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Hilfe durch Selbsthilfe

Hilfe durch Selbsthilfe 120 Da in der Regel nach einer totalen Bauchspeicheldrüsenentfernung oder der Entfernung des Kopfes der Bauchspeicheldrüse die Verdauungsenzyme nicht mehr vorhanden sind oder nicht mehr ausreichen, wirkt sich dies auf die gesamte Verdauung aus. Wenn dann keine richtige Einnahme – betrifft besonders den Zeitpunkt der Einnahme und die Dosierung – der Pankreasenzympräparate erfolgt und darüber hinaus keine vernünftige Ernährung eingehalten wird, können starke Beschwerden und ein starker Gewichtsverlust auftreten. Ein wichtiger Teil der Therapie ist also eine gute, diätetische Ernährung in Zusammenhang mit der korrekten Einnahme der Enzympräparate. Die Beeinträchtigung der körperlichen Leistungsfähigkeit und eine Vielzahl psychischer und sozialer Probleme machen darüber hinaus vielen betroffenen Menschen stark zu schaffen. Durch die Teilnahme an den Zusammenkünften in den Regionalgruppen des AdP vor Ort, durch die Teilnahme an ausgewählten Regionaltreffen, an Arzt-Patienten- Tagen sowie an den jährlichen, bundesweiten Informationstreffen des AdP erhalten Betroffene Informationen zur Bewältigung lebenswichtiger Probleme. Hier steht der Erfahrungsaustausch miteinander und das Gespräch mit Ärzten, Ernährungsberatern und Psychologen sowie Sozialarbeitern im Mittelpunkt. Jedes Mitglied im AdP kann sich darüber hinaus durch das „Handbuch für Pankreasoperierte“ ständig mit aktuellen Informationen versorgen. Einen nicht wegzudenkenden Beitrag leistet der Wissenschaftliche Beirat des AdP, in dem Ärzte der verschiedenen Disziplinen sowie Psychologen, Diätassistenten und Sozialexperten vertreten sind. Hier werden die aktuellen, medizinischen Erkenntnisse diskutiert und die Aktivitäten des AdP koordiniert. Die Mitglieder des Beirates stehen den AdP-Migliedern für persönliche Konsultationen zur Verfügung. Der AdP wird großzügig von der „Deutschen Krebshilfe e. V.” gefördert und unterstützt. Darüber hinaus ist der AdP Mitglied im „Deutschen Diabetikerbund e. V.” im „Paritätischen Wohlfahrtsverband” und in der „Gesellschaft für Rehabilitation bei Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen”.

Der AdP nimmt mit Vorträgen und Ausstellungen an wissenschaftlichen Tagungen und Kongressen zur Problematik der Bauchspeicheldrüsenerkrankungen teil, die häufig mit einem Arzt-Patienten-Treffen abgeschlossen werden. Der AdP steht auch allen Menschen, die an der Bauchspeicheldrüse erkrankt sind, zur Information und zur Unterstützung zur Verfügung. Heute bietet der Arbeitskreis der Pankreatektomierten e. V. seinen Mitgliedern und allen Interessenten ein umfangreiches Angebot: • Jährliche, bundesweite Informationstreffen mit Vorträgen, Diskussionsgruppen und der Möglichkeit von Einzelkonsultationen mit den Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirates des AdP. • Regelmäßige Regionaltreffen mit Spezialkliniken und REHA-Einrichtungen in bestimmten Regionen der Bundesrepublik. • Ein Handbuch des AdP erhält jedes Mitglied als Loseblattsammlung mit jährlich zweimaliger Aktualisierung. • Regionalgruppen sind in allen Bundesländern Kontakt- und Ansprechpartner. • Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates des AdP – Internisten, Chirurgen, Ernährungsberater und Psychologen – stehen für individuelle Konsultationen zur Verfügung. • Experten für sozial-rechtliche Fragen erteilen Auskünfte. • Beratungen für chronisch Erkrankte an der Bauchspeicheldrüse werden nach Anfrage durchgeführt. • Der AdP übermittelt aktuelle Informationen über seine Internetseite, die gleichzeitig ein umfangreiches Diskussionsforum beinhaltet. Hilfe durch Selbsthilfe 121

5.2016