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Flächennutzungsplan Wernau / Neckar 2010 - 2025

Flächennutzungsplan Wernau / Neckar 2010 - 2025

Flächennutzungsplan 2010-2025 Wernau / Neckar Teil A: Begründung 1.2 Übersicht über vorhandene Flächenpotenziale Die Stadt Wernau führt seit einigen Jahren ein Bauflächenkataster, das die verfügbaren und potenziellen Wohn-, Misch- und Gewerbebauflächen mit Flurstücksnummer, Lage, Größe und Flächeneigentümer aufführt. Das Bauflächenkataster wird regelmäßig aktualisiert und Bauwilligen zur Verfügung gestellt. 1.2.1 Flächenpotenziale in unbebauten / nicht genutzten Bauflächen Die folgende Übersicht stellt die vorhandenen Flächenreserven für Wohnbauflächen und Gemischte Bauflächen, die auch für Wohnen geeignet sind, geordnet nach Gebieten dar (Stand 30.06.2010): Flächenpotenziale in unbebauten / nicht genutzten Bauflächen im Gebiet Größe in ha Wohnbauflächen Adlerstraße Ost Teil 1 0,25 Adlerstraße Ost Teil 2 1,90 Obere Zeil 0,44 Stadtmitte 0,28 Hengenbach 0,15 Schmalwiesen 0,54 Randgebiet 0,39 Summe Potenziale Wohnbauflächen in ha 3,95 Gemischte Obere Zeil 0,22 Bauflächen Stadtmitte 0,09 Summe Potenziale Gemischte Bauflächen in ha Summe 0,31 Potenzial Wohnen einschl. gemischte Bauflächen in ha 4,26 Quelle: digitales Bauflächenkataster der Stadt Wernau (Stand 30.06.2010) Aktuell sind in Wernau Flächenreserven in Wohnbauflächen im Umfang von 3,95 ha vorhanden. Berücksichtigt man auch die für Wohnen geeigneten Potenziale in Gemischten Bauflächen von 0,31 ha ergibt sich insgesamt eine Flächenreserve im Siedlungsbestand von 4,26 ha. Weitere Flächenpotenziale wie Brachen oder Konversionsflächen im unbeplanten Innenbereich sind nicht vorhanden. 1.2.2 Flächenpotenziale in nicht beplanten Bauflächen Als Potenziale in nicht beplanten Bauflächen werden Wohnbauflächen erfasst, die im rechtsgültigen Flächennutzungsplan 1981 als Wohnbaufläche dargestellt sind und für die noch kein Bebauungsplan aufgestellt wurde. Dies betrifft die Baufläche Katzenstein VI. V Ermittlung des künftigen Flächenbedarfs 37

Flächennutzungsplan 2010-2025 Wernau / Neckar Teil A: Begründung 1.2.2.1 Flächenherausnahme Im rechtsgültigen Flächennutzungsplan 1981 ist im Nordosten eine Wohnbaufläche von ca. 3,38 ha in Hanglage (Katzenstein VI) dargestellt. Die Fläche ist im nördlichen Teil stärker geneigt und landschaftlich exponiert. Zur Verbesserung der landschaftlichen Einbindung dieses Siedlungsrandes ist im Landschaftsplan eine Reduzierung der Baufläche empfohlen. Die kritische nördliche Teilfläche soll daher aus der Wohnbauflächenausweisung herausgenommen werden. 1.2.2.2 Potenziale in nicht beplanten Bauflächen Die Baufläche Katzenstein VI ist im rechtsgültigen Flächennutzungsplan 1981 als Wohnbaufläche mit einer Größe von 3,38 ha dargestellt. Im neuen Flächennutzungsplan 2010 wird die Wohnbaufläche Katzenstein VI in reduzierter Form mit einer Größe von 1,1 ha dargestellt. Die reduzierte Wohnbaufläche Katzenstein VI ist somit als vorhandene Flächenreserve in nicht beplanten Bauflächen zu berücksichtigen. 1.2.3 Angaben zur Verfügbarkeit / Nutzbarkeit der Potenziale und Strategien zur Aktivierung Im Bauflächenkataster der Stadt Wernau sind auch Angaben zu den Eigentümern der Bauflächen enthalten. Die Eigentumsverhältnisse sind jedoch nach den Vorgaben des Regionalplans 2009 bei der Ermittlung der Verfügbarkeit der Flächenpotenziale nicht zu berücksichtigen, so dass im Planungszeitraum von einer Mobilisierungsquote von 50% der vorhandenen Flächenreserven in ungenutzten / unbebauten Bauflächen (vgl. 1.2.1), entsprechend 2,13 ha, auszugehen ist. Des weiteren ist die reduzierte Wohnbaufläche Katzenstein VI (1,1 ha) als Flächenreserve in nicht beplanten Bauflächen zu berücksichtigen. Insgesamt wird folgendes Potenzial im Planungszeitraum als verfügbar angesehen: Im Planungszeitraum mobilisierbare Wohnbauflächen: 3,2 ha 1.3 Wohnbauflächen-Bedarf aus der Regelentwicklung Die regionalplanerischen Vorgaben sehen für die Stadt Wernau als Gemeinde im Siedlungsbereich einen Regelbedarf an Wohneinheiten von 1,5% des Bestands je 5-Jahresperiode vor. Der Bestand an Wohneinheiten (WE) errechnet sich aus der Einwohnerzahl (E) dividiert durch die Belegungsdichte (2 E/Wohneinheit): Einwohnerzahl Stand 01.01.2010: 12.381 E hieraus abgeleiteten Wohneinheiten 6.191 WE Der Regelbedarf an Wohneinheiten bis 2025 ergibt: Vorgabe lt. Regionalplan 2020 1,5 % in 5 Jahren Planungszeitraum 2010 bis 2025 (15 Jahre) 4,5 % aus 6.191 WE = 279 WE V Ermittlung des künftigen Flächenbedarfs 38

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