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Flächennutzungsplan Wernau / Neckar 2010 - 2025

Flächennutzungsplan Wernau / Neckar 2010 - 2025

Flächennutzungsplan 2010-2025 Wernau / Neckar Teil A: Begründung Die Stadt Wernau spricht sich dafür aus, die Lichtzeichenanlagen im Bereich Kirchheimer Straße/Adlerstraße/Junkersstraße/Hauptstraße so auf den Fußgängerverkehr abzustimmen, dass in den Abendstunden ein Queren der Fahrbahn durch eine Bedarfsanforderung möglich ist. Bei Realisierung eines Kreisverkehrs in diesem Bereich ist den Anforderungen des Fußgängerverkehrs entsprechend Rechnung zu tragen. Die Stadt Wernau hat einen Wander- und Radwegnetzplan erstellt und unterhält attraktive Wege. Bspw. ist für Fußgänger und Radfahrer parallel zur Ortsdurchfahrt, doch abseits der Straße, eine Verbindung von der Kirche St. Erasmus am Bodenbach entlang bis zum Bergfriedhof und weiter zur Brühlstraße vorhanden. Das Rad- und Wanderwegenetz der Stadt Wernau ist im Landschaftsplan dargestellt. 5 Wirtschaft, Einzelhandel und Nahversorgung Die Stadt Wernau kann im gewerblichen Bereich zukünftig vorwiegend als Dienstleistungs-, Verwaltungs-, Vertriebs- sowie Forschungs- und Entwicklungsstandort Bedeutung erlangen. Wesentliche Standortvorteile sind die gute Erreichbarkeit mit Öffentlichem und Individual-Verkehr mit Anbindung an die Infrastrukturen Internationaler Flughafen Stuttgart, ICE-Bahnhof Stuttgart, S-Bahn-Halt Wernau sowie Anbindung an die Bundesstraßen B 10 und B 313 mit Anschluss an die Autobahn A 8. Zunehmende Bedeutung erlangen auch die „weichen“ Standortfaktoren wie attraktive Siedlungs- und Erholungsräume, schulische und kulturelle Angebote. Die Standortentwicklung und Arbeitsmarktpolitik der Stadt Wernau zielt auf die Standortsicherung bestehender Gewerbe- und Handwerksbetriebe sowie auf die Förderung zukunftsfähiger Wirtschaftsbereiche wie Forschung und Entwicklung, Bildungs- und Dienstleistungssektor wie Pflege und Betreuung. Als Angebot an das Kongresswesen steht das Quadrium in der Stadtmitte als Konferenzstandort mit unterschiedlich großen Tagungsräumen zur Verfügung, das um einen Hotelkomplex ergänzt werden soll. Im Neckartal befindet sich ein Ausstellungsgelände, das regelmäßig auch für überregional bedeutende Veranstaltungen genutzt wird. Zur Unterstützung von gewerblichen Neuansiedlungen oder Betriebserweiterungen hält die Stadt Wernau über das Bauflächenkataster eine Übersicht der gewerblichen und gemischten Bauflächenreserven bereit. Der Dienstleistungs- und Handelssektor wird bei der Suche nach Büro- und Geschäftsräumen durch die Flächenbörse auf der Internetseite der Stadt Wernau unterstützt. Die noch bebaubaren Gewerbeflächen befinden sich im Neckartal und im Bereich Brühl/ Winklen. Diese Flächen eigenen sich auf Grund der exponierten Verkehrsanbindung (Autobahn A 8 und Bundesstraßen B 313 und B 10) insbesondere für produzierende Betriebe, Dienstleistungsunternehmen und Güterlogistik. Die Erhaltung und Förderung der Nahversorgung, die eine verbrauchernahe, attraktive Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs gewähr- III Fachliche Planungen und Konzepte 23

Flächennutzungsplan 2010-2025 Wernau / Neckar Teil A: Begründung leistet, ist ein wichtiges kommunalpolitisches Ziel. Um für die bestehenden Einrichtungen der Nahversorgung in der Stadt (Handwerks-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen) für die Zukunft solide Rahmenbedingungen sicher zu stellen, ist vorgesehen, die Marktsituation in der Stadt und deren Umgebung zu analysieren, um einen ausgewogenen Branchenmix und hinreichende Flächenangebote herbeizuführen. Lebensmitteldiscountmärkte sind in Wernau im Neckartal (Esslinger Straße, Gottlieb-Wolfer-Straße), im Gewerbegebiet Brühl (Kranzhaldenstraße) und in der Friedrich-List-Straße vorhanden. Ein Bedarf für großflächigen Einzelhandel wird in der Stadt Wernau nicht gesehen. Nachdem Einzelhandelsgroßprojekte (Verkaufsfläche über 800 m²) in Gewerbe- und Industriegebieten, denen die Baunutzungsverordnung in der Fassung vor 1990 zugrunde liegt, zulässig sind, wurden alle vorhandenen älteren Bebauungspläne für Gewerbegebiete in Wernau überprüft und festgestellt, dass dies für mehrere Bebauungspläne zutrifft. Diese Gebiete sind nahezu vollständig aufgesiedelt, freie Flächen befinden sich im Eigentum der Stadt Wernau oder sind bereits überplante Optionsflächen für ansässige Unternehmen. Anlässlich dieser Umstände wird kein Bedarf für eine umgehende Anpassung der älteren Bebauungspläne auf die Baunutzungsverordnung 1990 gesehen, eine Anpassung wird jedoch angestrebt. 6 Bildung, Kultur und Soziales 6.1 Schulen In Wernau gibt es drei Grundschulen, eine Hauptschule, eine Realschule, eine Förderschule und eine Grundschulförderklasse. Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht der Schulangebote: Teckschule (mit Turnhalle), Schulstraße Schlossgartenschule (mit Turnhalle), Am Schlosshof Katzenstein-Schulzentrum (mit Turnhalle), Adlerstraße Landvolkshochschule Wernau, Esslinger Straße Grund- und Förderschule, Grundschulförderklasse Grund- und Hauptschule Grundschule, Realschule Verschiedene Seminare und Kursangebote Im Zuge des Ausbaus der schulischen Betreuungsangebote (Ganztagsbetreuung) sollen die drei über das Stadtgebiet verteilten Grundschulstandorte erhalten werden, um für die jüngsten Schülerinnen und Schüler auf kurzem Weg erreichbar zu sein. Die Hauptschule an der Schlossgartenschule soll ins Schulzentrum Katzenstein verlagert und zur Werkrealschule ausgebaut werden. Gymnasiale Schulstandorte für Wernau sind zur Zeit Plochingen, Esslingen, Kirchheim/Teck und Wendlingen. III Fachliche Planungen und Konzepte 24

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