Aufrufe
vor 5 Jahren

Flächennutzungsplan Wernau / Neckar 2010 - 2025

Flächennutzungsplan Wernau / Neckar 2010 - 2025

Flächennutzungsplan 2010-2025 Wernau / Neckar Teil A: Begründung der Kreuzung K 1266/L1207/L1250 durch den Bau eines Kreisverkehrs zu entschärfen. - Der Bereich Kirchheimer Straße/Adlerstraße/Junkerstraße/ Hauptstraße stellt einen weiteren Verkehrsschwerpunkt dar, welcher für die Stausituation im Ortsverkehr ursächlich ist. Die dort befindlichen Ampelanlagen sind für den querenden Fußgängerverkehr notwendig. Das hohe Verkehrsaufkommen lässt in der Regel eine gefahrenlose Querung der Kirchheimer Straße für Fußgänger ohne Lichtzeichenanlage nicht zu. Darüber hinaus ist die Zufahrt von der Adlerstraße, der Hauptstraße und der Junkerstraße in die Kirchheimer Straße durch Lichtzeichenanlage zu regeln, um dem Verkehrsaufkommen gerecht zu werden. Die Stadt Wernau spricht sich dafür aus, die Verkehrssituation an der Kirchheimer Straße/Adlerstraße/Junkerstraße/Hauptstraße durch den Bau eines Kreisverkehrs zu entschärfen, damit der Verkehrsfluss an diesem Verkehrsschwerpunkt verstetigt werden kann. Alternativ sollte die Abstimmung der Lichtzeichenanlagen optimiert werden, um die Stausituationen, insbesondere in der Zeit des Berufsverkehrs, zu minimieren bzw. zu beseitigen. - An der Ortsausfahrt in Fahrtrichtung Freitagshof ist es zu schweren Verkehrsunfällen gekommen. Ursächlich hierfür war die nicht den Straßenverhältnissen und der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit von 70 Km/h angepasste Geschwindigkeit. Die Straßenführung zum Freitagshof ist durch eine gezogene Rechtskurve markant. Diese ist mit Grund für die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 Km/h. Eine bauliche Änderung der Landesstraße vom Kreisverkehr Kranzhaldenstraße bis zum Freitagshof, eventuell durch eine Begradigung, wird abgelehnt, da sich hierdurch auch die Fahrgeschwindigkeiten auf der Landesstraße 1207 weit über das heute schon hohe Maß hinaus und auch im Bereich Freitagshof (50 km/h) erhöhen dürften. - Die Kirchheimer Straße führt von der B 313 direkt nach Kirchheim. Damit wird diese Straßenführung durch eine Vielzahl von Lastkraftwagen genutzt, um eine Wegverkürzung zur Auffahrt der A 8 zu erreichen. Durch eine Weiterfahrt auf der B 313 bzw. A 8, wie auch in der Gegenrichtung, fallen Mautkosten an, die Fahrzeit ist jedoch auf der Wegstrecke über die B 313 und A8 kürzer. Die Städte Wernau, Wendlingen, Kirchheim und die Gemeinden Hochdorf und Notzingen befinden sich derzeit mit der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Esslingen im Gespräch, um die Möglichkeiten eines Lkw-Durchfahrtsverbotes in der jeweiligen Kommune zu prüfen. Ziel ist, durch Verbotsregelungen den innerörtlichen Lkw-Durchfahrtsverkehr zu vermeiden, der die Städte und Gemeinden zunehmend belastet. Vielmehr sollen die Lkws die B 313, die A 8 und die B 10 nutzen, um zum Albaufstieg bzw. in die Region Stuttgart zu gelangen. - Die Stadt Wernau liegt unmittelbar an der Bundesstraße 313 und der Bundesstraße 10. Von der B 313 abgehend führt durch das Stadtgebiet die L 1207. Von Köngen gelangt man über die K 1266 und die L 1250 zum Kreisverkehr am Plochinger Dreieck. Vom Kreisverkehr III Fachliche Planungen und Konzepte 21

Flächennutzungsplan 2010-2025 Wernau / Neckar Teil A: Begründung Plochinger Dreieck führt die nordöstliche Randstraße zu dem Gebiet Adlerstraße Ost/ Katzenstein. Die B 313 ist eine Querverbindung von der Autobahn 8 nach Stuttgart. Entsprechend hoch ist das Verkehrsaufkommen, nicht nur im Berufsverkehr. Insbesondere für den Lkw- Verkehr sind B 313 und B 10 Fahrstrecke in die Landeshauptstadt. Durch das hohe Verkehrsaufkommen auf der B 313 werden die Bewohner der Wernauer Hanglagen, welche dem Neckartal zugewandt sind und in denen vorwiegend Wohnbebauung vorherrscht, übergebührend durch Verkehrslärm beeinträchtigt. An der B 313 wird derzeit entlang der Wernauer Seen eine Überflughilfe für Vögel aus dem Naturschutzgebiet erstellt. Die Stadt Wernau regt an, den Wall bis zur Ausfahrt Wernau weiterzuführen und auszubauen, um einen wirksamen Lärmschutz für die beeinträchtigten Gebiete entlang des westlichen Teils des Stadtgebietes zu erreichen. Bezüglich der geplanten Siedlungserweiterungen ist geplant, die damit verbundenen Verkehre über die bestehenden Straßen und den vorhandenen ÖPNV abzuwickeln. Hierzu sind seitens der Stadt Wernau Zählungen und Messungen (Verkehr und Feinstaub) geplant. Über den Flughafen Stuttgart bestehen Verbindungen an das nationale, europäische und internationale Luftverkehrsnetz. Teile der Gemarkung liegen innerhalb der Bauschutzzone des Flughafens. Sofern die Bezugshöhe von 460 m üNN nicht überschritten wird, ist keine luftrechtliche Zustimmung erforderlich. Der Lärmschutzbereich des Flughafens liegt außerhalb der Gemarkung Wernau / Neckar. Als Schienenverbindung des großräumigen, überregionalen Verkehrs dient die Strecke Stuttgart – Tübingen. Für den Schienenverkehr sind im Bereich der Gemarkung Wernau keine neuen Trassen im Verkehrsentwicklungsplan vorgesehen. Allerdings sind auf der bestehenden Bahntrasse im Zusammenhang mit der ICE- Neubaustrecke künftig Steigerungen des Güterverkehrs geplant, insbesondere in der Nacht. Hier hält die Stadt Wernau, unterstützt durch die anderen Anliegergemeinden, wirksame Schallschutzmaßnahmen entlang der Strecke Plochingen - Tübingen für unerlässlich. Wernau verfügt darüber hinaus über einen S-Bahnanschluss der Linie S1 Herrenberg – Kirchheim/Teck. Der Bahnhof verfügt bereits über eine Park+Ride-Anlage und ist in das Stadtbusnetz eingebunden. Die Stadt Wernau fördert den Fußgänger- und Radverkehr. Im Rahmen der Vorab-Stellungnahme zum aufzustellenden verkehrsträgerübergreifenden Maßnahmenplan zum Generalverkehrsplan 2010 hat die Stadt Wernau folgenden weiteren Hinweis gegeben: - Die Lichtzeichenanlagen entlang der Kirchheimer Straße, insbesondere am Verkehrsschwerpunkt Kirchheimer Straße/Adlerstraße/ Junkersstraße/Hauptstraße werden derzeit täglich um 20.00 Uhr abgeschaltet. Somit wird für Fußgänger, insbesondere für mobil eingeschränkte Menschen, das Queren der Fahrbahn wesentlich erschwert, auch wenn sich der Fahrzeugverkehr am Verkehrsschwerpunkt in den Abendstunden vermindert. III Fachliche Planungen und Konzepte 22

Programm "Lebendiger Neckar 2010" - Stadt Heidelberg
Begründung Flächennutzungsplan - Wernau
Flächennutzungsplan Neu-Ulm 2025 - Stadt Neu-Ulm
Flächennutzungsplan 2025 Entwurf - Stadt Zwickau
Satzung über die Erhebung der Hundesteuer in Wernau (Neckar ...
FLÄCHENNUTZUNGSPLAN 2025 - Stadt Steinheim an der Murr
Erläuterungen zum Flächennutzungsplan - Bottrop
Begründung zum Flächennutzungsplan Bremen 2020
A. Änderung Nr. 23 des Flächennutzungsplans 2010 ... - Stuttgart
"Forchenäcker" (Dirtpark) - Stadt Lauffen am Neckar
und Strukturpolitik in der Region Mittlerer Neckar - Institut für ...
Presseinformation Neckar Forum - Austragungsort der LOCATIONS ...
Bodenrichtwerte-2010-Legende - Stadt Rottenburg am Neckar
Protokoll Mai 2010 - Stadt Lauffen am Neckar
Bericht über die Hagelabwehr 2010 im Raum mittlerer Neckar
Die Bedeutung des Landschaftsparks Neckar für die Stadtentwicklung
Vorlage Nr. 56 - 2011 - Stadt Lauffen am Neckar
2010-10-28 Neckar Forum 5jähriges Bestehen - bei Esslingen live ...
Seite 1 von 5 Vorlage Nr. 8 / 2010 Az - Stadt Lauffen am Neckar