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Flächennutzungsplan Wernau / Neckar 2010 - 2025

Flächennutzungsplan Wernau / Neckar 2010 - 2025

Flächennutzungsplan 2010-2025 Wernau / Neckar Teil A: Begründung Aktuell sind in der Stadt Wernau gewerbliche Bauflächen in Bestandsgebieten im Umfang von 9,35 ha vorhanden. Weitere 1,23 ha befinden sich derzeit im Bebauungsplanverfahren. Diese Reserven an gewerblichen Bauflächen sollen der Ansiedlung von Gewerbebetrieben vorbehalten bleiben. Die Flächenreserven an Gemischten Bauflächen sind für Betriebe geeignet, die das Wohnen nicht wesentlich stören. Da sie auch für Wohnen geeignet sind, sind sie auch als Wohnbauflächenpotenziale berücksichtigt worden. Beim Quadrium ist ein Hotel zur Ergänzung des Tagungszentrums vorgesehen, das Bebauungsplanverfahren ist abgeschlossen. Im Flächennutzungsplan wird diese Fläche als Sonderbaufläche: Hotel dargestellt. 3.2 Neuausweisung von Gewerbeflächen Am Plochinger Dreieck ist die Neuausweisung einer 1,2 ha großen Gewerbefläche westlich des Kreisverkehrsplatzes geplant. Die Fläche liegt zwischen Verkehrsflächen (Brücken) der Bundesstraßen B 10 und B 313. Im Flächennutzungsplan 1981 ist die geplante Baufläche als Grünfläche dargestellt. Die Fläche wird derzeit für die Lagerung leerer Schuttmulden und Abstellung von Lkw-Sattelanhängern genutzt. Die Fläche wurde während der Landesgartenschau Plochingen als Parkplatz genutzt und ist seither geschottert. 4 Flächen für Infrastruktur Im Neckartal ist eine Brücke über den Neckar von der Gottlieb-Wolfer- Straße zum Gewerbegebiet Neckartal vorgesehen, die wasserrechtlich bereits genehmigt, aber baulich noch nicht umgesetzt wurde. Weitere Flächenbedarfe für Verkehrsinfrastruktur liegen nicht vor. 5 Flächen für Wasserwirtschaft / Hochwasserschutz Das Land empfiehlt der Stadt Wernau, den Hochwasserschutz am Neckar zu verbessern. Die erforderlichen Maßnahmen sind in einer Machbarkeitsstudie untersucht worden (vgl. Darstellung in Kapitel III 3). Dabei handelt es sich rechtsseitig des Neckars im Bereich zwischen Bodenbacheinmündung und Brücken B10 / B 313 um die Erhöhung und Ergänzung von Hochwasserschutzwänden entlang des Gewerbegebiets sowie um den Neubau eines Hochwasserschutzdeiches im Bereich der Einmündung des Bodenbachs. Am linken Neckarufer ist ein Hochwasserschutzdamm vorhanden, der zum Schutz des Gewerbegebiets Neckartal erhöht und Richtung Brücke Kirchheimer Straße verlängert werden soll. Die Erhöhungen des Bestandsdammes liegen zwischen 0 und 1,0 m, der Neubaudamm benötigt eine Höhe von 0,25 – 0,5 m. V Ermittlung des künftigen Flächenbedarfs 45

Flächennutzungsplan 2010-2025 Wernau / Neckar Teil A: Begründung Für diese Maßnahmen sind kleinflächig Flächen erforderlich, die allerdings im Maßstab des Flächennutzungsplans im Plan nicht darstellbar sind. Für den Bodenbach ist zum Schutz des Siedlungsbereichs vor Überflutungen oberhalb von verdolten Strecken eine Retentionsfläche am Oberlauf erforderlich. Die Hochwasserrückhaltefläche wird im Flächennutzungsplan Wernau / Neckar 2010-2025 dargestellt. Weitere Flächenbedarfe liegen nicht vor. 6 Flächen für Ver- und Entsorgung Die geplanten Bauflächen sind bereits weitestgehend im allgemeinen Kanalisationsplan (AKP) enthalten, so dass aus den geplanten Bauflächenausweisungen voraussichtlich keine Flächenbedarfe bspw. für weitere Regenrückhaltebecken resultieren. Weitere Bedarfsflächen für Ver- und Entsorgung sollen in den Bebauungsplanverfahren geregelt werden. 7 Grünflächen und Freizeitanlagen Die in den neuen Baugebieten erforderlichen Grünflächen sind innerhalb der Bauflächen vorzusehen. Die Fortführung der innerstädtischen Grünanlage entlang des Bodenbaches soll weiter verfolgt werden. Die Offenlegung des Bodenbaches im Stadtgebiet ist auch Teil der im Landschaftsplan vorgesehenen Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe. Ein weiterer Bedarf an Grün- und Freizeitanlagen ist nicht gegeben. 8 Flächen für Land- und Forstwirtschaft Für die vorhandenen landwirtschaftlichen Betriebe ist die Sicherung der vorhandenen Betriebsflächen vorrangig. Insbesondere die Vorrangfluren Stufe I sind für den Fortbestand der Betriebe zu sichern. Die landwirtschaftlichen Flächen im Süden und Westen erfüllen zugleich wichtige ökologische Ausgleichsfunktionen und sind Teil des regionalen Biotopverbunds. Zur Landschaftssicherung ist eine Darstellung als Flächen zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft gemäß § 5 Abs. 2 Nr. 10 BauGB im Flächennutzungsplan 2010- 2025 Wernau / Neckar erfolgt. Im Landschaftsplan sind für diesen Bereich in erster Linie Maßnahmen im Rahmen der Agrarumweltprogramme vorgesehen. Die bestehenden Waldflächen sollen im Bestand gesichert werden. Zum Schutz und zur Erhaltung der Kulturlandschaft werden keine Aufforstungsflächen ausgewiesen. V Ermittlung des künftigen Flächenbedarfs 46

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