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Aufbau und Funktion der

Aufbau und Funktion der Bauchspeicheldrüse 12 Die Bauchspeicheldrüse hat zwei grundsätzlich verschiedene Funktionen. Sie produziert einmal Verdauungsenzyme (früher „Fermente“ genannt), die zur Verdauung der Nahrung unentbehrlich sind. Zum anderen werden in der Bauchspeicheldrüse die Hormone Insulin und Glucagon gebildet. Diese beeinflussen den Kohlenhydratstoffwechsel (Zuckerkrankheit). Während die Enzyme durch die Ausführungsgänge in den Zwölffingerdarm gelangen und sich dort mit dem Speisebrei vermischen, werden die Hormone direkt aus den sogenannten Inselzellen in das Blut abgegeben. A. Die Enzyme und Bikarbonat Die Enzyme werden in den Drüsenzellen der Bauchspeicheldrüse („exokrines Pankreas“) gebildet und nach hormoneller Stimulation durch Magensaft und durch den Speisebrei in das Duodenum sezerniert. Die Enzyme benötigen für ihre Tätigkeit jedoch ein fast neutrales Milieu im Gegensatz zu den Proteasen des Magens, die nur im stark sauren Milieu wirksam werden können. Es ist also für die Funktion der Pankreasenzyme notwendig, den sauren Magensaft zu neutralisieren (abzupuffern). Dies geschieht durch Natriumbikarbonat, das ebenfalls von der Bauchspeicheldrüse gebildet und mit den Enzymen im Pankreassaft ausgeschüttet wird. Die Enzyme des Pankreas sind: 1. Lipase, das fettspaltende Enzym. Es wird ausschließlich im Pankreas gebildet und ist deshalb besonders wichtig. Bei Ausfall der Bauchspeicheldrüse sind Fettverdauungsstörungen die zuerst auftretenden Symptome. 2. Amylase, das Kohlenhydrate (Stärke) spaltende Enzym. Amylase wird auch noch von den Speicheldrüsen des Mundes gebildet. Diese Amylase wird als a-Amylase bezeichnet im Gegensatz zu der zellulosespaltenden b-Amylase, die aber nur von Bakterien gebildet wird und auch im Pflanzenbereich vorkommt.

Aufbau und Funktion der Bauchspeicheldrüse 3. Proteasen, die eiweißspaltenden Enzyme. Die wichtigsten Proteasen sind Trypsin, Chymotrypsin, Elastase und Carboxypeptidase. Wegen des komplizierten Aufbaues der Eiweißmoleküle aus den verschiedenen Aminosäuren sind für den Eiweißabbau mehrere Enzyme, die jeweils an verschiedenen Stellen des Eiweiß-Riesenmoleküls angreifen, notwendig. Das Zusammenspiel der verschiedenen Proteasen ergibt ein spezifisches Enzymmuster, das sich auch in den Eiweißabbauprodukten widerspiegelt und von den artfremden Organismen unterscheidet. Proteasen werden auch im Magen gebildet, z. B. Pepsin. Wie eingangs gesagt, sind die Enzyme zur Verdauung unentbehrlich. Verdauung bedeutet den Abbau der aufgenommenen Nahrung, die aus Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten neben Mineralstoffen, wasserlöslichen Vitaminen und Wasser (letztere bedürfen keiner Verdauung; sie werden unverändert resorbiert) besteht, in resorbierbare Abbauprodukte, die von der Darmschleimhaut aufgenommen werden können. Fettlösliche Vitamine können nur zusammen mit Nahrungsfett aufgenommen werden. Unverdaute Nahrung kann nicht resorbiert werden und wird unverwertet wieder ausgeschieden. 13

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