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Bebauungsplan Mützenich Nr. 3 A - Monschau

Bebauungsplan Mützenich Nr. 3 A - Monschau

Stadt

Stadt Monschau Bebauungsplan Mützenich Nr. 3 A - 3.1 Änderung „Baufenster Schiffenborn" Verfahrensstand: Aufstellungs- u. Offenlagebeschluss 1.3 Bestehende Situation Mit der Aufstellung des nun zu ändernden Ursprungsplanes Mützenich Nr. 3 A - 3. Änderung im Jahr 2006 entwickelte sich die bis dahin als Grünland genutzte Fläche zügig mit der Bebauung von Wohnhaus und Kfz-Werkstatt. Die rechtsgültig ausgewiesenen Baufenster sind mit der nun vorhandenen Bebauung ausgeschöpft. Eine weitere bauliche Entwicklung ist trotz der noch nicht ausgeschöpften Grundflächenzahl nicht mehr möglich. Vor allem der im Plangebiet vorhandene Kfz-Betrieb ist hierdurch mit seiner weiteren betrieblichen Entwicklung stark begrenzt. 1.4 Vorhandenes Planungsrecht Der rechtsgültige Bebauungsplan Mützenich Nr. 3 A - 3. Änderung stellt für den Planbereich Dorfgebiet mit Nutzungseinschränkung dar. Neben der Festsetzung von Baugrenzen, die rechteckige Baufenster in einer Grosse von 19,00 m x 16,50 m beschreiben, sind eine eingeschossige offene Bauweise mit Einzelhäusern sowie eine Grundflächenzahl (GRZ) von 0,4 festgesetzt. 2. Ziel und Zweck der Planung 2.1 Allgemeines Im Bereich des Bebauungsplanes Mützenich Nr. 3 A - 3.1 Änderung wird auf der Basis der vorhandenen Gebietsausweisung der rechtsgültige Bebauungsplan so geändert, dass das süd-westliche Baufenster aufgelöst wird und die Baugrenze bis 3,00 m an die hintere Grenze geführt wird und diese wie auch die straßenseitige Grenze bis an die süd-westliche Plangebietsgrenze geführt werden. 2.2 Städtebauliche Konzeption Im Mittelpunkt der Planung steht die städtebauliche Zielvorstellung, durch Auflösung der sonst in der näheren Umgebung ausgewiesenen Baufenster hier dem vorhandenen Kfz-Betrieb eine weitere bauliche Entwicklungsmöglichkeit zu schaffen und eine weiter über die Plangebietsgrenze hinausgehende Ausdehnung des Betriebes in südwestliche Richtung zu ermöglichen. Die Verlagerung der rückwärtigen Baugrenze vollzieht sich innerhalb des Abstandes, welcher nach Landesbauordnung zulässig ist. Mit dieser planungsrechtlichen Voraussetzung wird der Standort des Betriebes gefestigt, Arbeitsplätze gesichert und die Möglichkeit zur Schaffung weiterer Arbeitsplätze innerhalb des kleinteiligen Dorfgefüges gegeben. 3. Begründung der Planinhalte Die übrigen Planinhalte sind nachrichtlich aus dem Ursprungsplan übernommen und dienen der homogenen Fortschreibung der Planung. 4. Bodenordnung Die im Plangebiet vorhandenen Flächen sind in 2 bebaute Parzellen unterteilt und über die Landstrasse „Schiffenborn" erschlossen. Es sind keine bodenordnerische Maßnahmen erforderlich. 5. Umweltbelange Umweltbelange sind aufgrund der vorliegenden Planung nicht berührt. Mit der Änderung des Bebauungsplanes geht kein neuer Eingriff in Natur und Landschaft einher. Durch die

Stadt Monschau Bebauungsplan Mützenich Nr. 3 A - 3.1 Änderung „Baufenster Schiffenborn" Verfahrensstand: Aufstellungs- u. Offenlagebeschluss Vergrößerung der Baufläche wird zwar ein individueller Spielraum vergrößert, jedoch wird die anteilige Versiegelung der Fläche weiterhin durch die unverändert gültige Grundflächenzahl reguliert. Hinweise 6.1 Landschaftspflegerischer Fachbeitrag Zum Ursprungsplan wurde ein Landschaftspflegerischer Fachbeitrag erstellt. Dieser wird aufgrund der Bindung an Ausgleichsmaßnahmen für die vorliegende Planung übernommen. 6.2 Bodendenkmalpflege Da im Plangebiet bisher keine Untersuchungen hinsichtlich Bodendenkmäler vorgenommen und bislang auch keine Funde festgestellt wurden, ist bei Auftreten archäologischer Bodenfunde die Gemeinde oder das Rheinische Amt für Bodendenkmalpflege umgehend zu informieren. 6.3 Gestaltungssatzung Für den Bereich der vorliegenden Planung gilt eine Gestaltungssatzung. Deshalb wurde ein Hinweis auf hierauf in die Planung übernommen. 6.4 Externe Ausgleichsmaßnahmen Da für die Ursprungsplanung eine externe Ausgleichsmaßnahme festgesetzt wurde und mit der vorliegenden Planung keine Veränderungen hinsichtlich des notwendigen Ausgleichs für Eingriffe in Natur und Landschaft geschaffen wurden, wird der Hinweis hierauf in die vorliegende Planung aufgenommen. Kosten Die vorliegende Bebauungsplanänderung wurde aufgrund einer privaten Bauabsicht auf Veranlassung eines privaten Antragstellers notwendig. Die entstehenden Planungskosten werden in voller Höhe von diesem Antragsteller getragen. Simmerath, den 05. 06. 2011 Planungsbüro U. Krings Dipl.- Ing. U. Krings

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