtlich und gefährlich. Die Stadt Wernau spricht sich dafür aus, die Verkehrssituation an III Fachliche Planungen und Konzepte 20

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