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fortschreibung dorferneuerung gönnheim landkreis bad dürkheim

fortschreibung dorferneuerung gönnheim landkreis bad dürkheim

PLANUNGSBÜRO WOLF,

PLANUNGSBÜRO WOLF, KAISERSLAUTERN SEPTEMBER 2008 FORTSCHREIBUNG DORFERNEUERUNG ORTSGEMEINDE GÖNNHEIM SEITE 48 Konzept: Im Rahmen der Dorferneuerung wird eine weitere Verkehrsberuhigung z. B. durch geordnetes, alternierendes Parken, durch eine alleeartige Bepflanzung in den Einfahrbereichen und durch Gestaltung der Ortseingänge mit Baumtoren gefordert. Die Ortsein- und - ausfahrten sollen durch Baumreihenpflanzungen noch stärker gekennzeichnet werden und dadurch eine Hinführung auf den Ortskern und eine Verkehrsbremsung erzielt werden. Baumtore sind im Eingangsbereich der Umgehungsstraße bzw. der Landesstraße auszubilden. Damit werden die Ortseingänge als Eingangstore gekennzeichnet. In engen Bereichen bzw. in Neubaubereichen können Baumpflanzungen auf Privatgrundstücken für eine Verkehrsbremsung und Gliederung des Straßenraumes sowie Begrünung des Straßenraumes sorgen. Im Ortskern sind es insbesondere Hofflächen, die zur Begrünung herangezogen werden können. Hier sollten die vorhandenen Bäume erhalten bleiben, aber auch zusätzliche Nutzbäume (wieder) gepflanzt werden. Der gleiche Effekt kann durch großkronige Bäume in den Vorgärten von Neubauten erzielt werden. Der Straßenraum soll durch Rankbepflanzung und –überspannungen begrünt und gegliedert werden. Der Schleichverkehr wird durch „Behinderung“ mit geringerer Geschwindigkeit alternativem Parkierung und Begrünung vermindert. Die Fahrbahn in den klassifizierten Straßen ist auf ein Minimum, eventuell sogar auf eine Spur zu reduzieren, zugunsten von breiteren Gehwegen. Das Bewusstsein für den Schulverkehr und dessen Gefahren ist zu verstärken und höhere Rücksicht zu fordern. Bei der Umgestaltung des Marktler Platzes ist die Verkehrsbeziehung Bismarckstrasse/Bahnhofstraße zu berücksichtigen und die spitzwinklige Abzweigung zu entschärfen. 5.3.2 Ruhender Verkehr Bewertung: Im Altort werden die Höfe häufig nicht für die private Pkws als Stellplätze genutzt. Aus Bequemlichkeit werden die Autos nicht im Hof abgestellt und man parkt im öffentlichen Straßenraum. Öffentliche Stellplätze sind an den Einrichtungen für den Normalfall ausreichend vorhanden. Für Besucher- und Tourismus-Verkehr fehlen geeignete Abstellflächen bei einer Besichtigung der Gemeinde. Der Kerweplatz als Parkplatz ist ungestaltet. Abbildung: Kerweplatz mit Parken

PLANUNGSBÜRO WOLF, KAISERSLAUTERN SEPTEMBER 2008 FORTSCHREIBUNG DORFERNEUERUNG ORTSGEMEINDE GÖNNHEIM SEITE 49 Konzept: Für die vorhandenen öffentlichen Parkplätze ist ein „Leitsystem“ zu erstellen. Das Bewusstsein der Einheimischen für das Abstellen von Autos auf dem eigenen Grundstück ist zu fördern. Für die klassifizierten Straßen wird ergänzend zu Ludwig- und Bismarckstraße ein „alternierendes Parken“ vorgeschlagen. Der Kerweplatz ist durch Baumpflanzungen zu gliedern und zu gestalten und erhält damit Qualitäten für andere innerörtliche Aktivitäten, wie Feste, aufstellen von Ständen (Bauernmarkt usw.). Z.T. als Ersatz, aber auch als „Abfangparkplatz“ für Touristen und Busse, könnte bei dem neuen Freizeitbereich „Schwabenbach - Bachwiesen“ ein Parkplatzbereich ausgewiesen werden. Um ihn in die Landschaft und den Auenbereich einzugliedern, müssen offenporige Beläge, Begrünung mit hochstämmigen Bäumen und geringe Versiegelung, auf Zufahrten beschränkt, verwendet werden. Über ein Info-System und die vorhanden Pfädchen, kann der Besucher in den Ortskern hinein geleitet und durch die Gemeinde geführt werden. 5.3.3 Fuß- und Radwege Bewertung: In Gönnheim bestehen reine Fußwege, die es ermöglichen von den stärker befahrenen Verkehrsstraßen in ruhige Zonen auszuweichen. Die sogenannten „Pädelcher“ sind geradezu ein Alleinstellungsmerkmal für die Ortsgemeinde und erschließen sowohl Bürger wie Besuchern eine Vielfalt von abwechslungsreichen und interessanten Grünbereichen und städtebaulichen Situationen. Die Pfade bieten Fussgängern sichere Wegebeziehungen zu den Einrichtungen der Dienstleistungen und Infrastruktur, als auch ideale Möglichkeiten der Nah-erholung, ohne sich dem Fahrverkehr auszusetzen. In den Randzonen ist der Schwabenbach, insbesondere nach Westen „hinter“ dem Gemeindehaus in die Wegekonzeption als besonders attraktiver Bereich mit einzubeziehen. Bei den bestehenden Neubaugebieten mit Ausnahme des Baugebietes am Friedhof (Paul- Münch-Weg, Herrmann-Sinsheimer-Weg) wurden die Pfade nicht aufgenommen und berücksichtigt. Im vorgenannten Baugebiet wurde auf die Pfadstuktur eingegangen und diese konsequent im Wohngebiet umgesetzt. Der "Kraut&Rüben-Weg" tangiert im Süden die Gemeinde und führt von Osten nach Westen Richtung Friedelsheim. Für die Naherholung der Bürger und Touristen stehen der "Kraut&Rüben-Weg", sowie zahlreiche Flur- und Feldwege zur Verfügung. Im Ortskern, hier insbesondere in der Bahnhofstraße vom Marktler Platz aus sind die Gehwege sehr schmal. Es fehlt eine Wegeverbindung im Osten vom Schwabenbach zur „Gänsewiese“ und zum Baugebiet Römerweg/Fussgönheimer Weg. Konzept: Das Netz an Feld-, Flur- und Wirtschaftswegen im Außenbereich der Gemeinde kann für die Naherholung zum Spazieren gehen und zum Radfahren genutzt werden. Von diesen Wegen ist der Ort und seine Einbindung in die Landschaft über die Nutzgartenstrukturen und Weinberge immer wieder erlebbar. Gerade diese Wege müssen für Fußgänger und Radfahrer instand gehalten, gesichert und ausgebaut werden. Sinnvoll sind auch Beschilderungen und Hinweistafeln, sowie das Aufstellen von Ruhebänken und Rastplätzen.. Das regionale Radwanderwegesystem gibt gute Ansätze für eine weitere Entwicklung des touristischen Bereiches. Bei den Engstellen in der Bahnhofstraße sollen die Gehwege bei vorgesehenen Ausbaumaßnahmen verbreitert werden. Insbesondere im Rahmen der Aktion „Sicherer Schulweg“ und im Hinblick auf die größer werdenden Anteile der älteren Bevölkerung (z.B. mit Rollator usw.) ist dies wichtig.

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